www.iqfs.ch- Innovative Quality Management & Food Safety Group der Hochschule Wädenswil

Die aktuellen News der Bereiche Qualitätsmanagement, Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelrecht , zusammengestellt von der Gruppe IQFS (Innovative for Quality Management & Food Safety) der Hochschule Wädenswil, lesen Sie täglich auf www.iqfs.ch

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Inhalt Newsletter 53, Juli 2008:

 

1. FDA unlikely to trace 'smoking gun' in salmonella outbreak

 

2. Hygiene beim Grillen sorgt für ein ungetrübtes Vergnügen - Merkblatt des BAG

 

3. Diskussion um italienischen Käse: Wie das europäische Schnellwarnsystem funktioniert

 

4. Neue EU-Gesetzgebung zu Lebensmittelzusatzstoffen

 

5. Informationsschreiben Nr. 140: Import-/Exportbedingungen für Guarkernmehl aus Indien wegen eines Kontaminationsrisikos mit Pentachlorphenol (PCP) und Dioxinen

 

6. Vorgeschlagene EU-Höchstgehalte für nicht dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle (ndl-PCB) sind noch immer zu hoch

 

7. Aktuelles aus dem IQFS

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1. FDA unlikely to trace 'smoking gun' in salmonella outbreak

 

It is highly likely that the source of the recent salmonella outbreak linked to raw tomatoes will not be traceable, claims the US Center for Food Safety and Applied Nutrition. Since April, 991 persons in 41 US states, the District of Columbia, and Canada have been infected with Salmonella Saintpaul linked to raw red plum, raw red Roma, or raw red round tomatoes and products containing these raw tomatoes, according to figures released yesterday by the Centers for Disease Control and Prevention (CDC). The FDA has so far been unable to trace back the source of the contamination.

 

Weitere Informationen: Food Quality News

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2. Hygiene beim Grillen sorgt für ein ungetrübtes Vergnügen - Merkblatt des BAG  

Rohes Fleisch kann pathogene Keime enthalten und bei unsachgemässer Zubereitung zu Durchfallerkrankungen führen. In einem Merkblatt vermittelt das BAG einfache aber zentrale Hygieneregeln zur Vermeidung unerwünschter Risiken beim Grillen. In den Monaten Mai und Juni 2008 hat das BAG über das Meldesystem gehäufte Erkrankungen mit Salmonella Typhimurium festgestellt, ein Keim, der Durchfall verursachen kann. Eine Häufung bedeutet, dass mehr Fälle registriert wurden, als in den Vergleichsperioden der Vorjahre. Untersuchungen im Labor und Befragungen von Patienten gaben Hinweise, dass diese Infektionen teilweise von Fleisch oder Fleischzubereitungen (z.B. mariniertes und gewürztes Fleisch, Bratwürste) ausgegangen sind, also Produkte die man gerade auch zum Grillen verwendet.

Weitere Informationen: Bundesamt für Gesundheit BAG

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3. Diskussion um italienischen Käse: Wie das europäische Schnellwarnsystem funktioniert

Beim neuesten Skandal in der Lebensmittelwirtschaft dreht sich alles um Käse. Italienischen Medienberichten zufolge soll eine kriminelle Vereinigung verdorbenen Käse so aufbereitet haben, dass er als Frischware weiterverkauft wurde. Auch ein Betrieb im Allgäu soll beteiligt gewesen sein. Obwohl die italienische Polizei die Vorfälle bereits vor zwei Jahren entdeckt hat, ist erst im Anschluss an die Medienberichte im Laufe des 4. Juli 2008 eine Informationsmeldung über das europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (Rapid Alert System for Food and Feed, RASFF) beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eingegangen.

Weitere Informationen: aid

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4. Neue EU-Gesetzgebung zu Lebensmittelzusatzstoffen

Das Europäische Parlament hat heute die neue EU-Gesetzgebung für die Genehmigung von Lebensmittelzusatzstoffen, Aromen und Enzymen verabschiedet. Die neuen Regelungen sollen nicht nur dazu beitragen, dass Lebensmittel EU-weit leichter angeboten werden können, sondern auch den Schutz der menschlichen Gesundheit sowie den Schutz der Verbraucher auf hohem Niveau sichern. Wie von den Abgeordneten gefordert, werden Lebensmittel, die bestimmte Farbstoffe enthalten, besser gekennzeichnet.

Weitere Informationen: Europäisches Parlament

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5. Informationsschreiben Nr. 140: Import-/Exportbedingungen für Guarkernmehl aus Indien wegen eines Kontaminationsrisikos mit Pentachlorphenol (PCP) und Dioxinen

Unternehmen in der Schweiz spielen als Verarbeiter und Zulieferer von Guarkernmehl und daraus hergestellter Erzeugnisse auf dem europäischen Markt und dem Weltmarkt eine bedeutende Rolle.  Wegen des Risikos der Kontamination dieser Produkte mit PCP und Dioxinen hat die EG Kommission Vorschriften für den Import von Guarkernmehl mit Ursprung oder Herkunft Indien in die EG erlassen. Um die Konsumentinnen und Konsumenten vor kontaminierten Lebensmitteln zu schützen und um einen reibungslosen Import in die Schweiz und Export nach der EG von Guarkernmehl und daraus hergestellter Erzeugnisse zu ermöglichen, hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beschlossen, diese Entscheidung der Kommission angepasst in einer Amtsverordnung ebenfalls umzusetzen.

Weitere Information: BAG Bulletin 30/8

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6. Vorgeschlagene EU-Höchstgehalte für nicht dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle (ndl-PCB) sind noch immer zu hoch

Polychlorierte Biphenyle (PCB) gehören zu den gefährlichsten Umweltgiften. Sie wurden in Weichmachern, Lacken, Transformatoren oder als Hydraulikflüssigkeiten eingesetzt. Mittlerweile ist ihre Produktion und Anwendung verboten. Aufgrund ihrer langlebigkeit kommen sie aber immer noch in der Umwelt und damit insbesondere in fetthaltigen Lebensmitteln tierischer Herkunft wie Milch, Fleisch, Eier und Fisch vor. Von den über 200 PCB-Verbindungen (Kongenere) gibt es auf EU-Ebene bislang nur für die sogenannten 12 dioxinähnliche PCB (dl-PCB) Höchstgehalte, die zugleich die polychlorierten Dioxine und Furane umfassen.

Weitere Informationen: Bundesamt für Risikobewertung DE

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7. Aktuelles aus dem IQFS

 

Wir freuen uns, im IQFS Team unsere neue Fachgruppenleiterin und Dozentin Frau Evelyn Anna Meier begrüssen zu dürfen. Frau Evelyn Anna Meier tritt die Nachfolge von Thomas Lüthi an. Sie verfügt über einen breiten, langjährigen Erfahrungshorizont in QM/QS-Themen sowohl in Stabsstellen wie auch im operativen Geschäft, unter anderem als QS-Leiterin in einer Nestlé-Fabrik sowie als Projektleiterin für die Einführung eines prozessorientierten Managementsystems und Vorbereitung zur ISO-Zertifizierung aller Nestlé-Standorte in der Schweiz.

 

Für den Kurs „Interne Auditorinnen und Auditoren“ vom 2. und 3. September 2008 sind noch Plätze frei. Mehr Informationen finden Sie hier.

Bitte beachten Sie das Kursangebot 2008 des Institutes für Lebensmittel- und Getränkeinnovation (ILGI).

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