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Inhalt Newsletter 41, März
2007:
1. Angereicherte Lebensmittel –
Wieviel Vitamine braucht der Mensch ?
2. Aflatoxine in Lebensmitteln: EFSA beurteilt
neue vorgeschlagene Höchstwerte für Mandeln, Haselnüsse und Pistazien und berät
die Europäische Kommission
3. GVO - Sichere Bestimmung von
gentechnisch veränderten Organismen
4. Nährwertprofile als Voraussetzung
für Health Claims
5. Wie Schwefel im Boden Acrylamid
im Brot verringert
6. Aktuelles aus dem
IQFS
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1.
Angereicherte Lebensmittel - Wieviel
Vitamine braucht der Mensch ?
Ein Bericht in der Fachzeitschrift
„Journal of the American Medical Association“ sorgt mit der Aussage „manche
Vitamine können das Leben verkürzen“ für Schlagzeilen. Das Problem der
Überdosierungen mit Vitaminen ist seit langem bekannt. Aus diesem Grund wurden
in der Schweiz die Höchstwerte für Vitamine in Nahrungsergänzungsmitteln sehr
vorsichtig festgelegt. In der erwähnten Studie wurden Einnahmemengen
berücksichtigt, welche beträchtlich höher liegen als die Mengen die in der
Schweiz bei normalem Konsum erreicht würden. Ein Faktenblatt zum Thema
„angereicherte Lebensmittel“ gibt einen Überblick über die Situation in der
Schweiz.
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2.
Aflatoxine in Lebensmitteln: EFSA
beurteilt neue vorgeschlagene Höchstwerte für Mandeln, Haselnüsse und Pistazien
und berät die Europäische Kommission
Auf
Anfrage der Europäischen Kommission hat die EFSA die Möglichkeit einer
potenziellen Erhöhung des Gesundheitsrisikos für Verbraucher beurteilt, das bei
einer Anhebung der zulässigen Höchstwerte für Aflatoxine in Mandeln, Haselnüssen
und Pistazien entstehen könnte. Das CONTAM-Gremium der EFSA, das sich mit
Kontaminanten in der Lebensmittelkette befasst, kommt in seinem Gutachten
zu dem Schluss, dass eine Anhebung der Höchstwerte für Aflatoxine bei diesen
drei Nussarten nur geringe Auswirkungen auf die geschätzte ernährungsbedingte
Exposition aus sämtlichen Nahrungsquellen sowie auf das Krebsrisiko
hätte.
Europäische
Behörde für Lebensmittelsicherheit
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3.
GVO - Sichere Bestimmung von
gentechnisch veränderten Organismen
In
der EU-Verordnung 1829/2003 sind die Kennzeichnungsrichtlinien für GVO
definiert. In der Verordnung wurden der Grundsatz der "Rückverfolgbarkeit" und
die Anforderungen an die Lebens- und Futtermittelindustrie
festgelegt.
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4.
Nährwertprofile als
Voraussetzung für Health Claims
Vor
kurzem wurde die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und
gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel im Amtsblatt der Europäischen
Union veröffentlicht. Sie trat inzwischen in Kraft und gilt ab dem 1. Juli
2007.
Bundesinstitut
für Risikobewertung
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5.
Wie Schwefel im Boden Acrylamid im
Brot verringert
Je
mehr Sulfat im Boden ist, desto weniger Ausgangsprodukte für die
Schadstoffbildung enthält Weizen. Britische Forscher wollen die Acrylamidmengen
in Brot und anderen Getreideprodukten verringern, indem sie schon während des
Getreideanbaus die Inhaltstoffe des Weizens beeinflussen: Wird nämlich bereits
beim Anbau auf eine ausreichende Versorgung der Böden mit Schwefel in Form von
Sulfaten
geachtet, enthalten die Körner sehr viel geringere Mengen der Substanzen, aus
denen sich beim Backen, Braten oder Frittieren das Acrylamid bildet. Bei
Sulfatmangel steigt der Gehalt der Acrylamidvorläufer im Weizen dagegen
teilweise auf das 30-fache an.
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6.
Aktuelles aus dem
IQFS
Für
den Kurs „Interne Auditoren“ vom
9. und 10. Mai sind noch wenige Plätze frei. Mehr Informationen dazu finden Sie
hier.
Der
nächste Grundkurs „Kennzeichnung und
Deklaration Lebensmitteln“ findet am Mittwoch 27. Juni statt. Mehr Informationen dazu
finden Sie hier.
Interessengemeinschaft
(IG) HACCP: Die nächste IG HACCP zum Thema
„HACCP-Pläne für Produktgruppen“, findet am 06. September 2007 um 14:30 Uhr in
Zollikofen an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft statt.
Bitte beachten Sie das vollständige
Kursangebot
2007 der Fachabteilung Lebensmitteltechnologie.
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