www.iqfs.ch- Innovative Quality Management & Food Safety der Hochschule Wädenswil
Die aktuellen News der Bereiche Qualitätsmanagement und Lebensmittelsicherheit, zusammengestellt von der Gruppe IQFS (Innovative for Quality Management & Food Safety) der Hochschule Wädenswil, lesen Sie täglich auf www.iqfs.ch
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Inhalt Newsletter 50, April 2008:
1. Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) - epidemiologische Daten in der Schweiz von 1996 bis 2006
2. Unsichere Produkte in Europa 2007 - EVZ zieht Bilanz aus den Jahresmeldungen im Europäischen Schnellwarnsystem
3. Bundesrat verabschiedet Aktionsplan für "Synthetische Nanomaterialien"
4. Was die Lebensmittel teuer macht - Sieben Gründe für die steigenden Lebensmittelpreise
5. DEZA-Chef kritisiert Industrieländer
6. Informationsschreiben Nr. 138: Genauere Angaben zur neuen Regelung für «Verpackungstinten»
7. Aktuelles aus dem IQFS
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1. Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) - epidemiologische Daten in der Schweiz von 1996 bis 2006
In der Ausgabe des BAG Bulletin 14/08 sind die epidemiologischen Daten von EHEC in der Schweiz von 1996 bis 2006 publiziert. Seit Einführung der Meldepflicht für EHEC im Jahr 1999 stagniert die Anzahl der erfassten Fälle auf tiefem Niveau. Das Meldesystem identifiziert jedes Jahr zwischen 50 und 70 Fälle von EHEC-Erkrankungen, was eine mittlere Inzidenz von ungefähr 0,6 Fällen/100 000 Einwohner/Jahr repräsentiert. Die tatsächliche Inzidenz dürfte allerdings höher liegen, da ein offensichtliches «underreporting» vorliegt.
Weitere Informationen: Bundesamt für Gesundheit BAG
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2. Unsichere Produkte in Europa 2007 - EVZ zieht Bilanz aus den Jahresmeldungen im Europäischen Schnellwarnsystem
Das Europäische Verbraucherzentrum zieht Bilanz aus den Meldungen im Rahmen des Europäischen Schnellwarnsystems für unsichere Produkte, kurz RAPEX genannt. 1363 Produktwarnungen haben die Mitgliedsstaaten im vergangenen Jahr ausgesprochen - ein enormer Anstieg gegenüber den 924 Meldungen des Vorjahres. Eine Zunahme der Meldungen lässt vermuten, dass deutlich mehr gefährliche Verbrauchsgüter auf die europäischen Märkten gelangt sind, kann aber auch ein Hinweis dafür sein, dass das Schnellwarnsystem immer besser funktioniert: Strengere Kontrollen, ein gestiegenes Problembewusstsein und erhöhte Anforderungen durch die Rechtslage sorgen dafür, dass immer mehr unsichere Produkte als solche erkannt und beanstandet werden.
Weitere Informationen: Europäisches Verbraucherzentrum EVZ Deutschland - Kiel
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3. Bundesrat verabschiedet Aktionsplan für "Synthetische Nanomaterialien"
Der Bundesrat hat den Aktionsplan "Synthetische Nanomaterialien" verabschiedet. Damit spricht er sich für eine nachhaltige Entwicklung der Nanotechnologie aus und setzt auf einen differenzierten öffentlichen Dialog über deren Chancen und Risiken.
Weitere Informationen: Bundesamt für Gesundheit BAG
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4. Was die Lebensmittel teuer macht - Sieben Gründe für die steigenden Lebensmittelpreise
Energie: Hohe Öl- und Gaspreise verteuern Produktion, Verarbeitung und Transport von Nahrungsmitteln. Appetit: In China, Indien und anderen Schwellenländern mit hohem Wirtschaftswachstum ändern sich die Ernährungsgewohnheiten. Je grösser die Nachfrage nach Fleisch, desto mehr Getreide wird verfüttert. Zur Erzeugung von 100 Kalorien Rindfleisch werden 700 Kalorien Futter aufgewendet. Urbanisierung: Das verfügbare Ackerland schwindet, die Zahl der urbanen Konsumenten steigt. Ende 2008 werden laut Uno erstmals über 50 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Biotreibstoffe: Industrienationen fördern die Produktion von Biotreibstoffen, um ihre Abhängigkeit vom Erdöl zu mindern. Auf immer mehr Feldern wächst statt Nahrung Rohmaterial für Treibstoff. Wetter: Hurrikane, Überschwemmungen, Dürreperioden: Umweltkatastrophen, ob vom Menschen mitverschuldet oder nicht, sorgen für Ernteausfälle. Spekulanten: An der Börse versuchen Investoren, von der starken Nachfrage nach Agrarprodukten zu profitieren. Oft treibt dies die Preise weiter hoch. Vorräte: Viele Staaten haben ihre Getreidevorräte aufgebraucht und sich von Importen abhängig gemacht.
Weitere Informationen: NZZ online
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5. DEZA-Chef kritisiert Industrieländer
Der scheidende Chef der DEZA, Walter Fust, hat die Exportsubventionen der Industrieländer in der Landwirtschaft kritisiert. Diese zögen die Landwirtschaft in vielen Entwicklungsländern in Mitleidenschaft oder zerstörten sie gar. Dies sei eine der Hauptursachen der Nahrungsmittelkrise und nicht nur der Anbau von Nutzpflanzen für Biosprit, sagte der Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA. Es gehe nicht an, dass subventionierte Überschussprodukte aus Europa und den USA die Produktion in Entwicklungsländern zerstörten. Die Industrieländer sollen ihre Exportsubventionen aufgeben oder zumindest dafür sorgen, dass "subventionierte Überschüsse nicht als Billigprodukte in Entwicklungsländern die dortige Landwirtschaft zerstören. Wir können noch so viel Entwicklung machen in diesen Ländern, wenn Entwicklung wieder kaputt gemacht wird durch eine verfehlte Export- und Subventionspolitik.
Weitere Informationen: Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID
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6. Informationsschreiben Nr. 138: Genauere Angaben zur neuen Regelung für «Verpackungstinten»
Die Revision 2007 der Verordnung über Bedarfsgegenstände (SR 817. 023.21) führt eine neue Regelung für Verpackungstinten ein. Die Verordnung tritt am 1. April 2008 in Kraft und sieht eine Übergangsfrist von zwei Jahren vor; die Anforderungen gelten somit ab 1. April 2010. Einer der wichtigsten Punkte der neuen Regelung ist die Positivliste der zulässigen Stoffe. Verpackungstinten dürfen nur aus den Stoffen, die in den Anhängen 1 (Listen I und II) und 6 aufgeführt sind, und unter Einhaltung der dort genannten Voraussetzungen hergestellt werden.
Weitere Informationen: BAG Bulletin Ausgabe 17/08
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7. Aktuelles aus dem IQFS
Für den Kurs Einführung ins schweizerische Lebensmittelrecht vom 29. Mai 2008 sind sind noch wenige Plätze frei. Informationen dazu.
Ebenfalls nur noch wenige freie Plätze gibt es für den Grundkurs: Kennzeichnung und Deklaration von Lebensmitteln vom 24. Juni 2008. Informationen dazu.
Bitte beachten Sie auch das vollständige Kursangebot 2008 des Institutes für Lebensmittel- und Getränkeinnovation.
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