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03.09.20104. Sitzung der BfR-Kommission für Pflanzenschutzmittel und ihre Rückstände

Die BfR-Kommission für Pflanzenschutzmittel und ihre Rückstände berät das BfR in wissenschaftlichen und methodischen Fragen zum Rückstandsverhalten, zur Toxikologie sowie zur Rückstandsanalytik von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen, einschließlich ihrer Metabolite und Abbauprodukte.
Am 4. Mai 2010 kamen die Mitglieder dieser BfR-Kommission zu ihrer vierten Sitzung zusammen. Auf dieser Sitzung hat sich die Kommission mit folgenden Themen befasst: Risiko-Indikatoren, Bewertung von Mehrfachrückständen, Bewertungskonzept für endokrin schädliche Wirkungen und Sekundärstandards für Lebensmittel in Bezug auf Pflanzenschutzmittel-Rückstände.

02.09.20109. BfR-Forum Verbraucherschutz: Lebensmittel sicher verpacken - Gesundheitliche Gefahren bei recycelten Materialien?

Wissenschaftlicher Austausch über den Stand der Erkenntnisse in den Bereichen Papier, Pappe, Karton sowie Kunststoffe und Diskussion mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Anmeldeschluss ist der 10. Oktober 2010.

01.09.2010Internationaler Preis für Eawag und Wasserversorgung Zürich

Ein interdisziplinäres Team des Schweizer Wasserforschungsinstituts Eawag und der Wasserversorgung Zürich hat den Muelheim Water Award gewonnen. Die international besetzte Jury hat unter 23 Bewerbungen das Projekt aus der Schweiz ausgewählt, weil mit ihm eine praxistaugliche Methode zur Bewertung von Trinkwasser erarbeitet wurde, die deutlich schneller Ergebnisse liefert. Das Team hat eine Methode für die mikrobiologische Analyse von Trinkwasser entwickelt, die auf der Durchflusszytometrie basiert.

31.08.2010Bio-Landbau über die EU-Grenze hinaus: Das neue EU-Meldeverfahren für Bio-Zertifizierer

Immer mehr der in der EU vermarkteten Bio-Erzeugnisse stammen aus Nicht-EU-Staaten. Mittels eines neuen Zulassungsverfahrens durch die EU-Kommission wird eine signifikante Erhöhung der Systemtransparenz im Bereich der biologischen Produktion in Drittländern angestrebt. Ab Anfang 2013 dürfen nur noch Bio-Produkte in die EU eingeführt werden, die von durch die EU «notifizierten» Bio-Kontrollstellen inspiziert und zertifiziert wurden.

30.08.2010Antibiotikaresistenzen - Überwachung in Österreich

Nach Meldungen über den vermutlich ersten europäischen Todesfall im Zusammenhang mit dem "Super-Bakterium" mit dem Gen NDM-1 informiert die AGES über die Antibiotika-Resistenz-Überwachung in Österreich. Das Auftreten und die Verbreitung von bakteriellen Infektionserregern, die gegen mehrere Antibiotika resistent sind, stellen eine besondere Herausforderung dar.

29.08.2010Analyse der Grundlagenstudie zur Prävalenz von Campylobacter in Masthähnchenchargen und von Campylobacter und Salmonella auf Hähnchenschlachtkörpern in der EU im Jahr 2008 - Teil A: Schätzungen der Campylobacter- und der Salmonella-Prävalenz

In der Europäischen Union sind Campylobacteriose und Salmonellose die beiden häufigsten durch Lebensmittel übertragenen Krankheiten bei Menschen. Der wissenschaftliche Bericht folgt auf die Veröffentlichung der ersten EU-weiten Studie, die von Mitgliedstaaten über das Auftreten dieses Bakteriums in Hühnern und ihren Schlachtkörpern durchgeführt wurde. Die Ergebnisse werden von Risikobewertern zur weiteren Untersuchung der Rolle von Hühnerfleisch bei der Campylobacteriose bei Menschen verwendet. Außerdem helfen sie Risikomanagern auf der Ebene der Mitgliedstaaten und der Europäischen Union bei der Festlegung verschiedener möglicher Kontrollmaßnahmen.

    European Food Safety Authority (EFSA)

29.08.2010Ein Barcode für jedes bayerische Tier

Münchner Forscher verpassen als weltweite Vorreiter allen Tierarten Bayerns einen genetischen Erkennungscode. Das so genannte Barcoding soll die Arbeit der Artbestimmung revolutionär erleichtern, Handbestimmungsgeräte ermöglichen und u.a. dem Zoll helfen, kriminellen Handel mit geschützten Arten oder falsch deklarierten Lebensmitteln aufzudecken.

28.08.2010An Krankheitsausbrüchen beteiligte Lebensmittel in Deutschland im Jahr 2009

Um lebensmittelbedingte Erkrankungen verhüten zu können, sind umfangreiche Kenntnisse über die involvierten Lebensmittel und die Umstände der Lebensmittelherstellung und -bearbeitung erforderlich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erfasst deshalb seit 2005 Daten zu Lebensmitteln, die an Krankheitsausbrüchen beteiligt waren. Bei 34 an das BfR gemeldeten Ausbrüchen ließen sich Lebensmittel als Ursache der Erkrankungen bei den Menschen bestätigen. Festgestellt wurden die Ausbruchserreger in diversen Lebensmitteln und zubereiteten Speisen. Wie auch in den vergangenen Jahren dominierte die Gruppe „Fleisch, Fleischerzeugnisse und Wurstwaren“. Verzehrt wurden die mit Keimen belasteten Lebensmittel überwiegend in der Gastronomie und in Privathaushalten.

28.08.2010Festnahmen nach Milchpulver-Skandal in China

Sechs Verdächtige wurden verhaftet, weil sie tonnenweise Pulver, das mit der Chemikalie Melamin verseucht war, vertrieben haben sollen, berichteten chinesische Medien am Samstag. 41 Menschen sollen ebenfalls in den Skandal verwickelt sein und sitzen fest. Beschuldigt werden unter anderem Manager von Milchfabriken in der nordwestlichen Provinz Qinghai und in der Provinz Hebei, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Einer der Manager soll 48 Tonnen des Pulvers vertrieben haben, das eigentlich nach dem großen Skandal vor zwei Jahren vernichtet worden sein sollte.

27.08.2010Revision Lebensmittelgesetz: Anpassung an EU-Recht wird begrüsst

Der Bundesrat hat den Vernehmlassungsbericht über die Revision des Gesetzes über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände (LMG 2010) zur Kenntnis genommen und das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) beauftragt, einen Entwurf des Lebensmittelgesetzes und die Botschaft auszuarbeiten. Die vorgeschlagene Revision stösst bei Kantonen, Parteien und betroffenen Kreisen grossmehrheitlich auf Zustimmung. Ziel der Revision ist die weitgehende Anpassung an das europäische Recht, etwa mit der Ausweitung des Täuschungsschutzes oder Übernahme des Lebensmittelbegriffes der EU. Der umstrittenste Punkt in der Vernehmlassung war die Regelung punkto Veröffentlichung von Unter-suchungsresultaten der Lebensmittelinspektionen.

27.08.2010BAG erteilt erste Bewilligungen aufgrund des Cassis de Dijon-Prinzips

Seit Einführung des sogenannten Cassis de Dijon-Prinzips per 1. Juli 2010 sind beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) über 40 Gesuche für Lebensmittel eingegangen. Nach sorgfältiger Prüfung der Dossiers konnten Ende August die ersten Bewilligungen in Form von Allgemeinverfügungen erteilt werden. Sie betreffen Fleischprodukte, Käse und Getränke.

26.08.2010Bisphenol A: Studien von Stump et al. (2010) und Ryan et al. (2010) ergeben keine Hinweise für nachteilige Auswirkungen auf die neurologische Entwicklung und das Verhalten

Die Bewertung möglicher Gesundheitsrisiken durch hormonähnliche Wirkungen der Industriechemikalie Bisphenol A ist während der letzten Jahre mehrfach Gegenstand kontroverser wissenschaftlicher Diskussionen gewesen. Aus Sicht des BfR lässt sich aus den beiden neuen Studien kein Verdacht auf ein spezifisches schädigendes Potenzial von Bisphenol A für Verhalten und neurologische Entwicklung ableiten.

25.08.2010IFS Certification has Significant Impact on Food Recalls

International Featured Standards (IFS) recently conducted a study performed by the University of Rostock in Rostock, Germany to determine the success of food processing companies achieving IFS certification. The results provided an interesting look into the key measures of food safety and quality from the eyes of the Supplier.

24.08.2010Baby an verschmutzter Infusion gestorben

Im deutschen Mainz sind zwei Säuglinge nach ersten Erkenntnissen wegen verseuchter Lösungen ums Leben gekommen. Fünf weitere Säuglinge sind weiter in Gefahr.

23.08.2010Schweiz-EU: Abkommen zum Schutz von Ursprungsbezeichnungen geht in die Ratifikations-Phase

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) informierte interessierte Kreise über die Ergebnisse der Verhandlung zwischen der Schweiz und der Europäischen Union im Zusammenhang mit der gegenseitigen Anerkennung der geschützten Ursprungsbezeichnungen (GUB/KUB) und der geschützten geografischen Angaben (GGA), die in diesem Sommer abgeschlossen werden konnte. Mit dem Abschluss dieser Verhandlung wird der Schutz der Schweizer Bezeichnungen (etwa zwanzig) auf das gesamte Gebiet der EU ausgeweitet. Die Schweiz gewährt den EU-Bezeichnungen (rund 800) denselben Schutz auf ihrem Gebiet. Diese Lösung bietet entscheidende Vorteile für die Branchen, die Qualitätsprodukte mit GUB/GGA-Auszeichnung herstellen. Zusammen mit dem bereits bestehenden Freihandel für Käse und den anderen Marktöffnungen, die derzeit im Gespräch sind, kommt dem Schutz der geografischen Angaben von landwirtschaftlichen Erzeugnissen grosse Bedeutung zu.

22.08.2010Nano-Partikel in Lebensmitteln - Max Rubner Conference bietet Überblick über Stand der Forschung

Das Max Rubner-Institut veranstaltet vom 10. bis zum 12. Oktober 2010 in Karlsruhe eine wissenschaftliche Tagung zu Nano-Partikeln in Lebensmitteln. Wissenschaftler der führenden Forschungseinrichtungen von Karlsruhe bis Cambridge werden die neuesten Erkenntnisse vortragen und zur Diskussion stellen.

21.08.2010Aktualisierung "Qualitätsmanagement in Dienstleistungsunternehmen erschienen"

"Qualitätsmanagement in Dienstleistungsunternehmen" ist speziell auf die Belange von Dienstleistern zugeschnitten. Das Werk berät QM-Verantwortliche zuverlässig bei der Einführung, Zertifizierung und der Weiterentwicklung des QM-Systems.

20.08.2010Informationen über Nutzen und Risiken von Pflanzenschutzmitteln erreichen die Verbraucher nicht

Verbraucherinnen und Verbraucher wissen wenig über Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln. Sie bekunden zwar grosses Interesse am Thema, fühlen sich aber unzureichend informiert. Das ergab eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, die BfR in Auftrag gegeben worden war. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Informationen über Pflanzenschutzmittel bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht ankommen. Die Folge sind Fehleinschätzungen über die Verwendung und die gesetzliche Regulierung von Pflanzenschutzmitteln. Das BfR wird die Ergebnisse der Studie verwenden, um Verbraucherinnen und Verbraucher gezielter über Nutzen und Risiken von Pflanzenschutzmitteln zu informieren.

19.08.2010Verbraucher sind durch Pestizidrückstände in Johannisbeeren nicht gefährdet

Von den Pestizidrückständen in Johannisbeeren, die in einer von Greenpeace veranlassten Untersuchung nachgewiesen wurden, geht kein gesundheitliches Risiko für Verbraucherinnen und Verbraucher aus. Das BfR teilt hier die Einschätzung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). „Die Bewertung der gemessenen Pestizidrückstände durch Greenpeace entspricht nicht den Kriterien einer wissenschaftlichen Risikobewertung“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. So legt die Umweltschutzorganisation ihrer Bewertung unrealistische Verzehrsmengen zugrunde. Sie geht davon aus, dass ein Kind sein Leben lang täglich 500 Gramm Johannisbeeren verzehrt.

19.08.2010Nationwide Voluntary Recall of Shell Eggs Because of Possible Health Risk (USA)

An Iowa (USA) egg producer is recalling 228 million eggs after being linked to an outbreak of salmonella poisoning.

    FDA - U.S. Food and Drug Administration

18.08.2010Effizienz steigern und Qualität verbessern mit „5S“

Bei der Optimierung von Betriebsprozessen und der Kosteneinsparung sind wieder einfache Ansätze mit großer Wirkung gefragt. Zu diesen Ansätzen gehört die bewährte 5S-Methode aus dem Kaizen - der japanischen Lebens- und Arbeitsphilosophie - hierzulande auch als "kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ (KVP) bekannt.

18.08.2010Meat from cloned animal was eaten in UK, confirms FSA

The UK’s Food Standards Agency (FSA) has confirmed that meat from a cloned animal has entered the nation’s food chain and has been consumed. FSA re-iterated that there are no safety concerns surrounding the consumption of products from cloned animals, but stressed the importance of following national and European regulations for food approvals. Both the US Food and Drug Administration (FDA) and the European Food Safety Authority (EFSA) have examined these products and concluded on their safety.

18.08.2010Aufregung um Fleisch von Nachkommen geklonter Rinder

Es begann mit einem Artikel in der «New York Times». Darin wurde ein britischer Bauer zitiert, der Milch von einer Tochter einer geklonten Kuh in die tägliche Milchproduktion laufen liess. Der Bauer wollte anonym bleiben. Die britische Lebensmittelbehörde leitete daraufhin Untersuchungen ein, denn ohne Genehmigung dürfen solche Produkte in Grossbritannien nicht verkauft werden. Die Behörde fand heraus, dass auch Fleisch von Nachkommen geklonter Kühe bereits auf den Markt gekommen war. In einem Fall konnte der Verkauf gerade noch gestoppt werden.

18.08.2010Lebensmittelfarbstoffe und Hyperaktivität

Seit dem 20. Juli 2010 muss in der EU auf Lebensmitteln, welche mit gewissen Farbstoffen gefärbt sind, der Warnhinweis „kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ angebracht werden. Die Studie, die zwischen diesen Farbstoffen und einer erhöhten Aktivität der Kinder einen Zusammenhang aufzeigen wollte, wurde wissenschaftlich widerlegt. Das Schweizerische Lebensmittelrecht sieht deshalb keinen solchen Warnhinweis vor. Entweder, diese Zusatzsstoffe sind in diesen Produkten für Kinder sicher, oder sie müssen verboten oder eingeschränkt werden.

17.08.2010Keine gesundheitliche Gefährdung des Verbrauchers durch unter Sauerstoff-Schutzgas verpacktes Frischfleisch

Das Bundesinstitut für Risikobewertung wurde beauftragt, das gesundheitliche Risiko von unter Schutzatmosphäre mit hohem Sauerstoffanteil verpacktem Frischfleisch zu bewerten. Das Institut kommt zum Schluss, dass Verbraucherinnen und Verbraucher über derartige Produkte nach dem gegenwärtigen Stand der Erkenntnis mit hoher Wahrscheinlichkeit nur geringe Mengen an Cholesteroloxidationsprodukten zusätzlich aufnehmen. Von unter Schutzatmosphäre verpacktem Fleisch geht daher kein erkennbares Gesundheitsrisiko aus.

17.08.2010EFSA veröffentlicht Daten zu PCB-Mengen in Lebensmitteln

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat einen Bericht über nicht-dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle in Lebensmitteln und Futtermitteln veröffentlicht. Aus dem letzte Woche veröffentlichten Bericht der EFSA geht hervor, dass die höchste Belastung in verschiedenen Fischen und Fischerzeugnissen festgestellt wurde, gefolgt von tierischen Produkten, wie Rohmilch, Molkereierzeugnissen, Eiern und Eiprodukten. Am wenigsten belastet sind Obst und Gemüse. Desgleichen wurde die höchste Belastung bei Tierfutter in aus Fisch gewonnenen Futtermitteln, wie beispielsweise in Fischöl.

    proplanta.de - Das Informationszentrum für die Landwirtschaft (D)

17.08.2010Schweizer Gruyère gewinnt im AOC-Streit mit Frankreich

Die französischen Gruyère-Produzenten verzichten auf das AOC-Label für den französischen Gruyère, wie die Zeitung La Liberté schreibt. Sie geben sich stattdessen mit der Bezeichnung IGP zufrieden. Die Europäische Kommission hatte den französischen Herstellern diesen Schritt empfohlen, weil ihr Käse geografisch nicht genügend verankert sei, um das AOC-Label zu erhalten.

16.08.2010Bundesverwaltungsgericht entscheidet in Schächtfleischstreit

Das Bundesverwaltungsgericht hat einem jüdischen Fleischimporteur recht gegeben, der gegen die Vergabe von Schächtfleischkontingenten an eine muslimische Grossmetzgerei Beschwerde eingereicht hatte.

15.08.2010EU food regulators to discuss the role of science

European policy makers and influencers will be examining the role of science in food policy at a round table discussion due to take place in October.

15.08.2010Proving health claims with healthy populations proves tough

In the second excerpt from a NutraIngredients health claims roundtable, our experts discuss some of the controversy that surrounds health claim validation in healthy populations

14.08.2010EU-Kommission: Importzulassung für sechs gentechnisch veränderte Maislinien

Die EU-Kommission hat für sechs weitere gentechnisch veränderte Maislinien Einfuhrgenehmigungen erteilt. Wie üblich hatten die vorangegangenen Abstimmungen im Ständigen Ausschuss und im EU-Ministerrat nicht die erforderliche qualifizierte Mehrheit der Mitgliedsstaaten ergeben.

14.08.2010Health claims update: Article 13.1 'on track'

The European Food Safety Authority (EFSA) says it is on track to release its next batch of Article 13.1 health claim opinions in September this year, but there is still no indication as to how many dossiers will be evaluated in the third group.

13.08.2010Klonen von Tieren – Auswirkungen auf Tiergesundheit und Tierwohl

Das Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) hat beim Veterinary Public Health Institut (VPHI), Bern, eine Literaturrecherche in Auftrag gegeben. Im Fokus stehen dabei u.a. die Auswirkungen des Klonens auf die Gesundheit und das Wohl (Tierschutz) der betroffenen Tiere. Die Frage der Lebensmittel-sicherheit wurde dagegen bereits umfassend geklärt. Sowohl die EFSA und die amerikanische FDA kommen kurz zusammengefasst zum Schluss, dass Lebensmittel von geklonten Tieren unbedenklich sind.

13.08.2010Peanut allergy therapy not yet viable, say researchers

Desensitising those with peanut allergies is still not a viable treatment – although it could be in the future, according to a new paper published in the Journal of Allergy and Clinical Immunology.

12.08.2010Honig im Thurgau ist grösstenteils frei von Streptomycin

Von den 427 untersuchten Honigproben enthielten laut dem Thurgauer Landwirtschaftsamt nur vier Streptomycin. Die betroffenen 120 Kilogramm Honig müssen vernichtet werden, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Die Imker werden dafür entschädigt. Der Honig wurde auf Rückstände untersucht, weil in den Thurgauer Obstanlagen Streptomycin gegen Feuerbrand gespritzt werden musste. Geprüft wurden Bienenstände, welche sich im Umkreis von 1,3 Kilometern einer behandelten Obstanlage befinden.

12.08.2010Informationsschreiben Nr. 155: über die Behandlung von pflanzlichen Lebensmitteln beim Waschprozess zur Verlängerung der Haltbarkeit oder zur Erhöhung der hygienisch-mikrobiologischen Sicherheit

Unter Berücksichtigung sämtlicher rechtlicher Vorgaben, erachtet das BAG die Anwendung von Verfahren nach Art. 19 LGV zur Behandlung pflanzlicher Lebensmittel beim Waschprozess als zulässig. Die Anwendung von Verfahren zur Verlängerung der Haltbarkeit oder zur Erhöhung der hygienisch-mikrobiologischen Sicherheit auf pflanzlichen Lebensmitteln leistet lediglich einen Beitrag zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit. Die Anwendung solcher Verfahren darf weder dazu führen, dass die Gute Herstellungspraxis (GHP) vernachlässigt wird, noch ist sie ein Ersatz für gute Hygienepraktiken oder weitere Massnahmen zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit im Rahmen der Selbstkontrolle.

12.08.2010Informationsschreiben Nr. 156

Höchstkonzentrationen für Pestizide

12.08.2010Migros ruft Anna's-Best-Produkte "India Paneer Mutter" und "India Madras Fish Curry" wegen Gefahr für Fisch- und Senfallergiker zurück

Die Migros ruft die Produkte India Paneer Mutter (Indisches Reisgericht mit Frischkäse und grünen Erbsen) und India Madras Fish Curry with Cocos Rice (Reisgericht mit Fisch an Kokos-Currysauce) zurück. In der Produktion wurden bei einer kleinen Charge die Verpackungen verwechselt.

11.08.2010Grosse Mängel bei Herkunftsangabe bei Früchten und Gemüse

Die Schweizer Kantonschemiker prüften erstmals in einer nationalen Aktion, ob bei Früchten und Gemüsen im Offenverkauf die Herkunftsangaben stimmen. Bei über 7000 getesteten Produkten seien sie in 1120 Fällen fehlerhaft gewesen, stellte der Verband der Kantonschemiker der Schweiz (VKCS) in einer Mitteilung fest.

11.08.2010Internationale Organisationen starten Programm gegen Tierseuchen

Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO hat zusammen mit der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE und der Weltgesundheitsorganisation WHO ein neues Programm gegen Tierseuchen vorgestellt. Damit soll der Kampf gegen Tierseuchen verstärkt werden – vor allem in Asien, Afrika und Südamerika. In denjenigen Regionen also, wo Tierseuchen zur Zeit am häufigsten und schlimmsten wüten. Geplant sind vor allem Massnahmen in den Bereichen Prävention und Früherkennung.

10.08.2010Skimmed? Semi-skimmed? Or whole-fat milk? ISO/IDF standard ensures fat content quality for all tastes

ISO and the International Dairy Federation (IDF) have developed a standard providing testing requirements and guidelines to determine the fat content of milk. Now in its third edition, the standard is for the first time applicable to sheep and goat’s milk, in addition to cow’s milk.

ISO 1211|IDF 1:2010, Milk – Determination of fat content – Gravimetric method (Reference method), provides a test methodology to determine the fat content of milk of good physicochemical (physical and chemical) quality, including guidelines for calculation and expression of results. ISO 1211|IDF 1 has been an important standard in the milk industry since 1984 when it was first published by ISO. The latest 2010 edition brings the content up to date with state-of-the-art developments.

09.08.2010TSE/BSE: EU-Kommission legt zweiten Fahrplan mit künftigen Massnahmen vor

Nach den erfolgreichen Bemühungen der Europäischen Union zur Bekämpfung der transmissiblen spongiformen Enzephalopathien (TSE), wie BSE bei Rindern und Scrapie bei Schafen und Ziegen, kann die EU nun erwägen, einige ihrer Vorschriften zu ändern. Die Europäsiche Kommission nahm am 16.07.2010 eine Mitteilung an das Europäische Parlament und den Rat an, in der sie darlegt, wie die TSE-Vorschriften in Zukunft geändert werden könnten. Das Papier – „Zweiter Fahrplan für die TSE-Bekämpfung – Ein Strategiepapier zum Thema transmissible spongiforme Enzephalopathien (2010-2015)“ – unterstreicht, dass bei jeglicher Änderung das hohe Niveau des Gesundheitsschutzes für Mensch und Tier sowie der Lebensmittelsicherheit erhalten bleiben muss und dass die Änderungen auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen müssen. Der Fahrplan ist ein Reflexionspapier, das die Diskussion zu diesem Thema anstoßen soll.

06.08.2010Measuring customer satisfaction with new ISO technical specification

ISO has developed a new technical specification, ISO/TS 10004:2010, which provides guidance to organizations in establishing effective processes for monitoring and measuring customer satisfaction. Customer satisfaction is one of the key elements for the success of an organization, whether in public or private sector.

05.08.2010EFSA erstattet neues wissenschaftliches Gutachten zur Bewertung der möglichen Allergenität von GVO

Das EFSA-Gremium für genetisch veränderte Organismen (GMO-Gremium) hat ein wissenschaftliches Gutachten zu den Strategien verabschiedet, die bei der Bewertung des Allergenitätsrisikos genetisch veränderter Pflanzen (GV-Pflanzen) und Mikroorganismen sowie daraus hergestellter Lebensmittel und Futtermittel eingesetzt werden. Dieses Gutachten ist Teil der laufenden Bemühungen der EFSA, mit denen gewährleistet werden soll, dass ihre Risikobewertungen stets den neuesten Stand der wissenschaftlichen Entwicklungen widerspiegeln und ein möglichst breites Spektrum potenzieller Belange berücksichtigen. Die in diesem Gutachten ausgesprochenen wissenschaftlichen Empfehlungen sollen die Allergenitätsbewertung der EFSA zu GV-Pflanzen und -Mikroorganismen sowie daraus hergestellten Lebensmitteln und Futtermitteln aktualisieren und ergänzen.

04.08.2010EU fördert Bienenzüchter

Die EU-Mitgliedstaaten haben neuen nationalen Bienenzuchtprogrammen für die Jahre 2010 bis 2013 zugestimmt. Die Programme sollen die Imker unterstützen sowie Produktion und Qualität des europäischen Honigs sicherstellen. Dazu sind verbesserte Produktions- und Vermarktungsbedingungen nötig.

03.08.2010ISO Annual Report 2009: ISO's customer focus

For ISO, building a strong community of satisfied customers has always been a key goal. ISO looks for innovative ways to leverage customer satisfaction and many developments in 2009 highlight that ISO not only satisfies its broad customer base, but its end product – the suite of globally relevant International Standards – continues to drive growth in today’s volatile markets.

31.07.2010EFSA schließt Neubewertung aller in der EU zugelassenen Azofarbstoffe ab und senkt den ADI-Wert für Amaranth

Das wissenschaftliche Gremium für Lebensmittelzusatzstoffe (ANS-Gremium) hat die Sicherheit des roten Lebensmittelfarbstoffes Amaranth (E 123) neu bewertet und somit die Neubewertung aller Azofarbstoffe, die in der Europäischen Union zur Verwendung zugelassen sind, abgeschlossen. Die wissenschaftliche Empfehlung der EFSA dient als Unterstützung für Entscheidungen der EU-Risikomanager in Bezug auf Lebensmittelzusatzstoffe.

30.07.2010France creates super safety agency

France has announced the creation of ANSES - the largest health agency in Europe - after the merger of its food safety and environmental and occupational health bodies.

29.07.2010EFSA veröffentlicht ihren zweiten Jahresbericht über Pestizidrückstände in Lebensmitteln

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat ihren Jahresbericht über Pestizidrückstände veröffentlicht. Der Bericht enthält eine Übersicht über die Pestizidrückstände in Lebensmitteln in der Europäischen Union im Jahr 2008 und bewertet die Exposition der europäischen Verbraucher gegenüber diesen Rückständen durch ihre Ernährung. Laut Bericht liegen 96,5 % der analysierten Proben unter den Rückstandshöchstgehalten (MRL) von Pestiziden, die für Lebensmittel in der EU festgelegt sind.

28.07.2010Durch Salmonella Enterititis PT4 verursachter Ausbruch ist abgeklärt (Österreich)

Der österreichweite Ausbruch von Erkrankungsfällen, der durch einen bestimmten Subtyp von Salmonella Enteritidis (Bezeichnung PT4 VNTR 8-6-5) verursacht wurde, ist aufgeklärt: Im Zuge der im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführten Ausbruchsabklärung durch die AGES wurden Proben aus einem verdächtigen Legehennenbetrieb im Burgenland untersucht. Die molekularbiologischen Analyse-Egebnisse der dabei gefundenen Salmonellen liegen vor. Sie zeigen, dass ihr DNA-Fingerprint identisch ist mit dem DNA-Fingerprint jenes Salmonellenstamms, der bei Erkrankten gefunden wurde. Dieser Ausbruch ist somit abgeklärt. Die burgenländische Landesbehörde hat umgehend ein Frischeier-Vermarktungsverbot ausgesprochen.

27.07.2010EFSA ruft NGOs zur Erörterung des Entwurfs der Leitlinien für die Umweltverträglichkeitsprüfung von GVO auf

Im Rahmen der andauernden Konsultation der Interessengruppen und -vertreter hat die EFSA ein Treffen mit Nichtregierungsorganisationen (NGO) aus dem Umweltbereich für September 2010 angekündigt, bei dem die Leitlinien für die Umweltverträglichkeitsprüfung von genetisch veränderten Organismen (GVO) erörtert werden sollen.

26.07.2010Europäische Kommission und Mitgliedsstaaten stimmen Leitlinien für Futtermittelsicherheit zu

Der Verband der europäische Stärkeindustrie (AAF - European Starch Industry Association) und der Verband der europäischen Öl- und Proteinfutterindustrie (FEDIOL - EU Oil and Proteinmeal Industry) haben gemeinsam Leitlinien für eine gute Verfahrenspraxis zum hygienischen Umgang und den HACCP Grundsätzen für Gefährdungsanalyse in der Futtermittelindustrie entwickelt.

23.07.2010Guidance on human health risk-benefit assessment of foods

EFSA’s Scientific Committee has published guidance on the risk-benefit assessment of food. As foods provide health benefits but can sometimes also present health risks, it is important for decision-makers to be able to take into account the net health impact of different foods.

22.07.2010DLG-Forum zum Thema Fleisch

Im Rahmen der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft)-Lebensmitteltage in Darmstadt veranstaltet die DLG am 22. September 2010 ein Fachforum zum Thema „Fortschritte in der Fleischtechnologie“. Referenten aus Wissenschaft und Praxis berichten u.a. zum Thema Möglichkeiten und Grenzen einer Minderung des Kochsalzgehaltes bei der Herstellung von Fleischerzeugnissen.

21.07.2010Lebensmittel mit Azofarbstoffen: Neuer Warnhinweis ab dem 20.07.2010

Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 vom 16. Dezember 2008 gilt ab dem 20.07.2010 eine besondere Hinweispflicht für bestimmte Azofarbstoffe, die in der Lebensmittelindustrie breite Verwendung finden.

Lebensmittel mit folgenden Farbstoffen müssen ab dem 20. Juli 2010 neben der E-Nummer vorsorglich den Aufdruck "kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen" tragen:

E 102 Tartrazin, E 104 Chinolingelb, E 110 Gelborange S (Gelborange RGL), E 122 Azorubin(Carmoisin), E 124 Conchenillerot A (Ponceau 4 R, Victoriascharlach 4 R), E 129 Allurarot AC

20.07.2010Anbau genetisch veränderter Kulturen - die Regierungen haben das letzte Wort

Die Kommission schlägt vor, den EU-Ländern die Entscheidung zu überlassen, ob sie genetisch veränderte Kulturen anbauen wollen. An dieser Frage scheiden sich seit Jahrzehnten die Geister. Gemäss diesem Vorschlag würde die EU auch in Zukunft anhand wissenschaftlicher Empfehlungen über die Sicherheit von genetisch veränderten Organismen (GVO) über deren Freigabe für den Anbau entscheiden. Im Anschluss daran könnten jedoch die einzelnen Mitgliedstaaten den Anbau aller oder bestimmter von der EU zugelassener GVO auf ihrem Hoheitsgebiet einschränken oder untersagen.

20.07.2010Bio Suisse begrüsst EU-Entscheid zu gentechnisch veränderten Pflanzen

Bio Suisse zeigt sich erfreut darüber, dass die EU ihren Mitgliedstaaten künftig mehr Selbstbestimmung im Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen einräumt.

19.07.2010Eintragung der geschützten Ursprungsbezeichnung von Bündner Bergkäse (GUB/AOP) veröffentlicht

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat das Gesuch um Eintragung der geschützten Ursprungsbezeichnung (GUB/AOP) für Bündner Bergkäse im Schweizerischen Handelsamtsblatt veröffentlicht.

16.07.2010Änderung vom Pflichtenheft Bündnerfleisch (GGA)

Im Schweizerischen Handelsamtsblatt wurde die Änderungen des Pflichtenhefts Bündnerfleisch als geschützte geografische Angabe (GGA) veröffentlicht.
Das Pflichtenheft finden Sie unter: www.blw.admin.ch

15.07.2010US–Regierungskomitee: Rinderhaltung ist Hauptquelle für direkte und indirekte Exposition von Konsumenten mit MAP-Erreger

Das „National Advisory Committee on Microbiological Criteria for Foods (NACMCF) hat für das US-Agrarministerium in einer Studie zum Problem des Erregers Mycobacterium avium paratuberculosis (MAP) in Umwelt und Lebensmittelkette und der hieraus resultierenden menschlichen Exposition Stellung genommen. Die Kernaussagen u.a. sind, dass die Nachweismethoden für MAP unzureichend sind. Dies kann dazu führen, dass die Verbreitung von MAP unterschätzt oder nicht erkannt wird. Im Weiteren kann unter Berücksichtigung der Verbreitung von MAP in US-Rinderherden, Hackfleisch ein möglicher Expositionsweg für Konsumenten sein.

14.07.2010EU: Patentierter Broccoli sorgt für Unmut

Das Europäische Patentamt entscheidet am 21. Juli über die Patentierung einer Broccolisorte. In der EU ist nun eine Debatte darüber entfacht, wie weit Bio-Patente überhaupt gehen dürfen. Kritiker monieren, dass einige Grosskonzerne über landwirtschaftliche Züchtungen entscheiden können, welchen kein technischer, sondern ein natürlicher Vorgang zugrunde liegt, und damit Geld verdienen.

14.07.2010Schweizerische Bauernverband spricht sich gegen Patent für Broccoli aus

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) setzt sich für eine restriktive Vergabe von Patenten ein. Er reagiert damit auf einen Patentstreit um Broccoli in der EU.

13.07.2010Codex sets limits for melamine and aflatoxin in food

The first global limits on permitted melamine levels in food were set by the World Health Organisation (WHO) at its annual food safety summit in Switzerland. Codex also set a maximum level of 10 mg/kg for aflatoxins in Brazil nuts (shelled, ready-to-eat) and 15 mg/kg for shelled Brazil nuts (intended for further processing). The Commission also adopted a code of practice to prevent this contamination.

12.07.2010Abgeordnete im Europäischen Parlament fordern Verbot von Lebensmitteln von geklonten Tieren

Die Abgeordneten erneuern ihren Aufruf für ein Verbot von Lebensmitteln von geklonten Tieren, als sie am Mittwoch über die Gesetzgebung zu Novel Foods abgestimmt haben. Sie fordern des Weiteren ein Moratorium für Lebensmittel, bei deren Produktion Nanotechnologie verwendet wird, bis mögliche Gesundheitsrisiken ausgeschlossen werden können.

12.07.2010Clostridium estertheticum in vakuumverpacktem Rindfleisch: Ein gesundheitliches Risiko durch den Verzehr ist unwahrscheinlich

Nach Befunden des Max-Rubner-Instituts häufen sich die Fälle, dass vakuumverpacktes Fleisch mit kälteliebenden Bakterien kontaminiert ist und innerhalb der Haltbarkeitszeit verdirbt. Typische Anzeichen dafür sind eine aufgeblähte Verpackung und ein übler Geruch, der vom Fleisch ausgeht. Die Ursache liegt in dem Keim Clostridium estertheticum, mit dem das betroffene Fleisch besiedelt ist. Am häufigsten sind Rindfleisch, aber auch Lamm und Wild betroffen. Derart sensorisch verändertes Fleisch ist nicht mehr für den Verzehr geeignet, eine mögliche Gesundheitsgefahr für Verbraucher ist aus Sicht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) aber unwahrscheinlich.

09.07.2010Bisphenol A in Babyfläschchen: Information zur Schwerpunktaktion 2010 (Österreich)

Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) angeordneten Schwerpunktaktion wurde im Januar und Februar 2010 untersucht, welche Mengen von Bisphenol A aus Kunststoff-Babyfläschchen in die Babynahrung migrieren können. Von den Lebensmittelkontrolleuren der Länder Niederösterreich, Steiermark und Tirol wurden 30 Proben gezogen; die Untersuchung und Bewertung erfolgte durch die AGES: Im Falle der Trinkflaschen aus Polycarbonat lagen alle Messwerte um das 300- bis 1000-Fache unter dem EU-weit gültigen Grenzwert.

08.07.2010Regionale Produktion unzureichend: Vier Millionen Eier falsch etikettiert, Kontrollen umgangen

Osterreich wird von einem Eierskandal erschüttert. Nach Recherchen der in Graz erscheinenden „Kleinen Zeitung“ soll ein als Genossenschaft organisierte oststeirische Eierhandelsfirma seit August vorigen Jahres vier Millionen Eier aus Polen und Ungarn als steirisches Produkt aus Boden- und Freilandhaltung verkauft haben. Offensichtlich konnte das Unternehmen den Bedarf an Eiern aus den Anlieferungen regionaler Produzenten nicht mehr decken und sah sich deshalb veranlasst, aus osteuropäischer Produktion zuzukaufen.

07.07.2010EFSA Jahresbericht 2009

The European Food Safety Authority has published its 2009 Annual Report.

06.07.2010Allianz der Konsumentenschutz - Organisationen

Drei Konsumentenorganisationen, die Stiftung für Konsumentenschutz SKS, die Fédération romande des consommateurs FRC und die Associazione consumatrici e consumatori della Svizzera italiana acsi haben heute die Gründung der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen bekannt gegeben.

05.07.2010Dänemark: Verstärkt gegen Lebensmittelinfektionen

Die Dänische Regierung will in den kommenden vier Jahren ihre Anstrengungen für mehr Lebensmittelsicherheit erhöhen. Erreger von Lebensmittelinfektionen (Listerien, Campylobacter und Salmonellen) sollen in der gesamten Lebensmittelkette bekämpft werden. Die Schwerpunkte sollen unter anderem auch in der Lebensmittelverarbeitung und im Einzelhandel liegen.

02.07.2010Antibiotika-Moratorium für dänische Schweine

Dänische Schweineproduzenten wollen zwei Jahre auf den Einsatz von antibiotisch wirksamen Cephalosporinen verzichten. Da diese Wirkstoffgruppe auch in der Humanmedizin eingesetzt wird, soll mit dem Moratorium die Entwicklung von Resistenzen verhindert werden. Während des zweijährigen Moratoriums sollen die Auswirkungen des Verzichts und die Resistenzentwicklung beobachtet werden, zitiert agrarzeitung.de das dänische Zentrum für die Schweineproduktion (DAFC) mit.

01.07.2010Einsprache gegen Absinth-Schutz erhoben

Die Association interprofessionnelle de l'Absinthe will den Absinth mit dem Qualitätszeichen GGA schützen lassen. Dagegen wurde nun Einsprache erhoben.

30.06.2010Maul- und Klauenseuche in Asien – Die FAO ruft zur Wachsamkeit auf

Japan kämpft mit der Maul- und Klauenseuche (MKS), nachdem das Land jahrelang MKS-frei war. Mehr als einen Monat später breitet sich die Epidemie immer noch aus. Inzwischen sind 289 Betriebe betroffen und über 180.000 Tiere mussten getötet werden. Japan spricht von einer nationalen Krise und schätzt die Kosten auf über 1,2 Milliarden Franken. Laut Japan ging zu Beginn der Epidemie wertvolle Zeit verloren. Christian Griot, Direktor des Instituts für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (das Referenzlabor für MKS), erklärt, wie es dazu kommen konnte und das dies auch in der Schweiz passieren könnte.

29.06.2010Belastung von wildlebenden Flussfischen mit Dioxinen und PCB

Flussfische können mit Dioxinen und polychlorierten Biphenylen (PCB) belastet sein. Das BfR hat eine Bewertung des gesundheitlichen Risikos durch den Verzehr von Flussfischen vorgenommen. Verzehr von fettreichem Fisch, wie zum Beispiel Aal, kann erheblich zur Aufnahme von Dioxinen und PCB beim Menschen beitragen. Ein häufiger Verzehr größerer Mengen derartiger Fischarten mit höheren Gehalten an Dioxinen und PCB sollte daher vermieden werden.

29.06.2010Kellogg's verursacht Übelkeit - Rückruf von 28 Millionen Packungen

Dem US-Lebensmittelkonzern Kellogg ist ein folgenschwerer Fehler unterlaufen. Das Unternehmen muss 28 Millionen Packungen Frühstücksflocken zurückrufen, weil die Plastikfolie im Karton derart ausdünstet, dass es zu Übelkeit und Durchfall kommen kann.

28.06.2010Seuchenrisiko „Bushmeat“: 63 Tonnen Fleisch und Fisch pro Woche illegal via Airport Paris

Der illegale Import von Fleisch, Fisch und sogenanntem „Bushmeat“ aus Afrika ist nicht nur ein lukratives Geschäft für die Reisenden, sondern auch ein erhebliches Seuchenrisiko für die Länder Europas. Bushmeat (dt. Buschfleisch) ist eine spezifisch afrikanische Bezeichnung für Wildfleisch von Tieren, die im Urwald oder in den Savannen gejagt werden. Wie eine Untersuchung eines internationalen Wissenschaftlerteams jetzt belegt, werden pro Woche allein über den Pariser Flughafen „Roissy-Charles de Gaulle“ insgesamt mehr als 63 Tonnen Fleisch und Fisch illegal importiert. Die Autoren der Studie sehen in diesem völlig unkontrollierten Import ein hohes Krankheits- und Seuchenrisiko für Menschen und Tiere in ganz Europa.

25.06.2010Nationwide outbreak of Salmonella enterica serotype 4,12:i:- infections in France, linked to dried pork sausage, March-May 2010

In May 2010, a nationwide excess of infections with the specific monophasic variant Salmonella enterica serotype 4,12:i:- was investigated in France. Subtyping with multilocus variable number of tandem repeats analysis revealed a distinct epidemic strain within this excess. Epidemiological investigations identified a dried pork sausage sold by a particular chain of supermarkets as the likely vehicle of transmission. The suspected batches have been withdrawn and recalled.

24.06.2010Prerequisite Programs on Food Safety: ISO 22002-1:2009

Prerequisite programs are programs and practices put in place to address the role the production environment plays in producing safe food products. ISO 22000 requires that the organization establishes PRP programs to control the likelihood of introducing contamination through the work environment.  To give companies additional guidance as they build prerequisite programs, ISO has developed a technical specification, ISO/TS 22002-1 "Prerequisite programs on food safety-Part 1: food manufacturing". This document is intended to be used with the ISO 22000 standard, and gives more detailed requirements for food manufacturers to follow when developing and implementing PRPs.

23.06.2010Hohe Keimbelastung in Sprossen und küchenfertigen Salatmischungen

Intakte Salat- und Kohlblätter bieten einen gewissen natürlichen Schutz gegen Keime. Dieser wird zerstört, wenn sie geschnitten werden. An den Schnittflächen tritt Zellsaft aus, der Keime anzieht. Aus Sicht des BfR ist die Häufigkeit menschlicher Erkrankungen durch den Verzehr von mit Keimen belasteten Gemüsepflanzen in Deutschland aber relativ gering im Vergleich zu den Zahlen an Lebensmittelinfektionen, die auf den Genuss von tierischen Lebensmitteln insbesondere Geflügel- bzw. Schweinefleisch zurückzuführen sind. Das BfR rät Verbrauchern, Sprossen und abgepackte Salatmischungen vor dem Verzehr gründlich zu waschen, um die Keimbelastung zu verringern.

22.06.2010Bisphenol A – Massenchemikalie mit unerwünschten Nebenwirkungen. Umweltbundesamt (D) liefert aktuellen Hintergrundbericht.

Berichten die Medien über gefährliche Chemikalien, fällt häufig der Name Bisphenol A. Vorsorglich empfiehlt das Umweltbundesamt aus Deutschland den Herstellern, Importeuren und Verwendern von Bisphenol A bereits heute Verwendungen die Mensch und Umwelt belasten durch gesundheits- und umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen - als Beitrag zum vorsorglichen Schutz von Mensch und Umwelt.

21.06.2010Bewertung von Dioxinfunden in Geflügelfleisch

Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) liegen Daten zu Dioxinfunden in Geflügelfleisch vor. Die Proben stammen von Geflügelbetrieben, an die belastetes Maisfutter geliefert wurde. Bei gelegentlichem Verzehr des hier betrachteten Geflügelfleisches sind keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten. Eine begrenzte Überschreitung der tolerablen wöchentlichen Aufnahmemenge (TWI) wird vom BfR im speziellen Fall der Aufnahme von Dioxinen und PCB dann als gesundheitlich hinnehmbar angesehen, wenn die Aufnahmemengen über einen längeren Zeitraum gemittelt (z.B. ein Jahr) nicht zu einer Überschreitung des TWI führen.

21.06.2010Blauer deutscher Mozzarella in Turin beschlagnahmt

Mozzarella-Kugeln aus deutscher Produktion, die sich nach dem Öffnen der Packung blau verfärben, haben die Turiner Polizei auf den Plan gerufen. "Eine Verunreinigung mit dem Eiterbakterium Pseudomonas ist die wahrscheinlichste Ursache für die seltsame Färbung", erklärte Maria Caramelli, Direktorin des staatlichen Hygiene-Instituts Turin. Man werde jedoch die Käseproben aus Sicherheitsgründen auch auf das Vorkommen von giftigen Substanzen prüfen - wie etwa Metallspuren von Kupfer, Nickel oder Blei. Die Analysen würden einige Tage beanspruchen.

20.06.2010Stolpersteine bei der Anwendung der ISO 14001

Bei der Auslegung der ISO 14001 wird gerne mal über Sinn und Notwendigkeit mancher Anforderungen gestritten. Ein fiktiver Dialog zwischen einer Arbeitsschutzmanagementbeauftragten und einem Auditor bringt Klarheit in schwierig zu verstehende Normstellen.

20.06.2010Einsatzpotenziale und Grenzen der RFID Technologie

Seit einigen Jahren gibt es eine regelrechte Euphorie um die auf Funkchips basierende Technologie RFID (Radio Frequency Identification). Dass RFID (bislang) auch Grenzen hat, erfuhren die Teilnehmer des Seminars „RFID in Produktion und Logistik – Einsatzpotenziale und Grenzen“ aus erster Hand. Kommt zum Beispiel Wasser ins Spiel, wird es schwierig.

19.06.2010QM-Statistik mit Excel

Es muss nicht immer Spezialsoftware sein, wenn es um statistische Auswertungen und Fähigkeitsbetrachtungen von Prozessen und Maschinen geht. Anhand eines kostenlosen Arbeitsblattes sehen Sie, wie sich Messwertreihen mit der Standard-Software Microsoft Excel auswerten lassen. Vertiefende Informationen erhalten Sie auf dem Praktikerseminar "Statistik mit Excel"

18.06.2010Keine Ampelkennzeichnung, dafür eine klarere und schlüssigere Lebensmittelkennzeichnung für Verbraucher

Lebensmittelverpackungen sollen verpflichtende Informationen zum Nährwertgehalt der Lebensmittel und Tagesbedarf enthalten. Das Europäische Parlament hat über einen entsprechenden Gesetzesentwurf abgestimmt. Der Vorschlag zur Einführung eines "Ampel"-Systems um den Salz-, Zucker- und Fettgehalt in verarbeiteten Lebensmitteln anzugeben, wurde allerdings abgelehnt.

17.06.2010Nanosilber gehört nicht in Lebensmittel, Textilien und Kosmetika

Die antimikrobiellen Eigenschaften von Silberionen machen sich Hersteller von verbrauchernahen Produkten seit langem zunutze. Neuerdings werden auch Silberpartikel in Nanogröße eingesetzt. So sollen zum Beispiel die mit Nanosilber beschichteten Oberflächen in Kühlschränken das Wachstum von Keimen verhindern, und in Sportsocken soll es die Geruchsbildung vermeiden. Ob von Nanosilber ein gesundheitliches Risiko für Verbraucher ausgeht, lässt sich derzeit nicht abschließend beurteilen. „Solange wir mögliche gesundheitliche Risiken nicht sicher ausschließen können, empfehlen wir Herstellern, auf Nanosilber in verbrauchernahen Produkten zu verzichten“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.

16.06.2010EFSA call for scientific data on food additives permitted in the EU and belonging to the functional class of miscellaneous food additives

EFSA is currently re-assessing the safety of all food additives authorised for use in the EU. To support this work, EFSA has launched a public call for interested parties to submit relevant data on several different types of additives.

15.06.2010Fütterungsverbot von Schlachtabfällen

Die Europäische Kommission wird voraussichtlich noch vor der Sommerpause das totale Verbot der Verfütterung verarbeiteter tierischer Produkte an Nutztiere lockern.

14.06.2010Milchkontrolle: Anhörung eröffnet

Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement hat die Anhörung der Revision der Milchprüfungsverordnung eröffnet. Dadurch erhält die Branche mehr Verantwortung in der Milchkontrolle. Zudem wird die Zahl der Untersuchungen beinahe verdoppelt. Die Anhörung dauert bis 7. Juli 2010.

    Unterlagen zur Anhörung (BVET-Bundesamt für Veterinärwesen)

14.06.2010Vom Stall auf den Teller: Sicher essen dank Rückverfolgung von Nutztieren

Die Themen "Identifizierung und Rückverfolgbarkeit" stehen im Mittelpunkt der diesjährigen EU-Veterinärwoche, die vom 14. bis zum 20. Juni in Brüssel stattfindet. Den Auftakt bildet eine zweitätige Konferenz über Identifizierung und Nachverfolgung der Nahrungskette.

    http://ec.europa.eu/food/dyna/conference/

13.06.2010Erreger von Zoonosen in Deutschland im Jahr 2008

Grundlage für dieses Heft sind die Mitteilungen der Bundesländer über die Untersuchungen im Rahmen der Lebensmittelüberwachung, aus den Untersuchungen von Tieren, von Futtermitteln sowie von Umweltproben im Jahre 2008. Die Mitteilungen der Länder umfassen auch Informationen zu Lebensmitteln, die an Krankheitsausbrüchen beteiligt waren, Daten aufgrund der AVV Zoonosen Lebensmittelkette, die auch über das BVL übermittelt worden waren, sowie Daten aus EU-weiten Studien und Bekämpfungsprogrammen.

12.06.2010Europäische Kommission honoriert Lebensmittelwissenschaft am Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven (D)

Das Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven (ttz Bremerhaven) wurde von der Europäischen Kommission zur Weltausstellung 2010 in Shanghai eingeladen. Der Forschungsdienstleister ist eine von nur fünf Institutionen, die zur Vorstellung eines Projektes zur Lebensmittelsicherheit eingeladen wurde.

11.06.2010EFSA bewertet Faktoren, die zu MRSA bei Schweinen beitragen

Die EFSA hat eine Bewertung der Faktoren veröffentlicht, die möglicherweise zur Verbreitung von MRSA (Methicillin-resistentes Staphylococcus aureus-Bakterium) in Schweinehaltungsbetrieben in der Europäischen Union beitragen.

10.06.2010EU and China join forces to explore nanotech risks

The European Union and China reached an agreement to boost research into consumer safety and explore the potential risks from nanotechnology.

09.06.2010Gespräche über Swissness-Kompromiss sind im Gang

Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft sind im Gespräch, um in der Swissness-Debatte gemeinsame Lösungen zu finden. Dies zeigte sich an einer Diskussionsveranstaltung des Konsumentenforums.

08.06.2010Informationsschreiben 154/2010: Teilharmonisierung der Höchstkonzentrationen für Pflanzenschutzmittel in oder auf Lebensmitteln mit der EU-Gesetzgebung

Im Rahmen der Harmonisierung der Schweizer Höchstkonzentrationen für Pflanzenschutzmittel in oder auf Lebensmitteln mit der EU-Gesetzgebung beabsichtigt das BAG, bei der nächsten Revision der Liste 1 des Anhangs der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung (FIV; SR 817.021.23) grössere formale und inhaltliche Änderungen umzusetzen.

08.06.201030 x Brechreiz nach Besuch im Wellnesshotel

Eine Massen-Erkrankung bei Gästen eines Wellnesshotels in Hessen hat bei Rettern und Behörden am Samstag Großalarm ausgelöst. Als Ursachen kämen Viren wie das Norovirus, Bakterien oder Gifte in Lebensmitteln in Betracht. Die Staatsanwaltschaft Fulda ermittelt.

07.06.2010Internationales Kompetenzzentrum für Fleischqualität gegründet

Das Max Rubner-Institut (MRI) bekommt ein „Internationales Kompetenzzentrum für Fleischqualität“. Es geht um die Erarbeitung europäischer Standards für die Qualität der wichtigsten Fleischarten wurde mitgeteilt. Gleichzeitig sei ein Ziel, das Bewusstein für die Sicherheit beim Produkt Fleisch entlang der gesamten Lebensmittelkette zu stärken. Die bisherigen Leistungen des Standorts Kulmbachs bieten dafür eine hervorragende Basis.

07.06.2010Untersuchungskampagne in Pouletfleisch und Pouletfleischzubereitungen

Insgesamt wurden im Zeitraum vom 1. April 2009 bis 31. März 2010 75 unterschiedliche rohe, nicht genussfertige Proben Pouletfleisch und Pouletfleischzubereitungen (siehe Tabelle) aus Filialen von fünf Grossverteilern sowie aus drei lokalen Metzgereien erhoben. Die gemeinsame Kampagne des BAG erfolgte unter Beteiligung von 15 Kantonen. In 31 Proben (41%) wurden Campylobacter spp. nachgewiesen, davon in 25 Proben C. jejuni, in sechs Proben C. coli. Bei 13 dieser 31 Proben konnten auch quantitativ Campylobacter in einer Konzentration von 10 bis 230 KbE/g gefunden werden.

06.06.2010McDonald's pulls 12M cadmium-tainted Shrek glasses

Cadmium has been discovered in the painted design on "Shrek"-themed drinking glasses being sold nationwide at McDonald's, forcing the burger giant to recall 12 million of the cheap U.S.-made collectibles while dramatically expanding contamination concerns about the toxic metal beyond imported children's jewelry.

05.06.2010"Top of Mind Survey 2010" der Branchenorganisation The Consumer Goods Forum in Paris

Die Unternehmensbefragung 2010 rangierte das Thema "Food and product safety" auf Platz 4. Letztes Jahr war es noch Platz 2.

04.06.2010Verbraucherwarnung: Käse der Firma Wellie Hofkäserei mit EHEC-Bakterien (Deutschland)

Durch eine Verunreinigung mit EHEC-Bakterien, d.h. Enterohämorrhagische Escherichia coli, können die Produkte gesundheitsschädlich sein. Betroffen sind alle Käsesorten der Firma und alle Mindesthaltbarkeitsdaten.

04.06.2010EFSA engages in further dialogue with stakeholders on health claims

Experts from EFSA’s Panel on Dietetic products, nutrition and allergies (NDA) provided an update on their work on health claims to over 400 participants at a technical meeting organised in Parma. The purpose of the meeting was two-fold: 1) to share information on the current status of EFSA’s scientific health claim evaluations and 2) to exchange views with experts from the food and beverage industry, Member States, and the European Commission.
 

03.06.2010USA geben nach im Pouletfleisch-Streit mit Russland

Russland wird vermutlich ab Ende Juni wieder amerikanisches Pouletfleisch importieren. Damit akzeptieren die Amerikaner russische Forderungen nach Fleisch, das nicht mit Chlor behandelt worden ist.

02.06.2010Hygieneanforderungen gefährden polnische Schlachtbetriebe

Die hohen hygienischen Anforderungen der EU werden etwa 1'000 Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetriebe in Polen die Existenz kosten.

02.06.2010Freiwilliger präventiver Rückruf des Espresso-Glases 100 g der Marke Nescafé

Der Rückruf betrifft ausschliesslich das schwarze 100g-Glas des löslichen Kaffeeprodukts ESPRESSO der Marke Nescafé (auf der Packung angegebener Identifikationscode des Produktes 7613032297220). Dieses spezifische Glas ist mit einer dunklen, undurchsichtigen Kunststofffolie überzogen. Ein allfälliger Glasbruch, der während des Transport entstanden sein könnte, lässt sich somit nicht ausmachen. Obwohl in der Schweiz bis anhin noch keine entsprechende Reklamation eingegangen ist, möchte Nestlé einem solchen Schritt aus Gründen der Konsumentensicherheit vorgreifen.

01.06.2010Results on acrylamide levels in food from monitoring year 2008

Die EFSA hat einen zusammenfassenden Bericht über Acrylamidmengen veröffentlicht, die im Jahr 2008 in Proben unterschiedlicher Lebensmittel gefunden wurden.

    proplanta.de - Das Informationszentrum für die Landwirtschaft (D)

31.05.2010Lebensmittelsicherheit, öffentliche Warnung: Produktrückruf durch Aldi Suisse AG wegen Listeria monocytogenes in ,Paprika gefüllt mit Schafskäse"

Durch das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (RASFF) wurde das Bundesamt für Gesundheit BAG informiert, dass das Produkt "Paprika gefüllt mit Schafskäse" Listeria monocytogenes enthält. Dieses Produkt wurde auch in der Schweiz verkauft. Durch den Verzehr besteht eine Gesundheitsgefährdung. Verkauft wird das Produkt in Aldi-Filialen. Noch nicht verkaufte Produkte werden vom Markt genommen, es ist aber möglich, dass sich noch Produkte in Privathaushalten befinden. Das BAG rät von einem Verzehr ab.

30.05.2010Viehzucht-Antibiotika machen Menschen resistent

Infektionen im Harnweg sind immer schwerer zu behandeln, da Patienten zunehmend resistent gegenüber den geläufigen Antibiotika sind. Zuspitzen dürfte sich dieses Problem durch den übermäßigen Gebrauch von Antibiotika in der Viehzucht, berichten Wissenschaftler der Universität Hong Kong. Im "Journal of Medical Microbiology" liefern sie Hinweise dafür, dass resistente tierische Gene auf den Menschen übertragen werden.

30.05.2010Frankreich: Danone führt Stevia als Süssstoff ein

Im Juni kommt in Frankreich ein Fruchtjogurt auf den Markt, das mit Stevia gesüsst ist. Das französische Unternehmen Danone ist der erste Lebensmittelkonzern in der EU, der aus Südamerika stammende Pflanze als Süssstoff einsetzt.

29.05.2010Für und Wider einer Salzreduktion in der Gesamtbevölkerung

Tagungsband zum Expertengespräch im Bundesinstitut für Risikobewertung am 15. Oktober 2009 in Berlin.

28.05.2010EFSA issues fresh health claims advice

The European Food Safety Authority (EFSA) has issued an 18-page document that updates its approach to health claim assessment and which will form the basis of discussion at its stakeholders meeting in Parma on June 1.

    www.foodnavigator.com

27.05.2010EU-Parlament verbietet "Fleischkleber"

Das EU-Parlament hat ein Verbot des als "Fleischkleber" in der Lebensmittelproduktion verwendeten Zusatzstoffs Thrombin beschlossen. Durch diese Enzym können kleine Fleisch- oder Schinkenteile ohne Erhitzung zusammengefügt werden. Nach Berichten über den Einsatz solcher Enzyme von deutschen Herstellern sucht die AGES aktuell auch in Österreich nach so genanntem "Klebefleisch". Anbei Fragen und Antworten der AGES-Lebensmittelexperten/-innen zum Thema.

26.05.2010Foodwatch erstattet Anzeige gegen Lidl

Die Organisation Foodwatch stellt wegen des Bakterien-verseuchten Käses aus Österreich Strafanzeige gegen das Stuttgarter Verbraucherschutzministerium. Außerdem richtet sich die Anzeige gegen den Lebensmittel-Discounter Lidl und die österreichische Firma Prolactal. Nach Ansicht von Foodwatch geht es um den Verdacht der fahrlässigen Tötung und der Körperverletzung mit Todesfolge.

26.05.2010Erste Absolventen CAS Lebensmittelrecht an der ZHAW in Wädenswil

Vor rund einem Jahr startete der erste Fernlernkurs zum Erwerb des CAS Certificate of Advanced Studies in Lebensmittelrecht. Zehn Personen haben alle Prüfungen bestanden und erhielten im Rahmen der Lebensmittelrecht-Tagung am 20. Mai 2010 an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil ihr Diplom.

25.05.2010Nestlé will auf Palmöl aus Urwaldzerstörung verzichten

Nestlé will künftig auf die Verwendung von Palmöl und Zellstoff verzichten, für deren Gewinnung Regenwald zerstört wurde.

22.05.2010Ukraine weist Dioxin-Vorwurf in Mais zurück

Im Skandal um Dioxin-belasteten Mais hat die Ukraine Vorwürfe deutscher Behörden zurückgewiesen, verseuchtes Hühnerfutter geliefert zu haben.

21.05.2010Spekulation mit Nahrungsmitteln: Ursachen, Wirkungen und Konsequenzen

Die Lebensmittelkrise von 2007 und 2008 wurde nicht nur durch die gestiegene Nachfrage nach Grundnahrungsmitteln in Indien und China, die Konkurrenz um Anbauflächen für Nahrungspflanzen mit nachwachsenden Rohstoffen oder die Auswirkungen des Klimawandels verursacht. Vielmehr wurde nach einer Untersuchung des International Food Policy and Research Institute (IFPRI) in Washington D.C. die Krise vor allem durch die schlecht funktionierenden Getreidemärkte verschlimmert.

20.05.2010Informationen zum Cassis de Dijon-Prinzip auf der Homepage des BAG

Ab Mitte Jahr wird die Schweiz ihren Markt ein weiteres Stück öffnen: Viele Produkte aus der EU und dem EWR, die bisher speziell für den Schweizer Markt produziert, umgepackt oder neu etikettiert werden mussten, sollen in Zukunft einfacher und ohne technische Hürden importiert werden können. Das BAG hat verschiedene Informationen auf der Homepage aufgeschalten.

19.05.2010Revision des Bundesgesetzes über die technischen Handelshemmnisse (THG): Inkrafttreten per 1. Juli 2010

Der Bundesrat hat am 19. Mai 2010 beschlossen, die Revision des Bundesgesetzes über die technischen Handelshemmnisse (THG) auf den 1. Juli 2010 in Kraft zu setzen. Gleichzeitig hat er dazu eine Vollzugsverordnung verabschiedet. Sie wird zusammen mit dem revidierten THG in Kraft treten.

18.05.201029. Ergänzung "Qualitätsmanagement in Dienstleistungsunternehmen" erschienen

Mit folgenden Beiträgen wurde "Qualitätsmanagement in Dienstleistungsunternehmen" ergänzt:

  • Interpretation der Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2008 und Audithilfe
  • Referenztabelle für Managementsystem-Standards
    Als Arbeitshilfe für den Aufbau eines integrierten Managementsystems erhalten
    Sie eine vergleichende Übersicht zu folgenden Standards: ISO 9001:2008,
    ISO 14001:2005, OHSAS 18001:2007 und ISO/IEC 27001:2005.
  • Software-Qualitätssicherung
    Software ist heute unverzichtbarer Bestandteil wichtiger Unternehmensprozesse,
    z. B. zur Produktionssteuerung oder zur statischen Prozesslenkung. Erfahren Sie, welche Testmöglichkeiten und Standards es gibt und wie diese in der Praxis eingesetzt werden können.
18.05.2010Tierseuchen-Prävention stärken: Vernehmlassung Tierseuchengesetz gestartet

Die Tierseuchen-Prävention soll verbessert werden und der Bund dabei eine zentrale Rolle übernehmen. Dies sind die Kernpunkte einer Revision des Tierseuchengesetzes, zu der das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement heute die Vernehmlassung gestartet hat. Die Arbeiten sind Teil der kürzlich vorgestellten „Tiergesundheitsstrategie Schweiz 2010 +“.

17.05.2010Wie der Qualitätsmanager mit einer Kosten-Nutzen-Betrachtung überzeugt

Die Unternehmensleitung lässt sich gerne von solchen Maßnahmen überzeugen, deren Erfolg sich mit Zahlen und Geldbeträgen messen lässt. Das gilt auch beim Qualitätsmanagement so. In viele Unternehmen herrscht aber noch immer das Vorurteil, dass QM-Systeme nach ISO 9001 mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden sind und „viel Papier“ verursachen. Daher bekommt das QM-System vielfach den Stempel „Kostenverursacher“! Dem müssen Qualitätsmanager sich stellen. Laden Sie sich den bereitgestellten Auszug aus dem Beitrag „Wie der Qualitätsmanager von der Notwendigkeit eines QM-Systems nach ISO 9001 überzeugt“ herunter. Die Methode wird darin kurz erklärt und ein Berechnungsschema für den Nettoertrag eines QM-Systems mitgeliefert.

14.05.2010Antibiotikarückstände-Nachweis in Milch - Höhere Sicherheit für das Lebensmittel Milch

Die derzeit eingesetzten Routinetests benötigen Stunden und können nicht alle typischen Antibiotika nachweisen. Diese Lücke schließt nun ein vollautomatisiertes Minilabor, das Wissenschaftler aus Deutschland entwickelt haben. Das Analysesystem wird helfen, Produktionsausfälle und erhebliche Entsorgungskosten zu vermeiden, hoffen die Forscher vor allem aber auch soll der Verbraucher von  verbesserter Sicherheit des Lebensmittels Milch profitieren.

12.05.2010Feuerbrand-Erbgut ist entschlüsselt

Der genetische Bauplan des Feuerbrand-Erregers Erwinia amylovora, der weltweit berüchtigsten Obstkrankheit, ist entschlüsselt. Dieser Durchbruch von Wissenschaftern der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW beflügelt die Feuerbrand-Forschung weltweit. Bereits haben ACW-Forscher Gene gefunden, die das Überleben des Bakteriums und die krankmachende Wirkung, die Virulenz, beeinflussen könnten. Dort Schwachstellen zu finden könnte möglicherweise helfen, innovative Strategien gegen Feuerbrand zu entwickeln sowie feuerbrandtolerante Kernobstsorten zu züchten.

11.05.2010Dioxin-Funde in deutschen Bio-Eiern

In Bio-Eiern von zwei Lieferanten aus Niedersachsen wurde eine Dioxinbelastung festgestellt. Das niedersächsische Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (Laves) hatte bei einer Untersuchung Werte über dem Grenzwert von 3 Nanogramm pro Kilogramm Fett festgestellt.

11.05.2010Bewertung von Dioxingehalten in Eiern auf Grund einer Warnung im EU-Schnellwarnsystem

Aus Deutschland und den Niederlanden wurden erhöhte Dioxingehalte in Eiern gemeldet. Die ermittelten Dioxingehalte stellen keine akute Gesundheitsgefahr für die Verbraucher dar. Bei Verzehr dieser hoch belasteten Eier über einen kurzen Zeitraum sind keine gesundheitlichen Beein-trächtigungen zu erwarten. Aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes sollte allerdings die Belastung mit PCB und Dioxinen so weit wie möglich minimiert werden. Insofern sind unnötige und vermeidbare zusätzliche Belastungen nicht hinnehmbar.

10.05.2010Metzger schmuggelte 55 Tonnen Fleisch

55 Tonnen Fleisch hat ein Luzerner Metzger über Jahre aus Deutschland nach Luzern geschmuggelt. Er versteckte das Frischfleisch jeweils ungekühlt im Auto, wie die Zollkreisdirektion Basel am 5. Mai mitteilte. Er betrog den Staat um 1,3 Millionen Franken Abgaben. Diese Summe werde nun nachgefordert, hiess es weiter.Ferner drohen Bussen wegen Verstössen gegen das Zoll-, das Mehrwertsteuer- und das Tierseuchengesetz.

09.05.2010Q-Fieber: Übertragung von Coxiella burnetii durch den Verzehr von Lebensmitteln tierischer Herkunft unwahrscheinlich

Q-Fieber ist eine Erkrankung, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden kann. Anzeichen für eine Erkrankung können leichte grippeähnliche Symptome, aber auch hohes Fieber, begleitet von starken Kopf- und Muskelschmerzen sein. Es können aber auch Lungenentzündungen und andere schwere Krankheitsverläufe auftreten. In den Niederlanden kam es zeitgleich mit Infektionen in Milchziegenherden auch vermehrt zu gemeldeten Q-Fieber-Fällen beim Menschen. Der Mensch infiziert sich mit Coxiella (C.) burnetii hauptsächlich durch Staub und Tröpfchen über die Atemwege. Diese Annahme wird auch durch neuere Veröffentlichungen bestätigt.

08.05.2010Update: Multinational listeriosis outbreak due to ‘Quargel’, a sour milk curd cheese, caused by two different L. monocytogenes serotype 1/2a strains, 2009-2010

The described outbreak provides some valuable lessons: Firstly, it underlines the considerable potential of molecular subtyping as a tool to identify outbreaks. Without routine PFGE typing of human isolates, this outbreak would have been missed. Secondly, it shows impressively that the waning of an outbreak (i.e. disappearance of an outbreak clone) does not necessarily imply that the underlying problem has disappeared. The shift to a different outbreak clone in December 2009/ January 2010 was probably caused by a change (in late November 2009) of the commercial ripening culture used in the cheese factory due to short supply of the original culture. Thirdly, our outbreak also emphasises the considerable potential of cross-border cooperation for elucidating chains of infections in multinational outbreaks. Industrial food production combined with international marketing of food and the low attack rate of L. monocytogenes hinder epidemiological outbreak investigations with traditional concepts. Finally, the case of our patient with meningitis who had a leftover specimen of the causative food still in his refrigerator, underlines the importance of visiting households of listeriosis patients in order to obtain food samples and to advise other household members on precautionary measures. A single leftover food sample could prove an invaluable clue for elucidating the source of infection and thereby preventing further illness.

07.05.2010EFSA evaluates possible reduction of Salmonella in laying hens

EFSA was asked by the European Commission to evaluate the impact on public health of different reduction levels of Salmonella in laying hens. The presence of Salmonella in laying hens is considered a risk for humans, as consumers can become infected with the bacterium through eating eggs or meat from these animals. This implies that a reduction in the number of positive flocks would result in a proportional reduction in the number of contaminated eggs. EFSA’s work will support any consideration by the Commission of setting new targets to control Salmonella.

06.05.2010Nanopartikel gegen Eisenmangel

Das Anreichern von Nahrung mit lebenswichtigen Spurenelementen beugt Mangelerscheinungen vor. Schwierig ist es beim Eisen. Nun entdeckten ETH-Forscher, dass das Eisen viel besser aufgenommen wird, wenn es in den Nanobereich zerkleinert und mit den richtigen Mineralien vermischt wird.

05.05.2010Toxikologische Beurteilung von polychlorierten Butadienen im Trinkwasser

Rohwasser, das zur Trinkwasseraufbereitung vorgesehen ist, kann Umweltkontaminanten enthalten. Für die meisten dieser Chemikalien existiert eine Dosis, unterhalb welcher selbst bei lebenslanger Aufnahme keine nennenswerten gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten sind. Das Bundesamt für Gesundheit hat mit einer toxikologischen Beurteilung von polychlorierten Butadienen aufgezeigt, dass mit der bisherigen Empfehlung von maximal 75 ng/L im Trinkwasser der Gesundheitsschutz gewährleistet ist.

04.05.2010SGE Fachtagung "Lebensmittelkennzeichnung: zwischen Wunsch und Wirklichkeit"

Die nächste jährliche Nationale Fachtagung der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) findet am 17. September 2010 im Inselspital Bern statt. Sie widmet sich dem Thema Lebensmittelkennzeichnung und will eine Übersicht geben über die wissenschaftliche Datenlage und rechtlichen Grundlagen zum Thema, über das BAGSGE-Projekt «Lebensmittelkennzeichnung: EIN Label für die Schweiz» sowie Einblicke geben in Hintergründe des Konsumverhaltens.

04.05.2010Neuartige Lebensmittel: Umweltausschuss bremst Klon- und Nano-Food

Bei der Lebensmittelherstellung sollte Nanotechnologie nach Auffassung des Umweltausschusses im Europaparlament nur dann zum Einsatz kommen, wenn die Folgen zuvor evaluiert wurden. Sogenanntes Nano-Food sollte daher vorerst auch nicht auf die Liste von zugelassenen neuartigen Lebensmitteln gesetzt werden. Außerdem bekräftigen die Abgeordneten, dass die Verwendung von geklonten Tieren zur Lebensmittelproduktion separat geregelt werden sollte und eine breite öffentliche Debatte voraussetzen würde.

03.05.2010EFSA issues scientific advice on short-term risks for food and feed safety in the EU following Iceland volcano eruption

Following a request from the European Commission, EFSA has issued scientific advice on the possible short-term risks from fluoride in ash for food and feed safety, including drinking water, in the wake of the eruption of the Eyjafjallajökull volcano. EFSA concludes that based on available information, the potential risk posed by the fluoride in volcanic ash through contamination of drinking water, fruit, vegetables, fish, milk, meat and feed in the European Union is negligible.

30.04.2010Lichtschranke für Pilzgifte - Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts stoppen Toxinproduktion

Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem die Pilze zwar noch nicht vollständig abgetötet, aber in ihrer Entwicklung wirkungsvoll gehemmt werden: Sichtbares Licht bestimmter Wellenlängen stört den Lebensrhythmus von vielen Schimmelpilzen so nachhaltig, dass kein Pilzgift gebildet wird und im besten Fall sogar das Wachstum unterbleibt. Im Rahmen des EU-Projektes „Novel strategies for world wide reduction of mycotoxins in foods und feed chain“ (MycoRed) wird die Erkenntnis noch intensiver in der praktischen Anwendung geprüft. Hält die Beleuchtungsstrategie auch im Praxistest was sie verspricht, wäre ein großer Schritt im Kampf gegen den Verderb von Lebensmitteln in Deutschland wie international geschafft.

29.04.2010Verbesserte Kontrollen des Lebensmittelhandels im Internet

Ein neues Gebiet für die klassische Lebensmittelkontrolle ist der Marktplatz Internet. Wie Praktiker dieser Herausforderung gerecht werden können, haben am 26. und 27. April rund 100 Teilnehmer der Tagung European Food Law Practioneers (FLEP) in Berlin diskutiert. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Deutschland (BVL) stellte dabei eine eigene Strategie vor. Das Konzept sieht eine zentrale Koordinierungsstelle für Deutschland vor. Deren Aufgabe soll es sein, die Anbieter von Lebensmitteln im Internet zu ermitteln und den Kontrollbehörden der Bundesländer bekannt zu machen. Außerdem soll die Zentralstelle Lebensmittel aufspüren, die die Gesundheit der Verbraucher gefährden oder Verbraucher täuschen.

28.04.2010ETH: Agrarwissenschaften und Umweltwissenschaften werden zusammengeführt

Die ETH Zürich bündelt Lehre und Forschung in den Gesundheitswissenschaften und der Medizintechnik in einem neuen Departement. Auch die Bereiche Agrarwissenschaften und Umweltwissenschaften werden zusammengeführt. Damit wird verstärkt an einer nachhaltigen Nahrungsmittelversorgung geforscht und die Ausbildung entsprechender Fachleute gefördert.

28.04.2010ETH löst Departement für Agrar- und Lebensmittelwissenschaften auf

Die ETH will per 2012 die Lebensmittel- mit den Bewegungswissenschaften zum neuen Departement „Gesundheit und Technologie“ aufbauen, so der vorläufige Name. Die Agrarwissenschaften sollen hingegen mit den Umweltnaturwissenschaften zum Departement „Umwelt und natürliche Ressourcen“ weiterentwickelt werden.

27.04.2010FAO Publishes New Report on Global Dairy GHG Emissions

A new report released by the FAO, entitled Greenhouse Gas Emissions from the Dairy Sector calculates the contribution of global anthropogenic greenhouse gas emissions associated with the dairy food chain. According to the report, the estimated global average of GHG emissions per kilogram of milk and milk related products is 2.4kg of CO2 equivalent.

26.04.2010foodwatch (Verbraucherschutzorganisation) in Deutschland vergibt jedes Jahr den Goldenen Windbeutel

Durch eine Internetumfrage vergibt die deutsche Verbraucherschutzorganisation Foodwatch nach eigenen Angaben jährlich den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge des Jahres.

24.04.2010EFSA bewertet Risiko durch Salmonellen in Schweinefleisch

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die Gesundheitsrisiken durch Salmonellen bei Schweinen sowie die Auswirkungen möglicher Bekämpfungsmaßnahmen bewertet. Die Bewertung hat ergeben, dass Schweine und Schweinefleisch für 10 % bis 20 % aller Salmonellosefälle bei Menschen in der EU verantwortlich sein könnten - wobei jedoch Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern bestehen - und dass eine wirksamere Bekämpfung von Salmonellen in der Nahrungsmittelkette von Schweinefleisch direkte positive Auswirkungen im Sinne einer Senkung der Anzahl von Erkrankungsfällen bei Menschen hätte.

23.04.2010Informationsschreiben Nr. 153: Verpackungstinten, anstehende Revision der Listen von Anhang 6

Die neue Regelung für Verpackungstinten in der Verordnung über Bedarfsgegenstände (SR 817.023.21) ist am 1. April 2010 in Kraft getreten. Aufgrund der grossen Zahl der Stoffe (mehr als 5000) und des durch das Inkrafttreten vorgegebenen Termins war eine fehlerfreie Veröffentlichung der Listen nicht möglich. Mit diesem Informationsschreiben werden Korrekturen und Ergänzungen veröffentlicht.

22.04.2010European Commission revises restrictions on guar gum imports

Restrictions on guar gum imported from India into the EU have been revised on fears that the risk of dioxin contamination of the product remains too high.

21.04.2010Fragen und Antworten zu Mineralöl-Übergängen aus Verpackungsmaterialien auf Lebensmittel

Karton aus recycliertem Altpapier wird auch für Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Aktuelle Untersuchungen des schweizerischen Kantonalen Labors Zürich zeigen, dass diese Recyclingkartons Mineralölanteile enthalten können. Ursprung der Mineralöle sind Druckfarben, wie sie üblicherweise im Zeitungsdruck verwendet werden.

20.04.2010EFSA bewertet die Sicherheit von Steviolglycosiden

Das für Lebensmittelzusatzstoffe zuständige Gremium der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, das ANS-Gremium, hat die Sicherheit von Steviolglycosiden, d.h. aus Pflanzenblättern extrahierten Süßungsmitteln, bewertet und für deren sichere Verwendung einen Wert für die zulässige tägliche Aufnahmemenge festgelegt. Toxikologische Tests haben gezeigt, dass die Substanzen weder genotoxisch noch krebserregend sind und auch keine negativen Auswirkungen auf die Fortpflanzungsorgane des Menschen oder das ungeborene Leben haben.

19.04.2010Danone withdraws marquee probiotic health claims (again)

Almost a year to the day after Danone first withdrew submissions for its best-selling probiotic yoghurts from the European Union health claims system, the French dairy giant has pulled its claims from the system once again.

16.04.2010Umfrage IQFS – Homepage mit Wettbewerb (dauert nur maximal 3 Minuten)

Damit wir die Informationen auf unserer IQFS-Homepage weiter verbessern und auf Ihre Bedürfnisse ausrichten können, haben wir sechs kurze Fragen (dauert maximal 3 Minuten!) in Form einer Internetumfrage zusammengestellt. Wir verlosen aus allen Teilnehmenden einen Eintritt für die 5. Wädenswiler Lebensmittelrechtstagung vom Donnerstag 20. Mai 2010 im Wert von Fr. 475.-. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.
Teilnahmeende ist der 30. April 2010. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird persönlich benachrichtigt.

15.04.2010Schweizer vertrauen im Fall eines Lebensmittelskandals der Regierung

Im Falle eines Lebensmittelskandals würden die meisten Schweizer der Regierung vertrauen, in Deutschland und Österreich hingegen würden die meisten den Medien vertrauen.

15.04.2010Dioxine im Fettgewebe von Schweinen: Abhängigkeit von der Belastung des Futters untersucht

Hauptaufnahmequelle für Dioxine sind tierische Lebensmittel. Deutsche Forscher untersuchten, inwieweit Dioxinrückstände im Schweinefett mit der Belastung des Futters in Verbindung stehen. Dabei zeigte sich, dass am Ende der Dioxin-Fütterungsperiode bei allen drei mit Dioxinen gefütterten Tiergruppen Rückstände im Fettgewebe nachgewiesen werden konnten. Am Ende des Versuchszeitraums konnten in allen Gruppen nur noch rund 20 Prozent der Dioxine gefunden werden.

14.04.2010Antibiotika in der Nutztierhaltung - Konzept zur Erfassung von Verbrauchsmengen entwickelt

Wie viele Antibiotika werden in der Nutztierhaltung eingesetzt? Und welche Wirkstoffe kommen in welchen Mengen zum Einsatz? Um Antworten auf diese Fragen geben zu können, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung die Studie "VetCAb" in Auftrag gegeben - eine Machbarkeitsstudie, die zeigen soll, wie der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung erfasst werden kann. Langfristig sollen die Daten helfen, Resistenzen gegenüber Antibiotika einzudämmen, da durch den falschen und übermäßigen Einsatz von Arzneimitteln die Resistenzentwicklung begünstigt wird.

13.04.2010DIN EN ISO 14001:2009 - Was gibt es Neues?

Die Veränderungen der neuen DIN EN ISO 14001:2009 werfen bei vielen Unternehmen Fragen auf, was bei der Umstellung auf die neue Norm zu beachten ist. Informationen und Kommentare liefert die TÜV Rheinland zu diesem Thema.

12.04.2010Importfleisch: Mit Pfefferkörnern gewürztes Fleisch gilt neu als nicht gewürzt

Gemäss der Eidgenössischen Zollverwaltung muss z.B. mit Pfefferkörnern gewürztes Fleisch künftig wie ungewürztes verzollt werden. Auf diese Praxis, die zunehmend angewendet wurde, reagiert nun der Bund. Das Fleisch wurde erst gewürzt und dann wieder gereinigt.

10.04.2010Strengere Regeln für den Berner AOC-Wein

Im Kanton Bern gelten ab dem kommenden Herbst einheitliche und strengere Regeln für Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung (AOC). So darf ein Wein mit der Bezeichnung eines Orts auf der Flasche künftig noch maximal zu 15 Prozent verschnitten sein.

09.04.2010FIRST EVIDENCE OF A FOOD POISONING OUTBREAK DUE TO STAPHYLOCOCCAL ENTEROTOXIN TYPE E, FRANCE, 2009

At the end of 2009, six food poisoning outbreaks caused by staphylococci were reported in France. Soft cheese made from unpasteurised milk was found to be the common source of the outbreaks. Staphylococcal enterotoxin type E was identified and quantified in the cheese using both official and confirmatory methods of the European Union Reference Laboratory (EU-RL). To our knowledge, this is the first report of food poisoning outbreaks caused by staphylococcal enterotoxin type E in France.

08.04.2010Jede Masche zählt - Qualitätsstandards für Schutznetze gegen Insekten

Schutznetze bewahren landwirtschaftliche Kulturen vor gefrässigen Insekten, aber auch Menschen in Malaria-Gebieten vor krankheitsübertragenden Mücken. Die Wirkung dieser Netze kann durch eine Imprägnierung mit Insektiziden gesteigert werden, ohne dass Rückstände auf Nahrungsmittel gelangen oder Menschen damit in Kontakt kommen. Pflanzenschutzchemie-Experten der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW arbeiten mit internationalen Organisationen und Firmen an der Entwicklung von Qualitätsstandards für solche Netze - etwa Waschfestigkeit, Insektizidgehalt und Maschengrösse.

07.04.2010Illegaler Fleischimport für Berner Hotel

8,4 Tonnen Fleischwaren hat ein Baselbieter illegal aus Frankreich für ein Berner Hotel eingeführt. Er wurde mitsamt einem Helfer mit einer halben Tonne im Auto an der Grenze in Basel erwischt.

06.04.2010Health Claims: Verlängerung der Übergangsfrist

Viele Lebensmittel versprechen mehr als nur blosse Ernährung. „Stärkt das Immunsystem" oder „Senkt den Cholesterinspiegel" behaupten Hersteller von ihren Produkten. Solche Gesundheitsangaben (Health Claims) sollen aber nur erlaubt sein, wenn sie tatsächlich halten, was sie versprechen. Die EU prüft derzeit alle Health Claims und erstellt anschliessend eine Liste der zulässigen Angaben. Auch die Schweiz wird diese Liste übernehmen; bis sie vorliegt, wird die Übergangsfrist für das geltende schweizerische Recht bis vorerst 31.Dezember 2010 verlängert.

01.04.2010Belastung von wildlebenden Flussfischen mit Dioxinen und PCB

Flussfische können mit Dioxinen und polychlorierten Biphenylen (PCB) belastet sein. Es wurde festgestellt, dass Aale in der Regel höhere Gehalte an Dioxinen und PCB aufwiesen als andere Fischarten. Die in der vorliegenden Stellungnahme ausgewerteten Daten stützen die Empfehlungen des BfR aus früheren Stellungnahmen, dass zum Schutz von Verbrauchern mit einem hohen Verzehr an fettreichen Fischen auch bei Einhaltung von Höchstgehalten Verzehrsempfehlungen erforderlich sein können.

31.03.2010Nanopartikel: Sensibilisieren statt verbieten

Nanopartikel sorgten in den vergangenen Monaten für Aufsehen. Der Grund dafür ist, dass die Eigenschaften der Materialien, vor allem wie sie auf den lebenden Organismus wirken, oft nicht bekannt sind. In der Schweiz soll nun ein Vorsorgeraster die Risiken fassbar machen.

30.03.2010Babys nehmen am meisten Bisphenol A auf

Die hormonaktive Substanz Bisphenol A ist in vielen Kunststoffen und Verpackungsmaterialien enthalten. Dadurch kann der Stoff in die Nahrungskette und den menschlichen Organismus gelangen. Wie viel und wer exponiert ist, zeigt eine neue Studie der ETH Zürich: Säuglinge, die Nahrung aus Polycarbonat-Fläschchen erhalten, sind besonders hoch mit dem Stoff belastet.

29.03.2010Deutsches Logo "ohne Gentechnik" wird privatisiert

In Deutschland wird künftig der "Verband Lebensmittel ohne Gentechnik " über die Vergabe des freiwilligen "Ohne Gentechnik "-Logos entscheiden. Das Logo ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Marke eingetragen. Die Vergabe erfolgte bislang durch das deutsche Bundesministerium. Die Negativ-Kennzeichnung soll als Übergangslösung dienen, bis auf europäischer Ebene eine verpflichtende Regelung zur Etikettierung von Produkten von Tieren, die gentechnisch veränderte Futtermittel erhielten, beschlossen ist.

26.03.2010Large-scale recall looms due to salmonella-tainted flavor enhancer

A large-scale product recall is likely following discovery of salmonella in hydrolyzed vegetable protein (HVP), a flavor enhancer ubiquitous in processed foods, the FDA has said. So far, 56 products containing the ingredient have been recalled but HVP is used in thousands of food products, including soups, sauces, frozen dinners, cheese, hotdogs, dips and seasoned snacks.

25.03.2010Die Schweizer Nahrungsmittel-Industrie fordert Korrekturen zur Swissness-Vorlage

Die Schweizer Nahrungsmittel-Industrie kritisiert die so genannte Swissness-Vorlage des Bundesrats. Konkret fordert die Föderation der Schweizerischen Nahrungsmittel-Industrien (Fial), dass nur 60 Prozent der Rohstoffe aus der Schweiz stammen müssen (idw).

    LID - Landwirtschaftlicher Informationsdienst

24.03.2010Hormonerkrankungen durch Weichmacher

Weichmacher für Kunststoffe - die sogenannten Phthalate - kommen immer noch in hohen Konzentrationen in vielen Medizinprodukten und Medikamenten vor, obwohl es Hinweise auf schädliche Wirkungen beim Menschen gibt. Durch ihre hormonelle Wirkung können genitale Fehlbildungen oder Unfruchtbarkeit bei Männern die Folge sein.

23.03.2010A possible foodborne outbreak of hepatitis A in the Netherlands, January-February 2010

As of 1 March 2010, a total of 11 primary cases with onset of symptoms between 31 December 2009 and 10 February 2010, have been identified with identical hepatitis A genotype IB strains in the Netherlands. A relation with Australian and French foodborne outbreaks occurring in 2009 and 2010 is suspected. Ten of the 11 primary cases indicated that they had consumed one or more products containing semi-dried tomatoes during their incubation period.

   Update 20.05.2010

22.03.2010Campylobacter und Salmonellen bei Mastpoulets

Die Schweiz hat im Jahr 2008 im Rahmen einer EU-weiten Grundlagenstudie das Vorkommen von Campylobacter in Mastpouletherden zum Zeitpunkt der Schlachtung und die Belastung von Mastpouletschlachttierkörpern mit Campylobacter und Salmonellen direkt nach der Schlachtung bestimmt. Ein Vergleich der Resultate aus der Schweiz mit jenen aus der EU zeigen, dass Salmonellen auf der Haut von Mastpouletschlachttierkörpern in der Schweiz seltener gefunden werden, wohingegen Campylobacter in Mastpouletherden in der Schweiz nur etwas seltener und auf Mastpouletschlachttierkörpern gleich häufig auftreten wie im europäischen Mittel.

    Ergebnisse der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)

    Ergebnisse des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

19.03.2010Grenzen und Möglichkeiten der Verbraucherinformation

Zielsetzung der vorliegenden Studie ist es a) Erkenntnisse über die derzeitige Kennzeichnungs-landschaft in unterschiedlichen Produktbereichen zu gewinnen, b) eine Einschätzung über die Wirksamkeit von Kennzeichen auf Verbraucher zu erhalten und c) daraus Empfehlungen für behördliche und politische Entscheidungsträger abzuleiten sowie den weiteren Forschungsbedarf zu diskutieren.

18.03.2010EU-Parlament: Ampel-Kennzeichnung ist unwissenschaftlich und irreführend

Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat eine obligatorische Kennzeichnung von Lebensmitteln in den Ampelfarben abgelehnt. Eine Einteilung von Nahrungsmitteln in “grün”, “gelb” und “rot” sei wissenschaftlich nicht fundiert und irreführend. Zugleich sprach sich der Ausschuss jedoch für eine verpflichtende EU-weite Kennzeichnung von Lebensmitteln aus, die auf den Etiketten künftig den Nährwert sowie den Gehalt pro 100 Gramm an Fett, ungesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker und Salz ausweist. Auch die Hinweise für Allergiker sollen verbessert werden.

17.03.2010Die Schweiz ist für den kalorienfreien pflanzlichen Süssstoff Stevia ein europäischer Testmarkt

Extrakte aus dem südamerikanischen Kraut Stevia rebaudiana sind bis zu 300-mal süsser als Zucker, praktisch kalorienfrei und zahnschonend. In der EU ist Stevia fast nirgends zugelassen. In der Schweiz liegen indes zahlreiche Einzelbewilligungen vor.

16.03.2010Weichmacher können Einfluss auf Fettstoffwechsel nehmen

So genannte Weichmacher in Kunststoffen können Einfluss auf den Fett- und Glukosestoffwechsel von Organismen nehmen. Im Rahmen einer Untersuchungen konnten Störungen im Fett- und Glukosestoffwechsel feststgestellt und eindrucksvoll an der signifikanten Zunahme des Bauchfettes bei Mäusen gezeigt werden. "Besonders beunruhigend an den Ergebnissen ist, dass diese Fettzunahme auch bei den nicht behandelten Nachkommen, also in der nächsten Generation, auftrat",

15.03.2010Kein Schweinefleisch mit Hormonen aus Brasilien

Der Import von Schweinefleisch aus Brasilien in die EU bleibt vorderhand noch nicht erlaubt. Brasilianische Schweinehalter können erst dann auf Zugang zum EU-Markt hoffen, wenn sie nachweislich auf das Wachstumshormon Ractopamin verzichten. Wachstumsförderer sind in der EU nicht mehr erlaubt. Das Lebensmittel- und Veterinäramt der Europäischen Union (FVO) besuchte letzten Herbst mehrere Betriebe. Dabei fand das FVO die Gesundheitskontrollen der brasilianischen Behörden zur Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit im Grossen und Ganzen angemessen. 

13.03.2010Weltwassertag 2010

Am 22. März findet der Weltwassertag statt. Das Motto lautet im Jahr 2010 "Sauberes Wasser für eine gesunde Welt". Die Vereinten Nationen (UN) machen auf die Bedeutung der Wasserqualität mit dieser Initiative aufmerksam und wollen eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Wasservorkommen fördern.

12.03.2010Tiergesundheitsstrategie Schweiz 2010 - Videos der Referate

Das Bundesamt für Veterinärwesen und die Kantonstierärztinnen und -ärzte präsentierten am 2.3.2010 in Bern vor rund 150 Vertretern der Landwirtschaft, der Lebensmittelindustrie und anderer Akteure die neue ,Tiergesundheitsstrategie Schweiz 2010+".

11.03.2010New global monitoring tool identifies food safety offenders

A new monitoring tool presented at a recent EFSA conference has named China, Iran, Turkey, the United Sates and Spain as the top five offenders in food contamination between 2003 and 2008.

10.03.2010Übergänge von Mineralöl aus Verpackungsmaterialien auf Lebensmittel

Karton für Verpackungen wird aus ökologischen Erwägungen zu einem großen Teil aus rezykliertem Altpapier hergestellt. Untersuchungen aus der Schweiz zeigen, dass Recyclingkartons hohe Mineralölanteile enthalten können. Ursprung der Mineralöle sind Druckfarben, wie sie üblicherweise im Zeitungsdruck verwendet werden. Werden Lebensmittel wie zum Beispiel Reis in derartigen Kartons verpackt, können Mineralöle aus dem Karton in größeren Mengen in das Lebensmittel übergehen.

09.03.2010USA: Lebensmittelinfektionen verursachen Schäden in Höhe von $152 Milliarden

Lebensmittelinfektionen verursachen jedes Jahr in den USA einen volkswirtschaftlichen Schaden – Arzthonorare, Arzneimittel, Fehlzeiten am Arbeitsplatz und Krankheitsbeschwerden – von $152 Milliarden. Diese Berechnung des CDC (Centers for Disease Control and Prevention) in Atlanta wurde jetzt bekannt. Jedes Jahr versterben in den USA rund 5.000 Menschen an den Folgen von Lebensmittelinfektionen. 325.000 Patienten müssen in einem Krankenhaus behandelt werden, so das „Produce Safety Project“ unter Berufung auf das CDC.

08.03.2010Globus lanciert Öko-Label

Für sein Biosortiment führt der Detailhändler Globus das neue Bio-Label "Globus Organic" ein. Das Label, das für nachhaltige Produktion, für beste Qualität und Lifestyle stehen soll, umfasst derzeit über 200 Produkte und soll systematisch erweitert werden.

05.03.2010Gesunde Lebensmittel für Verpackungsbranche

Die Qualität von Lebensmitteln von der Ernte bis zum Verzehr zu erhalten, ist für die Verpackungsbranche und die Erzeuger eine ganz besondere Herausforderung. Gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern, der Universität Wageningen und dem Unternehmen IPU aus Dänemark, geht das Cofresco Forum am 15. April 2010 im Rahmen des 6. Round Table dieser Frage nach. Experten aus ganz Europa referieren in Minden zu dem Thema "Healthy Food - How packaging, storage and preparation techniques help to preserve the original food quality".

04.03.2010AOC nur für jurassischen "Damassine"

Nur jurassische Produzenten dürfen "Damassine" zur Vermarktung von Schnaps aus der gleichnamigen Pflaumensorte verwenden. Das Bundesgericht hat den AOC-Eintrag für "Damassine" abgesegnet und eine Beschwerde aus dem Kanton Neuenburg abgewiesen.

03.03.2010Kommunikation von Risiko und Gefährdungspotenzial aus Sicht verschiedener Stakeholder

Macht es einen Unterschied, ob von einem Stoff ein Risiko oder eine Gefahr ausgeht? Innerhalb von Expertengremien sind die Begriffe „Gefahr“ und „Risiko“ genau definiert. Für die Öffentlichkeit sollten Risikobewertungen jenseits dieser Begrifflichkeiten jedoch stets verständlich präsentiert und in einem Dialog mit Rückkopplungsmöglichkeit vermittelt werden. Da die Unterscheidung zwischen den Begriffen „Gefahr“ und „Risiko“ den vorliegenden Untersuchungen zufolge für Experten aus der Wirtschaft, aus Nichtregierungsorganisationen und für Laien eher unerheblich ist, sollte dies in der Risikokommunikation generell Berücksichtigung finden.

02.03.2010Mit neuer Strategie für kommende Tierseuchen gewappnet sein

Das Bundesamt für Veterinärwesen und die Kantonstierärztinnen und -ärzte präsentierten in Bern vor rund 150 Vertretern der Landwirtschaft, der Lebensmittelindustrie und anderer Akteure die neue ,Tiergesundheitsstrategie Schweiz 2010+". Auf dieser Grundlage wird in den kommenden Jahren die Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen und die Krisenbereitschaft verbessert. Zudem wurde eine Vereinbarung zur Unterstützung des ,Animal Health and Welfare Fund" der Welt-Tiergesundheitsorganisation OIE unterzeichnet.

01.03.2010Schwyzer Weinbauern können ihre Produkte neu mit der kontrollierten Ursprungsbezeichnung "AOC Schwyz" bezeichnen, sofern sie bestimmte Regeln einhalten.

Die Schwyzer Regierung hat hierzu eine neue Verordnung über den Weinbau erlassen, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet. In erster Linie gilt: Der mit "AOC Schwyz" bezeichnete Wein muss aus Trauben des Kantons Schwyz hergestellt worden sein.

26.02.2010EFSA veröffentlicht zweite Reihe von Gutachten zu gesundheitsbezogenen Angaben über "allgemeine Funktionen"

Die EFSA hat eine zweite Reihe von Gutachten zur Liste gesundheitsbezogener Angaben über "allgemeine Funktionen" veröffentlicht, die zuvor von den EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission zusammengestellt worden war. Die Bewertungen des Gremiums fielen positiv aus, wenn ausreichende wissenschaftliche Nachweise für gesundheitsbezogene Angaben vorlagen, wie etwa bei solchen, die sich auf Vitamine oder Mineralstoffe bezogen. Bei den meisten Angaben der zweiten Reihe gelangten die Sachverständigen aber zu ablehnenden Gutachten.

25.02.2010Österreich: Fünfter Toter durch Listerien-Käse

Nach dem Verzehr von mit Listerien verseuchtem Käse der Hartberger Firma Prolactal gibt es in Österreich ein weiteres Todesopfer. Es ist das fünfte Todesopfer in Österreich. Das teilte jetzt die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) mit.

24.02.2010Antimikrobielle Verpackungen: Lebensmittelchemiker aus dem süddeutschen Raum tagen

Fast 1200 Lebensmittelchemiker treffen sich am 8. und 9. März an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zu ihrer gemeinsamen Arbeitstagung. Insbesondere beschäftigen sie  Themen wie Verpackung, Nachweis unerwünschter Bestandteile, Aroma und Geschmack sowie innovative analytische Methoden.

23.02.2010Werdenberger Sauerkäse, Liechtensteiner Sauerkäse und Bloderkäse sind geschützt

Die Einsprachefrist für die Eintragung der geschützten Ursprungsbezeichnung (GUB) von Werdenberger Sauerkäse, Liechtensteiner Sauerkäse und Bloderkäse ist abgelaufen. Beim Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) ging keine Einsprache ein. Somit können diese drei Käsebezeichnungen ins GUB/GGA-Register aufgenommen werden.

22.02.2010PCB in Fischen: erhöhte Belastungen in der Nähe von Punktquellen

Die Belastung von Fischen aus Schweizer Gewässern mit polychlorierten Biphenylen (PCB) ist gesamthaft betrachtet nicht übermässig hoch. Allerdings wurden in einzelnen Flüssen wie zum Beispiel in der Birs und in der Saane stellenweise hohe PCB-Konzentrationen in Fischen gemessen.

21.02.2010RFID standard to boost supply chain security - ISO

A new international standard on radio frequency (RF) tags has been issued to improve the tracking and traceability of products in the global supply chain. ISO 17367:2009 will help manufacturers and distributors to track products and manage traceability thanks to standardised RF tags, said the International Organisation for Standardization (ISO).

20.02.2010Massive recall triggers more questions over US meat safety

Huntington Meat Packing Inc (USA) has recalled a further 4.9 million pounds (2.2m kg) of meat that was not processed in line with the company’s HACCP plan over the course of almost a year, said US authorities. The incident will only serve to increase the pressure for improvements to safety standards in the US meat industry.

19.02.2010Halal immer wichtiger für die Lebensmittelwirtschaft

Die weltweite Nachfrage nach Lebensmitteln, die nach islamischem Recht erlaubt sind, steigt stetig an. Viele Lebensmittelunternehmen haben reagiert und haben ihr Sortiment um solche „Halal“-Lebensmittel erweitert; nichtstaatliche Initiativen versuchen entsprechende Zertifikate im Handel zu etablieren.

18.02.2010Cargill to video meat safety practices

The food giant Cargill is piloting the use of video monitoring at its US beef plants in order to reduce the risk of E.coli and salmonella contamination.

17.02.2010Todesfälle wegen Listerien in Käse aus Österreich

Sechs Todesfälle in Österreich und in Deutschland sind nach dem Verzehr von mit Listerien verseuchtem Käse eines Herstellers in der Steiermark zu beklagen. Es handelt sich dabei um einen Stamm, der noch nie zuvor eine Erkrankung bei Menschen hervorgerufen hat. Laut einem APA-Informanten soll das Unternehmen Prolactal bereits seit Herbst 2009 über positive Produktproben Bescheid gewusst haben.

17.02.2010Listerien in Käse aus Österreich

In Österreich kam es im Jahr 2009 zu 45 gemeldeten Erkrankungen durch sog. Listerien, die in elf Fällen tödlich endeten. Vier dieser Todesfälle konnten durch umfangreiche Recherchen auf den Verzehr von Käse aus einem steirischen Betrieb zurückgeführt werden. In nachfolgender Hintergrundinformation gibt das Bundesministerium für Gesundheit Auskunft über den Erreger, den konkreten Fall und die durch die Behörden veranlassten Maßnahmen.

17.02.2010Informationen zu Listeriose-Ausbruch

Im August des Vorjahrs wurde von der AGES ein weltweit neuartiger Listerien-Ausbruchsstamm festgestellt. Zwölf Menschen erkrankten daran, vier starben. Über eine Ausbruchsabklärung wurde das ursächliche Lebensmittel, ein Quargel, gefunden.

16.02.2010Mehrjähriger nationaler Kontrollplan (NKP)

Der mehrjährige nationale Kontrollplan für die Schweiz beschreibt die Organisation des Vollzugsystems sowie die geplanten Kontrollaktivitäten im Geltungsbereich Pflanzengesundheit, Futtermittel, Tiergesundheit, Tierschutz und Lebensmittelsicherheit. Die Verantwortung für die Gesetzgebung und die Aufsicht über den Vollzug liegen bei den Bundesämtern. Für den Vollzug sind die Ämter der Kantone zuständig. Die Aufgabenteilung und Organisation der kantonalen Stellen wird in den Kantonsprofilen detailliert beschrieben.

15.02.2010EFSA confirms chicken meat major source of human cases of campylobacteriosis

In an opinion published 28 January, EFSA’s BIOHAZ Panel concludes that the handling, preparation and consumption of broiler meat may directly account for 20 to 30% of human cases of campylobacteriosis in the European Union.

14.02.2010Enzyme in Lebensmitteln: Herstellung immer häufiger mit Gentechnik

Etwa die Hälfte aller bei der Lebensmitteherstellung eingesetzten Enzyme wird inzwischen mit Hilfe von gentechnisch hergestellten Mikroorganismen produziert. Enzyme sind eines der wichtigsten Anwendungsfelder für Gentechnik im Futter- und Lebensmittelbereich. Trotz neuer EU-Vorschriften für Lebensmittelenzyme ändert sich bei der Kennzeichnung nichts.

13.02.2010Black pepper producers reject salmonella allegations

Black pepper has been named as the likely cause of a salmonella outbreak traced to salami, but Vietnamese pepper producers have rejected allegations that they are to blame.

13.02.2010Salami salmonella suspicion expands to red pepper

Crushed red pepper is now under suspicion for a multi-state salmonella outbreak that has been linked to salami, the US Department of Agriculture (USDA) has said in an investigation update.

12.02.2010EFSA und ECDC veröffentlichen Bericht zu Zoonosen und lebensmittelbedingten Ausbrüchen in der EU

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) haben ihren Jahresbericht zu Zoonosen und lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen für das Jahr 2008 veröffentlicht. Der Bereicht zeigt, dass die Anzahl der Fälle, in denen Menschen von einer der drei am häufigsten vorkommenden zoonotischen Infektionen betroffen waren, im Jahr 2008 niedriger war als im Jahr 2007. 

11.02.2010Oft unterschätzt: Kosten- und Zeitaufwand bei QM-System-Einführung

Bei der Einführung eines QM-Systems nach ISO 9001 werden Kosten- und Zeitaufwand häufig zu knapp kalkuliert. Auf QM-aktuell.de finden Sie einen Lösungsvorschlag für diesen typischen Fehler und ein Kalkulationsschema zum kostenlosen Download.

10.02.2010Internationale Konferenz in Berlin zu Risiken und Vermeidungsstrategien von Arzneimittelrückständen und hormonaktiven Substanzen im Wasser.

Internationale Konferenz in Berlin zu "hormonaktiven Substanzen und Arzneimittelwirkstoffen im Wasserkreislauf". Die Konferenz hat das Ziel, nach mittlerweile 20 Jahren internationaler Forschung eine Bestandsaufnahme zu liefern. Welche Risiken lassen sich derzeit für Gewässerorganismen und den Menschen darstellen? Welche technischen Lösungen oder Vermeidungsstrategien sind schon verfügbar? Was sagen die Gesetzgeber zu diesem Thema?

10.02.2010Bioprodukte in der EU mit einheitlichem Logo

Die EU verfügut ab Anfang Juli 2010 über ein neues Logo für alle verpackten Bioprodukte. 

09.02.2010Towards a strategic Nanotechnology action plan

The European Commission is considering a new Action Plan for Nanotechnology, addressing the technological and societal challenges of the next five years and strengthening the research and innovation efforts, with increased emphasis on sustainable development, competitiveness, health, safety and environmental issues. The objective of this public consultation is to invite views on the needs in nanotechnology in the next five years, as perceived by experts active in the field and by the public at large.

09.02.2010Sorgen mit dem Schutz der Swissness

Die Bezeichnung «Schweiz» soll besser geschützt werden. Doch wann ist ein Lebensmittel wirklich schweizerisch? Die Nahrungsmittelindustrie hat wenig Freude an den Vorschlägen des Bundesrats. Sie befürchtet eine Schwächung des Werkplatzes.

08.02.2010Vetternwirtschaft im Darm

Die biologische Vielfalt spielt auch im Darm: Je mehr verschiedene Bakterien den Darm bevölkern, desto schwerer haben es Krankheitserreger sich anzusiedeln. Monokulturen hingegen machen Keimen die Besiedelung leicht.

05.02.2010Futtermittelkontrollen im Dienste gesunder Lebensmittel

Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP hat den Auftrag, alle in den Handel gebrachten Futtermittel für Heim- und Nutztiere zu kontrollieren. Damit stellt sie die erste Kontrollinstanz in der Lebensmittelkette dar. 2009 hat sie 1'727 Proben erhoben und analysiert. Die Anzahl beanstandeter Proben lag im Bereich des Vorjahrs.

04.02.2010Hygiene-Schulungskonzept ohne Text für Küchen-Mitarbeiter

In einem der Comics sieht man ein Bakterium lachen, weil es vor einem Desinfektionsmittel geschützt wird, in einem anderen reitet eine Mikrobe wie ein Cowboy auf einer Ratte. Die Zeichnungen gehören zu einem neuartigen Hygiene-Schulungs-Konzept für Mitarbeiter in Großküchen, deren Deutschkenntnisse unzureichend sind. Weil die Schulung weitgehend ohne Text auskommt, wird sie verstanden und wirkt motivierend. Entwickelt hat das Konzept eine Diplomandin des Oecotrophologie-Studiengangs an der Hochschule Niederrhein (D) die damit eine hohe Auszeichnung errang.

03.02.2010BSE ist vergessen

Zwei Jahrzehnte nach dem ersten Fall von Boviner spongiformer Enzephalopathie (BSE), auch Rinderwahn genannt, greifen die Konsumenten beim Rindfleisch wieder zu wie früher.

02.02.2010Follow-up study showing post-pandemic decline in hand sanitiser use, New Zealand, December 2009

This study aimed to measure rates of hand sanitiser use in a hospital entrance foyer four months after a baseline study during New Zealand’s influenza pandemic. Of the 743 people observed over one (summer) day in December 2009, 8.2% used the hand sanitiser, which was significantly lower (p<0.0001) than the 18.0% reported in the August (winter) study. Health authorities may need to intensify promotion of hand hygiene to reduce the impact of future influenza pandemic waves.

01.02.2010Herkunftsschutz Schweiz-EU: Veröffentlichung der EU-Bezeichnungen

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) veröffentlichte im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) eine Liste von etwa 800 in der EU geschützten Ursprungsbezeichnungen (GUB) und geschützten geographischen Angaben (GGA). Die Schweiz prüft deren möglichen Schutz im Hinblick auf ein Abkommen mit der EU über die gegenseitige Anerkennung der GUB und GGA. Das gleiche Verfahren läuft parallel in der EU mit den schweizerischen Bezeichnungen.

29.01.2010unsere IQFS-Homepage in neuem Design

Seit heute erscheint unsere IQFS-Homepage in neuem Design. Die Inhalte wurden zum Teil überarbeitet und das Layout wurde modernisiert.

Wir freuen uns über Anregungen und Kritik und wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Benützen unserer Homepage!

Das IQFS-Team

28.01.2010Weniger Salz, weniger Tote

Etwas weniger Salz im Essen könnte jedes Jahr Tausenden Menschen das Leben retten. Das berichten amerikanische Forscher im «New England Journal of Medicine». Allein in den USA würde laut der Studie eine drei Gramm niedrigere Tagesration 44"000 bis 92"000 Todesfälle pro Jahr vermeiden.

28.01.2010Deutsches Verbrauchervotum gegen Analogkäse und -schinken
Mit über 40.000 Verbraucherunterschriften übergab der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) ein Verbrauchervotum gegen Imitate bei Lebensmitteln an die Bundeslandwirtschaftsministerin. Die Unterzeichner bringen mit ihrer Unterschrift ihren eindeutigen Willen zu echten Lebensmitteln zum Ausdruck.
28.01.2010Nährwert-Ampel erstmals für deutschsprachigen Raum über Internet realisiert
Betrieben und weiterentwickelt wird die Plattform mit seiner im deutschen Sprachraum größten unabhängigen Produktdatenbank (über 50?000 Produkte, v.a. Nahrungsmittel und Kosmetika) und 18 Millionen Seitenaufrufen jährlich von einem gemeinnützigen Verein (Codecheck).  
27.01.2010Falschen Emmentaler in Italien verkauft

Offenbar wurde von einem Schweizer Käseexporteur Grosslochkäse nach Italien exportiert, dann dort allerdings als "Emmentaler AOC"verkauft. Die Käsebranche rüstet deshalb auf im Kampf gegen Schwindler, die Billigkäse zum Beispiel als "Emmentaler AOC" verkaufen, berichtet die Sendung "Espresso" von Radio DRS 1. Ein neuer Gentest für Käsebakterien soll Fälschern das Leben schwermachen. Da die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux genau weiss, welche Bakterienkulturen für Emmentaler AOC eingesetzt werden, soll nun verdächtiger Emmentaler auf die DNA der darin enthaltenen Bakterienkulturen untersucht werden. Stimmen diese nicht mit den Kulturen aus Liebefeld überein, ist der Fälscher überführt.

26.01.2010Markersubstanzen für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) zur Lebensmittelüberwachung
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind eine Stoffgruppe von organischen Verbindungen. Sie entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material (z. B. Kohle, Kraftstoffe, Tabak) und können über die Umwelt in Lebensmittel eingetragen werden. Zusätzlich können Nahrungsmittel bedingt durch gewisse Verarbeitungsmethoden PAK enthalten. Um Lebensmittel hinsichtlich ihrer Gehalte an PAK gesundheitlich bewerten zu können, wurde bisher als Leitsubstanz (Marker) der Stoffgruppe, d.h. stellvertretend für die gesamte Stoffgruppe, häufig Benzo[a]pyren analysiert. Auf europäischer Ebene wird diskutiert, ob nach dem derzeitigen Kenntnisstand vier Einzelsubstanzen, die Gruppe der sogenannten PAK4 (Benzo[a]pyren, Benzo[a]anthracen, Chry-sen und Benzo[b]fluoranthen), die gesamte Stoffgruppe der PAK besser repräsentieren, als Benzo[a]pyren alleine, da durch ihre Verwendung als Marker ein Großteil der Lebensmittelproben, die PAK enthalten, erfasst wird.
25.01.2010Nur eine Begriffsverwirrung? - In der Diskussion über den externen QMB gibt es bislange keine Auflösung
Der Begriff Qualitätsmanagement-Beauftragter ist in keiner Norm definiert, wird aber im deutschen Sprachraum als Synonym für den in der DIN EN ISO 9001 genannten Begriff des „Beauftragten der obersten Leitung“ benutzt. So nennt z. B. Klaus Graebig in seinem „Wörterbuch Qualitätsmanagement – Normgerechte Definitionen ...“ die Begriffe QMB und QM-Beauftragter im Zusammenhang mit der Definition des Beauftragten der obersten Leitung. Dieser so definierte QMB muss gemäß DIN EN ISO 9001:2008 „ein Mitglied der Leitung der Organisation“ sein. Häufig heißt aber im täglichen Sprachgebrauch auch derjenige im Unternehmen QMB, der im Auftrage des Beauftragten der obersten Leitung die tägliche Arbeit im Qualitätsmanagement erledigt. Vollends kompliziert wird es, wenn die Rolle eines „Externen QMB“ diskutiert wird, die in vielen Unternehmen von Beratern wahrgenommen wird.
24.01.2010Toxoplasmose: unterschätzte Gefahr
Über den Schutz vor Infektionen mit Toxoplasmen informiert ein neues Merkblatt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Infizieren sich Frauen erstmalig während der Schwangerschaft mit diesen Parasiten kann das ungeborene Kind schwer geschädigt werden oder sogar sterben. Besonders gefährdet sind aber auch Kleinkinder unter fünf Jahren und Personen, die durch Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme ein geschwächtes Immunsystem haben.
23.01.2010Erblicher Risikofaktor für Parkinson identifiziert: Genvariante wirkt sich auf Vitamin B6-Stoffwechsel aus
Ein internationales Team von Ärzten und Humangenetikern hat einen neuen genetischen Risikofaktor für Morbus Parkinson identifiziert. Die Studie zeigt das Zusammenspiel von erblichen Faktoren und Umwelteinflüssen wie etwa Nahrungsgewohnheiten bei der Entstehung des Morbus Parkinson.  
22.01.2010Feuerbrandbekämpfung mit Streptomycin: Maximal noch zwei Anwendungen
Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat die Zulassung von Streptomycin zur Feuerbrandbekämpfung für 2010 erneuert, allerdings mit noch restriktiveren Auflagen als in den zwei vorangehenden Jahren. Neu sind bei Blüten-Infektionsgefahren nur noch zwei Anwendungen von Streptomycin in Kernobstanlagen erlaubt. Die Erfahrungen mit dem Streptomycin-Einsatz und die Weiterentwicklung alternativer Bekämpfungsmassnahmen haben zu diesem Entscheid beigetragen. Auch im 2009 wurden bei Bakterien auf Kernobstbäumen und im Boden keine erhöhten Antibiotikaresistenzen festgestellt.
21.01.2010Bessere Allergenkennzeichnung von Lebensmitteln für Verbraucher: Schwellenwerte können derzeit noch nicht zuverlässig festgelegt werden (BfR Stellungnahme)
Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans gegen Allergien des Deutschen Bundesministeriums (BMELV) haben sich das BfR und das Max Rubner-Institut (MRI) mit der Frage geeigneter Schwellenwerte für die Kennzeichnung von allergenen Lebensmitteln beschäftigt. Beide Institute empfehlen weitergehende wissenschaftliche Forschungen, um Auslösemengen und verlässliche Schwellenwerte bestimmen zu können. Auch im Rahmen der Analytik von Allergenspuren in fertigen Lebensmitteln ergibt sich eine Reihe von Fragen. Falls vorläufige Schwellenwerte auf Basis vorhandener Daten festgelegt werden, sollten diese je nach Allergen nach derzeitigem Kenntnisstand im Bereich von 0,01 % bis 0,001 % allergenes Lebensmittel im fertigen Lebensmittel liegen.
20.01.2010Nestle to use heat-treated flour after E.coli found in dough
Nestle USA has said it is to begin using heat-treated flour in the manufacture of its Toll House refrigerated cookie dough two days after finding E.coli in samples of the product.
19.01.2010EFSA completes first safety assessments of smoke flavourings
The European Food Safety Authority (EFSA) has completed the first ever review of the safety of 11 smoke flavourings used in the European Union. Based on EFSA’s work, the European Commission will establish a list of smoke flavouring products authorised for use in foods.
19.01.2010Hohe Dunkelziffer: Gesunde Schlachtrinder häufig mit Paratuberkuloseerreger "MAP" infiziert
Auch gesund erscheinende Rinder sind zum Schlachttermin häufig mit dem Erreger der Paratuberkulose „Mycobacterium avium paratuberculosis“ (MAP) infiziert. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie, die im Rahmen einer Dissertation an der Tierärztlichen Hochschule Hannover durchgeführt wurde. Wie der Veröffentlichung zu entnehmen ist, wurden bei 28,7% von 150 beprobten weibliche Schlachtrinder mit einem Alter von ? 24 Monate ohne sichtbare Darmveränderungen der Erreger MAP nachgewiesen. Der Erreger MAP ist nicht nur für das Krankheitsbild der Paratuberkulose bei Wiederkäuern und anderen Tieren verantwortlich. MAP wird zudem von vielen Wissenschaftlern für die chronische Darmentzündung "Morbus crohn" verantwortlich gemacht. MAP ist in Milch, Milchprodukten, Fleisch, Gemüse, Oberflächen- und Trinkwasser nachweisbar.
18.01.2010Grossverteiler reagieren auf Vorwürfe gegen Wiesenhof
Nach der Aufdeckung von Tierquälereien in einem Geflügelhof in Deutschland ziehen die Schweizer Grossverteiler Konsequenzen.
15.01.2010LM-Revision 09/10 Revision von 9 Ausführungsverordnungen zum Lebensmittelgesetz
Der Bundesrat hat das BAG beauftragt, das Schweizer Lebensmittelrecht EG-kompatibel auszugestalten, um Handelshemmnisse abzubauen. Mit dieser Revision wird beabsichtigt, in 9 Ausführungsverordnungen zum Lebensmittelgesetz Anpassungen an das europäische Recht sowie an den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik vorzunehmen. Die Informationen sind seit dem 23. Dezember auf der BAG Homepage verfügbar. Bemerkungen können bis zum 1. März 2010 eingereicht werden.
15.01.2010Revision der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung und der Verordnung über den Vollzug der Lebensmittelgesetzgebung
Die Ausbildungen der mit dem Vollzug der Lebensmittelgesetzgebung in den Kantonen beauftragten Personen (Kantonschemiker(in), Lebensmittelinspektor(in) und Lebensmittelkontrolleur(in)) müssen an die heutigen Anforderungen und Bedürfnisse angepasst werden. Der 2. Titel der Verordnung des EDI über den Vollzug der Lebensmittelgesetzgebung (SR 817.025.21) wird deshalb einer umfassenden Revision unterzogen. Als Folge dieser Änderungen sind auch die Gebühren für Prüfungen in Anhang 1 Buchstabe C der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LGV; SR 817.02) anzupassen. Bemerkungen können bis am 5. Februar dem BAG eingereicht werden.
14.01.2010Legionärskrankheit in Ulm (D): Bakteriensuche per Helikopter
Vier Menschen sind in Ulm an der Legionärskrankheit gestorben. Über die Quelle der Infektionen gibt es nichts als Spekulationen - trotz Suche per Hubschrauber. Die Experten des Gesundheitsamtes haben besonders Kühl- und Trockenanlagen als mögliche Infektionsquelle ins Visier genommen. Ein Polizeihubschrauber, der mit Wärmebild- und Infrarotkameras ausgerüstet ist, suchte solche Anlagen auf den Dächern von Fabriken und Kaufhäusern, die nun überprüft werden. Es sei möglich, dass sich in einer Klimaanlage, die nicht ausreichend gesäubert wurde, eine bakterienverseuchte Dampfwolke gebildet habe, die dann über die Stadt gezogen sei.
13.01.2010Daten zum Übergewicht und zu Ernährungsgewohnheiten aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2007 publiziert im jüngsten Bulletin des Bundesamtes für Gesundheit
Die fast 19 000 Personen umfassende Stichprobe ist repräsentativ für die in der Schweiz wohnhafte Bevölkerung ab 15 Jahren. Übergewicht (29%) und Adipositas (8%) sind weit verbreitet, aber seit 2002 sind keine signifikanten Zunahmen mehr zu verzeichnen. Männer sind deutlich häufiger übergewichtig als Frauen (38%vs. 21%). Bezüglich Ernährungsgewohnheiten geben knapp 30% der Befragten an, auf nichts zu achten in ihrer Ernährung. Die empfohlenen fünf Portionen Früchte und Gemüse pro Tag konsumieren nur 30%, die empfohlenen drei Portionen Milch und Milchprodukte nur 10%. 37% essen selten oder nie Fisch, und der tägliche Fleisch/Wurstwarenkonsum liegt bei knapp 20%.
12.01.2010Wie wirken sich trans-Fettsäuren auf unsere Gesundheit aus?
Forscherinnen und Forscher in der Schweiz nehmen die Wirkungen von trans-Fettsäuren unter die Lupe. Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP führt in Zusammenarbeit mit dem Inselspital in Bern eine klinische Studie durch, welche die natürlichen trans-Fettsäuren in Milchprodukten mit den trans-Fettsäuren industrieller Herkunft vergleicht.
11.01.2010Deutschland: Weniger Rückstande von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln gefunden
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Deutschland (BVL) stellt Ergebnisse der "Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände 2008" vor. In Lebensmitteln finden sich immer weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Auch die Zahl der Proben, in denen die zulässigen Höchstmengen überschritten wurden, nimmt ab. Dies sind zwei wesentliche Ergebnisse aus der "Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände 2008" welche am 4. Januar veröffentlicht wurden.
08.01.2010 Informationsschreiben Nr. 152/2010: Nährwertbezogene Angaben
Das BAG nimmt Stellung, ob bei Lebensmitteln, welche gesetzlich festgelegte Mindestanforderungen bezüglich bestimmter Nährstoffe einhalten müssen, diese Mindestanforderungen unterschritten werden dürfen, damit eine nährwertbezogene Angabe nach Art. 29c-29e bzw. Anhang 7 der Verordnung über die Kennzeichnung und Anpreisung von Lebensmitteln (LKV, SR 817.022.21) verwendet werden kann. Beispielsweise fettreduzierte Mayonnaise.
07.01.2010Beef recall sparks tenderization debate
A multi-state beef recall in the US has led to renewed focus on mechanical tenderization as a possible cause of increased E. coli risk in beef and pork products.
05.01.2010Salmonellen: SPAR Österreich ruft Wildschweinsalami zurück
SPAR Österreich ruft wegen einer Kontamination mit Salmonellen eine Charge Wildschweinsalami zurück. Bei einer Routineüberprüfung durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurden die Erreger entdeckt. Das Produkt musste daher als gesundheitsschädlich eingestuft werden.
04.01.2010Überdosis Jod: Schilddrüsenprobleme durch Sojagetränk
Die britische Agentur für Lebensmittelsicherheit „FSA“ warnt vor dem Verzehr des Sojagetränks „Bonsoy“ der Firma „Spiral Foods“ in Melbourne. Das als Kuhmilchersatz auch in Europa angepriesene Produkt enthalte hohe Mengen an Jod, die durch eine Beimischung von Algenpulver hervorgerufen werde.
30.12.2009Salmonellen in Zuchtschweinebetrieben in der Schweiz und in der EU
Die Salmonellen Prävalenz in Zuchtschweinebetrieben in der EU betrug 2008 31.8%, wie eine EU-weit durchgeführt Studie zeigte. Die Schweiz, die die Studie ebenfalls durchführte, lag mit 13.0% unter dem europäischen Durchschnitt. Mit Ausnahme von Österreich wurden in den Nachbarländern höhere Belastungen festgestellt als in der Schweiz.
30.12.2009Salmonellen in Betrieben mit Zuchtschweinen weit verbreitet (D)
Die Ergebnisse einer bundesweiten, vom BfR koordinierten Studie zeigen, dass Salmonellen häufig in Beständen mit Zuchtschweinen nachweisbar sind. In den meisten Fällen ist aber nur ein geringer Teil der Tiere infiziert. Die Studie ist Teil einer Untersuchung, die im vergangenen Jahr in der Europäischen Union (EU) in Zuchtschweinebeständen durchgeführt wurde.
29.12.2009Health Claims Tage
Die Harmonisierung des Lebensmittelrechts schreitet voran. Die erhoffte Transparenz für diese schwierige Materie scheint jedoch noch in weiter Ferne zu liegen. Die „Health Claims Tage“ am 22. und 23. Februar 2010 in Köln sind zugeschnitten auf alle Verantwortlichen der Lebensmittelwirtschaft aus den Bereichen Herstellung und Marketing.
28.12.2009"Weder Teufelszeug noch Wundermittel": DFG legt Broschüre zur Grünen Gentechnik vor
Wenige Themen aus den Lebenswissenschaften haben die öffentliche Diskussion in Deutschland in den letzten Jahren derart geprägt wie die Grüne Gentechnik. Obwohl ihre Methoden und Ergebnisse für die Grundlagenforschung und die landwirtschaftliche Praxis äußerst nützlich sind, wird sie von weiten Teilen der Öffentlichkeit weiterhin skeptisch beurteilt oder abgelehnt. Um hier Aufklärungsarbeit zu leisten, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt eine leicht verständliche, reich illustrierte und ausgewogen argumentierende Broschüre zum Thema veröffentlicht.
24.12.2009Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Das IQFS-Team wünscht allen IQFS-News Leserinnen und Lesern frohe und besinnliche Festtage und einen frischen Start ins 2010. Gerne begrüssen wir Sie auch im neuen Jahr wieder auf unserer Homepage.
23.12.2009Mit Lichtstrahlen das Wachstum von Schimmelpilzen hemmen
Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts (MRI) in Karlsruhe haben herausgefunden, dass das Wachstum von Schimmelpilzen, aber auch die Bildung von Pilzgiften, sogenannten Mykotoxinen, bei vielen Arten vom Licht gesteuert wird. Die Arbeitsgruppe Karlsruhe konnte zum Beispiel zeigen, dass Schimmelpilze der Gattung Penicillium, die geerntetes Getreide, Trauben oder auch Südfrüchte befallen, nachts mehr Giftstoffe produzieren als tagsüber. Unter dem Einfluss von hellem Licht wurde der Giftstoff namens Ochratoxin sogar bis zu einem gewissen Grade abgebaut, wobei noch nicht geklärt ist, ob dies durch den Pilz selbst geschieht oder indirekt durch die Lichteinstrahlung. Die Arbeiten sind eingebunden in ein großes europäisches Forschungsprojekt mit 25 Partnern, in dem neue Ansätze entwickelt werden sollen, um Lebens- und Futtermittel vor verderbniserregenden Schimmelpilzen zu schützen und damit sicherer zu machen.
22.12.2009Ergebnisse der Aussprache zwischen Delegationen des Verbandes der Kantonschemiker der Schweiz (VKCS), dem BAG und der fial
Unter anderem werden die Themen: Revision des Lebensmittelgesetzes, Revisionen des Verordnungsrechts, Interpretationsfragen, Cassis-de-Dijon wie auch Entwicklungen im EU-Lebensmittelrecht be-sprochen.
21.12.2009Schweiz - EU: Abkommen zum Schutz von Herkunftsbezeichnungen
Im Hinblick auf die gegenseitige Anerkennung von geschützten Ursprungsbezeichnungen (GUB) und geschützten geografischen Angaben (GGA) zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) haben die Delegationsleiter am 11. Dezember 2009 einen Abkommensentwurf und eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, welche die Etappen bis zur Finalisierung des Abkommens festlegt. Für den Emmentaler-Käse konnte kurzfristig keine Lösung gefunden werden.
20.12.2009Informationsschreiben Nr. 151: Höchstkonzentrationen für Pestizide
Am 26. November 2009 hat die ad hoc Expertengruppe für Pestizidrückstände in/auf Lebensmitteln ihre 95. Sitzung abgehalten. Aufgrund der Beratungen der Expertengruppe beabsichtigt das Bundesamt für Gesundheit, bei der nächsten Revision der Verordnung über Fremd- und Inhaltsstoffe (SR 817.021.23) werden neue Höchstkonzentrationen (Grenz- und/oder Toleranzwerte) in Liste 1 des Anhangs aufgenommen.
19.12.2009Lebensmittelsicherheit: Schweiz unterstützt Entwicklungsländer im Umgang mit WTO-Standards
Anlässlich der 7. WTO Ministerkonferenz in Genf haben Staatssekretär Jean-Daniel Gerber, Direktor des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO und Valentine Rugbwiza, Vize-Generaldirektorin der World Trade Organisation (WTO), am 1. Dezember 2009 ein Abkommen zur Schweizer Beteiligung an der "Standards and Trade Development Facility" (STDF) unterzeichnet. Mit einem Beitrag von 0.7 Millionen Franken unterstützt die Schweiz damit die Entwicklungsländer in der Umsetzung des WTO-Abkommen über Sanitäre und Phytosanitäre (SPS)-Massnahmen.
18.12.2009Cadmium in Lebensmitteln
In seiner neuen Broschüre „Cadmium in Lebensmitteln - Eine aktuelle Aufnahmeschätzung der Bevölkerung“ zeigt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) anhand des Beispiels des Schwermetalls, wie Lebensmittelrisiken wissenschaftlich bewertet werden.
17.12.2009Einheitliche Analysen für sauberes Trinkwasser in Europa
Sauberes Wasser ist für den Menschen lebenswichtig. Insbesondere wenn es zum Trinken, Kochen und zur Lebensmittelherstellung verwendet wird. Daher haben sich die EU-Mitgliedsländer in mehreren Richtlinien dazu verpflichtet, ihren Bürgern dauerhaft sauberes Trinkwasser zu garantieren. Voraussetzung dafür ist aber eine Wasseranalytik, die exakte Werte für mögliche Schadstoffe liefert, die dann auch noch international vergleichbar sind. Deshalb haben Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) gemeinsam mit Forschern der Universität Stuttgart und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wasserforschung (IWW) neue metrologische Konzepte erarbeitet, wie die Vergleichbarkeit von Messergebnissen ohne zusätzlichen Aufwand realisiert werden kann. Für diese Arbeit erhielten die Forscher im November den CITAC Award 2009.
16.12.2009Fortschreibung der Vorschriften über die Zusammensetzung von Hackfleisch in der EU
Wir möchten auf eine gesetzliche Neuregelung aufmerksam machen. Am 01.12.2009 ist im Amtsblatt der Europäischen Union die Verordnung (EG) Nr. 1162/2009 der Kommission zur Festlegung von Übergangsregelungen für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 853/2004, (EG) Nr. 854/2004 und (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates veröffentlicht worden. Nach Auffassung der EU-Kommission stellt sich die Situation so dar, dass die Verlängerung von verschiedenen Übergangsregelungen weiterhin notwendig ist. Dem trägt die neu geschaffene Verordnung (EG) Nr. 1162/2009 Rechnung.
15.12.2009Fernlernkurs CAS Lebensmittelrecht 2010 - ab sofort können Sie sich online anmelden
Das Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation (ILGI) der ZHAW Wädenswil bietet diesen internetbasierten Fernlernkurs als Zertifikatslehrgang (CAS) in Zusammenarbeit mit dem Europa Institut an der Universität Zürich an. Der berufsbegleitende Kurs bietet die Möglichkeit, in weniger als einem Jahr einen umfassenden und aktuellen Überblick über die relevanten lebensmittelrechtlichen Vorschriften der Schweiz und der EU zu gewinnen. Zusätzlich wird nachhaltiges Orientierungs- und Methodenwissen vermittelt.
15.12.2009Qualitätsbescheinigung für Lebensmittelbetriebe im Kanton Zug
Dieser Tage erhalten 574 Betriebe der Lebensmittelbranche (Gaststätten, Bäckereien, Metzgereien etc.) im Kanton Zug Post vom Amt für Verbraucherschutz der Zuger Gesundheitsdirektion. Die Lebensmittelkontrolle verschickt die "Amtliche Qualitätsbescheinigung für Lebensmittelsicherheit". Zug ist damit der erste Kanton, der eine solche Bescheinigung einführt. Für die Konsumentinnen und Konsumenten bedeutet dies grössere Transparenz.
14.12.2009"What"s new on Novel Food" - 13. Wissenschaftliches Kolloquium der EFSA
Wissenschaftler der EFSA haben am 19. und 20. November ein Kolloquium mit internationalen Experten organisiert, um darüber zu diskutieren, welche wissenschaftlichen Informationen für die Antragstellung zur Zulassung neuartiger Lebensmittel und neuartiger Lebensmittelzutaten in der Europäischen Union benötigt werden. Im Vorfeld der Überarbeitung der Novel-Food-Verordnung wird die EFSA durch die Europäische Kommission ersucht werden, die bisherigen, vom ehemaligen Wissenschaftlichen Ausschuss „Lebensmittel“ (SCF) erarbeiteten wissenschaftlichen und technischen Leitlinien für Antragsteller, die neuartige Lebensmittel in der EU in Verkehr bringen möchten, auf den neuesten Stand zu bringen. Das Ergebnis des Treffens wird in einem Bericht zusammengefasst, der auf der EFSA-Website veröffentlicht wird.
11.12.2009Bilaterale Regelung Schweiz- EU für Trauben aus dem Genfer Grenzgebiet
Trauben aus genau definierten Teilen des Grenzgebietes Frankreichs dürfen von Genfer Weinbauern ab 2010 wieder zu Wein mit der Bezeichnung «AOC Genève» verarbeitet werden. Der Gemischte Ausschuss für das Agrarabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Gemeinschaft hat im Rahmen seiner neunten Sitzung die entsprechende staatsvertragliche Regelung gutgeheissen. Die Sitzung des Gemischten Ausschusses diente neben der Analyse des bilateralen Handels ebenfalls der Weiterführung des Abkommens.
10.12.2009Neuausgabe Informationsblätter «Die bilateralen Abkommen Schweiz-EU»
Der Sammelband der neuen Informationsblätter (Stand November 2009) gibt einen Überblick über die Schweizer Europapolitik und geht auf die wichtigsten bilateralen Abkommen Schweiz-EU ein.
09.12.2009Die Öffentlichkeit darf mitentscheiden, mit welchem EU-Logo zukünftig verpackte Biolebensmittel gekennzeichnet werden sollen.
Die Generaldirektion für Landwirtschaft der EU-Kommission in Brüssel schlägt drei verschiedene Entwürfe vor, von denen einer per Internetabstimmung ausgewählt wird. Das öffentliche Voting ist seit Montag, 7. Dezember 2009 unter http://ec.europa.eu/organic-logo möglich und endet am 31. Januar 2010. Mit dem EU-Logo müssen ab Juli 2010 alle ökologisch produzierten Nahrungsprodukte gekennzeichnet werden. Ziel ist es, damit den Konsumentenschutz zu verbessern und den biologischen Landbau zu fördern.
08.12.2009EFSA befragt zur Bewertung der Allergenität genetisch veränderter Lebens- und Futtermittel
Das EFSA-Gremium für genetisch veränderte Organismen (GMO-Gremium) hat zum Zweck der öffentlichen Konsultation den Entwurf eines Berichts zur Aktualisierung seiner Bewertung der Allergenität genetisch veränderter Pflanzen und Mikroorganismen (GVO) sowie abgeleiteter Lebens- und Futtermittel veröffentlicht. Das Dokument, das auf eine Initiative der EFSA zurückgeht, wurde zur Überprüfung und Aktualisierung der derzeitigen Evaluierungsmethoden erarbeitet und enthält Schlussfolgerungen für die Bewertung des allergenen Potenzials genetisch veränderter Pflanzen und Mikroorganismen.
07.12.2009Erkrankungen bei Menschen durch Befall mit dem grossen Leberegel (Fasciola hepatica) Mögliche Fallhäufung im Herbst/Winter 2008/09 in der Schweiz
Der grosse Leberegel (Fasciola hepatica) ist ein zur Klasse der Saugwürmer (Trematoda) gehörender und weltweit vorkommender Parasit, der als Endwirt pflanzenfressende Säugetiere befällt, vor allem Rinder und Schafe. Menschen werden viel seltener und eher als Zufallswirt befallen. Die Parasiten werden beim Verzehr roher Pflanzen, die in Gewässern oder deren unmittelbaren Nähe gedeihen, aufgenommen werden. Die amtliche Lebensmittelkontrolle sollte den Produzenten und Inverkehrbringern von Brunnenkresse und anderen bekannten Risikoprodukten erhöhte Aufmerksamkeit schenken.
06.12.2009Schweizerisches Zentrum für Angewandte Humantoxikologie offiziell eröffnet
Das neue Schweizerische Zentrum für Angewandte Humantoxikologie (SCAHT) wurde im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums am 19.11.2009 in Genf offiziell eröffnet. Es wurde auf Initiative des Bundes als Netzverbund verschiedener Forschungseinrichtungen um die Universitäten Basel, Genf und Lausanne gegründet - mit dem Ziel, die in der Schweiz bestehenden Defizite in Ausbildung und Forschung im Bereich der angewandten Humantoxikologie zu verringern. Das SCAHT ist ein wichtiger Partner des BAG für die Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen im Zusammenhang mit der Risikobewertung von Chemikalien sowie von Fremd- und Inhaltsstoffen in Lebensmitteln.
05.12.2009Einfluss der Ernährung auf Gesundheit wird teilweise falsch eingeschätzt
72 Prozent der Befragten messen der Ernährung einen grossen Einfluss auf Krankheiten bei, schreibt Coop in einer Medienmitteilung vom Montag, 30. November 2009. Besonders in der Vorbeugung von Übergewicht, erhöhtem Cholesterin und Herz-Kreislauf-Krankheiten hat die Ernährung nach Meinung der Befragten eine grosse Bedeutung. Gemäss Fachexperten wird die Bedeutung jedoch teilweise falsch eingeschätzt. Beispielsweise wird der Einfluss der Ernährung bei Cholesterin und Osteoporose eher überschätzt; bei Diabetes Typ II oder bei Krebs wird er klar unterschätzt.
04.12.2009DIN EN ISO 14001:2005-06 wird zu DIN EN ISO 14001:2009-11
Die DIN EN ISO 14001:2005-06 wurde hinsichtlich alter, neuer und geänderter Bezüge auf andere Normen aktualisiert.
04.12.2009Neue Normversionen
Folgende Normen sind kürzlich erschienen und verfügbar: - Die dreisprachige Fassung DIN EN ISO 9004 "Leiten und Lenken für den nachhaltigen Erfolg einer Organisation - Ein Qualitätsmanagementansatz" - Ausschließlich in der englischen Originalsprache erhältlich ist die ISO 31000:2009 "Risikomanagement - Allgemeine Anleitung zu den Grundsätzen und zur Implementierung eines Risikomanagements" Originaltitel: "Riskmanagement - Principles and guidelines".
03.12.2009Risk of infant, foetal mortality from Listeria higher than believed
Listeria monocytogenes could present a high risk to unborn babies and infants at significantly lower levels than previously believed, new research has suggested. The study from the University of Georgia, in the United States, found the risk of foetal or infant mortality among pregnant woman who eat food containing one million cells of the food-borne pathogen Listeria monocytogenes in soft cheeses and other foods is estimated at about 50 per cent. This suggests that five stillbirths could occur when ten pregnant women are exposed to that amount of the bacteria.
02.12.2009Höherer Pflanzenschutzmittelverbrauch trotz Gentechnik
Seit dem Beginn des kommerziellen Anbaus von Gentech-Pflanzen in den USA ist der Verbrauch an Pflanzenschutzmitteln um rund 145 Millionen Kilogramm angestiegen.
01.12.2009Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) in deutschen Zuchtschweinebeständen weit verbreitet
Die Ergebnisse einer bundesweiten Studie des BfR bestätigen frühere Untersuchungen in Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten. Sie sind Teil einer Studie, die im vergangenen Jahr in der Europäischen Union in Zuchtschweinebeständen durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der EU-Studie wurden heute von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlicht. Die Ergebnisse des BfR für Deutschland zeigen: In 84 der 201 untersuchten Bestände mit Zuchtschweinen (41,8 Prozent) wurden MRSA im Stallstaub nachgewiesen. Personen, die beruflich mit Schweinen zu tun haben, sind häufig Träger dieses Keimes. "Ein Infektionsrisiko über Lebensmittel mit Schweinefleisch ist nach allem, was wir wissen, sehr gering", sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Fleisch sollte ohnehin unter Berücksichtigung besonderer Küchenhygiene verarbeitet werden und nur durcherhitzt verzehrt werden. So inaktiviert man mögliche Krankheitserreger.
01.12.2009Försterkäse verletzt Rechte von Vacherin Mont-d"Or nicht
Der «Krümmenswiler Försterkäse» aus der Ostschweiz verletzt den AOC-Schutz des «Vacherin Mont-d’Or» nicht. Das Bundesverwaltungsgericht hat den letztjährigen Entscheid des St. Galler Gesundheitsdepartements bestätigt. (Urteil B-6185/2008).
30.11.2009Dioxine, PCB und Organochlorpestizide in Käse - Ergänzungsbericht veröffentlicht
Im Januar 2008 hat das BAG die damals verfügbaren Resultate über Rückstände von Dioxinen (PCDD/F) und dioxinähnlichen polychlorierten Biphenylen (cPCB) in Schweizer Lebensmittel in einem umfangreichen Bericht "Dioxine und PCB in Schweizer Lebensmitteln" publiziert. Nach dem ersten Ergänzungsbericht "Dioxine und PCB in Schaf-, Ziegen- und Büffelmilch" vom April 2008 werden nun im zweiten Ergänzungsbericht die Resultate der Untersuchungen von Käse veröffentlicht.
27.11.20091. Jahreskonferenz actionsanté
Das Lebensumfeld und der Lebensstil der Menschen haben sich geändert. Sitzende Tätigkeiten, Bewegungsmangel und zu fettige, zu salzige, zu süsse Ernährung prägen die Lebensweise unserer Gesellschaft. Folgen sind eine Zunahme der chronischen Krankheiten wie Herzkreislaufkrankheiten oder Diabetes. Die Wirtschaft und das Bundesamt für Gesundheit beschreiten mit «actionsanté» einen neuen Weg in der Gesundheitsförderung. Die Wirtschaft spielt dabei die Schlüsselrolle und will mit ihren freiwilligen Aktionen einen aktiveren Lebensstil und eine ausgewogene Ernährungsweise erleichtern. Coop und Migros - die ersten Partnerinnen von «actionsanté» - stellen ihre Handlungsversprechen an der ersten Jahreskonferenz von «actionsanté» vor.
26.11.2009Teigwaren: wo Hartweizen draufsteht, ist solcher meist auch drin
Das Kantonale Labor überprüfte 27 Hartweizenteigwaren auf ihre Zusammensetzung und Verunreinigungen mit Mykotoxinen. In 3 Produkten (11 %) wurden dabei Weichweizenanteile von 25 bis 34 % nachgewiesen. Die Mykotoxinbelastung der Produkte war minim.
25.11.2009Fleisch, Milch und Honig enthielten 2008 selten unzulässige Mengen an Rückständen
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht erstmals zwei Jahresberichte zu Rückständen in Lebensmitteln tierischen Ursprungs. Im Jahr 2008 hat etwa jede 250. Probe von Lebensmitteln tierischer Herkunft nicht erlaubte Rückstandsgehalte enthalten. Während sich in Fleisch, Milch und Honig nur selten unzulässige Rückstandsmengen aus Tierarzneimitteln, sonstigen pharmakologisch wirksamen Substanzen, Schwermetallen oder langlebigen Organochlor-verbindungen fanden, wurde in Aquakulturen nach wie vor vergleichsweise häufig Malachitgrün nachgewiesen. Die Hintergrund-belastung der ubiquitär in der Umwelt verbreiteten Dioxine und dioxinähnlichen PCB spiegelt sich in den Untersuchungs-ergebnissen für Eier wider. Dies sind Ergebnisse aus dem "Jahresbericht 2008 zum Nationalen Rückstandskontrollplan (NRKP)".
24.11.2009The Institute of Food Technologists FTI reviews food traceability
The Institute of Food Technologists (IFT) has released a report examining food traceability, with the aim of reducing foodborne illness by making it easier to trace food along the entire supply chain.
23.11.2009Viren müssen anders bekämpft werden als Bakterien
Die Meldungen von Erkrankungen durch Noroviren und Rotaviren sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Diese bekannten Viren können durch infizierte Personen bei der Herstellung und Zubereitung auf Lebensmittel übertragen und über diesen Weg weiter verbreitet werden. Auf dem ersten deutschlandweiten Symposium „Lebensmittel-assoziierte Viren“ des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) diskutierten rund 100 Expertinnen und Experten aus Forschungseinrichtungen, Untersuchungsämtern und aus der Lebensmittelüberwachung in Berlin neue Erkenntnisse zu Viren, die über Lebensmittel übertragen werden können. Dabei ging es um Übertragungswege, die Entwicklung neuer Nachweismethoden und Möglichkeiten, Viren in Lebensmitteln zu inaktivieren. „Bakterien in Lebensmitteln sind bereits gut erforscht, während zu Lebensmittel-assoziierten Viren weitere Untersuchungen notwendig sind“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Da Viren sich anders verhalten als Bakterien, sind auch andere Bekämpfungsstrategien erforderlich."
22.11.2009Tagungsband zum BfR-Symposium zum Thema „Lebensmittel-assoziierte Viren“
Am 4.11.2009 wurde das erste Symphosium „Lebensmittel-assoziierte Viren“ in Berlin durchgeführt. Denn Lebensmittel als Übertragungsvehikel von Viren rücken immer mehr in den Focus des wissenschaftlichen und öffentlichen Interesses. Die stetigen Anstiege der Meldungen von Norovirus- und Rotavirus-Erkrankungen in den vergangenen Jahren zeigen, dass Untersuchungen zu Übertragungswegen, Tenazität und Inaktivierung dieser bekannten Viren dringend benötigt werden. Neue Erkenntnisse zu zoonotischen Viren, die über Lebensmittel übertragen werden können (z. B. Hepatitis E-Viren) zeigen, dass auch „neuen“ Viren erhebliche Beachtung geschenkt werden muss. Mit der Verbesserung der Nachweismethoden für Viren in Lebensmitteln stehen nun erstmals auch grundlegende Werkzeuge für umfangreichere Untersuchungen zu dieser Thematik zur Verfügung.
21.11.2009Meat test rule change would prevent most E.coli, Listeria recalls
More than 80 per cent of this year’s meat recalls for E.coli and listeria could have been avoided if US authorities made companies keep hold of tested products until safety officials had given them the all clear.
20.11.2009Besserer Schutz für die Bezeichnung "Schweiz" und das Schweizerkreuz
Der Bundesrat hat heute die Botschaft zum Gesetzgebungsprojekt „Swissness“ verabschiedet. Die Vorlage stärkt den Schutz der Herkunftsbezeichnung „Schweiz“ und des Schweizerkreuzes im Inland und erleichtert die Rechtsdurchsetzung im Ausland. Damit legt sie die Grundlage dafür, dass der Wert der „Marke Schweiz“ auch für die Zukunft erhalten bleibt. Das Herzstück bilden präzisere Regeln im Markenschutzgesetz, unter welchen Voraussetzungen ein Produkt oder eine Dienstleistung als „schweizerisch“ bezeichnet werden darf.
19.11.2009Trend zu Antibiotika neuester Generationen in der Tiermedizin
In der Schweiz setzt sich der Trend zu mehr Antibiotika-Einsatz in der Tiermedizin fort. Dabei werden nach Angaben des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic auch vermehrt moderne Wirkstoffe eingesetzt, die in der Humanmedizin als so genannte Reserveantibiotika gelten. Diese werden bei Menschen vor allem dann eingesetzt, wenn herkömmliche Wirkstoffe nicht wirksam sind oder sich Resistenzen gebildet haben. In 2008 wurden insgesamt 73"252 kg Antibiotika für die Veterinärmedizin in Verkehr gebracht. Seit 2005 hat die jährlich in Verkehr gebrachte Menge um insgesamt 6,8 Prozent (+ 4"696 kg) zugenommen.
18.11.2009Salzstrategie 2008-2012 des BAG
Ein hoher Kochsalzkonsum erhöht das Risiko an einer Herzkreislaufkrankheit zu erkranken. Die WHO empfiehlt daher im technischen Report „Diet, nutrition and the prevention of chronic diseases“ einen Kochsalzkonsum von weniger als 5 g pro Tag. In der Schweiz liegt die Salzaufnahme mit schätzungsweise rund 10 g pro Person pro Tag deutlich darüber. Die Umsetzung der Schweizer Salzstrategie soll zu einer merklichen Reduktion des Herzkreislauf–Risikofaktors Bluthochdruck beitragen, die Lebensqualität erhöhen und die Gesundheit der Bevölkerung verbessern.
18.11.2009European Antibiotic Awareness Day
This day, celebrated on 18 November, aims to raise awareness about the importance of appropriate use of antibiotics in order to turn the tide on antibiotic resistance. EFSA supports the development of strategies and measures to address antibiotic resistance by providing scientific advice on the risks to human and animal health of the possible emergence, spread and transfer of antimicrobial resistance to humans and animals via the food and feed chain.
17.11.2009Schlussfassung der ISO 9004:2009 erschienen
Der Titel „Managing for the sustained success of an organization – A quality management approach“ lautet in der deutschen Übersetzung „Leiten und Lenken für den nachhaltigen Erfolg einer Organisation – Ein Qualitätsmanagementansatz“. Die Norm bietet eine Grundlage Managementsysteme wirksamer und effizienter zu gestalten. Sie ist aber keine Zertifizierungs- oder Vertragsgrundlage. Das Verfahren zur Erarbeitung von Internationalen Normen sieht in der Annahme- und Veröffentlichungsstufe – also zwischen Schlussentwurf (FDIS) und Veröffentlichung der Schlussfassung – keine sachlichen Änderungen vor. Somit darf man annehmen, dass der Stand des ISO/FDIS 9004:2009 vom Juli – wenn auch nicht im exakten Wortlaut – sachlich-inhaltlich übernommen wurde. Die Umsetzung der Norm in das DIN-Regelwerk, wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen. Die DIN EN ISO 9004:2009 wird dann in einer zweisprachigen Fassung (deutsch/englisch) erhältlich sein.
16.11.2009New White Paper: Understanding the FSSC 22000 Food Safety System Certification standard
In May 2009, the Global Food Safety Initiative approved the content of FSSC 22000, one of the most comprehensive approaches to a food safety management system in the food manufacturing industry. It incorporates elements from standards such as ISO 22000:2005, HACCP, BRC and IFS and from the PAS 220:2008 specifications. It seamlessly integrates into other management systems like ISO 9001, ISO 14001 and OHSAS, making it an integral factor in improving quality and safety. The aim of the document is to help understand the standard and its benefits to all food manufacturing organisations.
15.11.2009Gefahr aus der Babyflasche
Kaum eine Substanz ist in der Welt der Wissenschaft so umstritten wie Bisphenol A. Die Chemikalie, kurz BPA, ist als Weichmacher in Polycarbonat enthalten – einem harten, transparenten und fast unzerbrechlichen Kunststoff, aus dem Babyflaschen gemacht werden, aber auch CD und viele andere Alltagsgegenstände. Weil sie befürchtet, die Substanz könnte die gesunde Entwicklung von Babys beeinträchtigen, hat die kanadische Gesundheitsbehörde kürzlich angekündigt, sie wolle Babyflaschen aus Polycarbonat verbieten. In der Schweiz sieht das Bundesamt für Gesundheit keinen Handlungsbedarf. Dafür bringen die Grossverteiler Migros und Coop schon bald von sich aus Babyflaschen aus alternativen Kunststoffen auf den Markt, wie Recherchen zeigen.
13.11.2009Kaninchenfleisch: Kagfreiland lobt Bundesrat
Die Nutztierschutzorganisation Kagfreiland zeigt sich erfreut darüber, dass der Bundesrat ab dem 1. Januar 2011 die Deklarationspflicht für Käfig-Kaninchenfleisch umsetzen will.
12.11.2009«actionsanté» startet mit den ersten Aktionen
Das Lebensumfeld und der Lebensstil der Menschen haben sich geändert. Sitzende Tätigkeiten, Bewegungsmangel und zu fettige, zu salzige, zu süsse Ernährung prägen die Lebensweise unserer Gesellschaft. Folgen sind eine Zunahme der chronischen Krankheiten wie Herzkreislaufkrankheiten oder Diabetes. Die Wirtschaft und das Bundesamt für Gesundheit beschreiten mit «actionsanté» einen neuen Weg in der Gesundheitsförderung. Die Wirtschaft spielt dabei die Schlüsselrolle und will mit ihren freiwilligen Aktionen einen aktiveren Lebensstil und eine ausgewogene Ernährungsweise erleichtern. Coop und Migros - die ersten Partner von «actionsanté» - stellen ihre Handlungsversprechen an der ersten Jahreskonferenz von «actionsanté» vor.
11.11.2009Neuer Sensor misst Arsengehalt im Trinkwasser - Ausgründungsprojekt startet 2010
Durch einen neuen Sensor könnte künftig der Arsengehalt von Trinkwasser einfacher und kostengünstiger gemessen werden. Bei dem patentierten Verfahren werden spezielle Bakterien verwendet, die bei Kontakt mit Arsen zum Leuchten angeregt werden. Wie stark sie leuchten wird optisch gemessen. Auf diese Weise kann der Arsengehalt bestimmt werden. Das neue Verfahren ist besonders für Länder wie Bangladesch oder Vietnam interessant, in denen natürliche Arsenvorkommen eine Gefahr für die Wasserversorgung aus Brunnen darstellen.
11.11.2009EFSA bewertet Arsen in Lebensmitteln
Das EFSA-Gremium für Kontaminanten in der Lebensmittelkette (CONTAM-Gremium) hat ein Gutachten zu den Gesundheitsrisiken veröffentlicht, die sich aus der Verunreinigung von Lebensmitteln durch Arsen ergeben können. Das Gremium verglich die Arsenmengen, die durch Lebensmittel und Getränke in den menschlichen Körper gelangen können, mit den Aufnahmewerten, ab denen Arsen bestimmte Gesundheitsprobleme verursachen könnte. Da zwischen beiden Werten nur geringe oder gar keine Unterschiede festgestellt wurden, konnte das Gremium die Möglichkeit eines Gesundheitsrisikos nicht völlig ausschließen. Daher empfahl das Gremium, die Exposition gegenüber anorganischem Arsen, der Form mit dem größeren toxischen Potenzial, zu reduzieren. Das Gremium wies jedoch zugleich darauf hin, dass es bezüglich seiner Risikobewertung beträchtliche Unsicherheiten gibt. Es betonte die Notwendigkeit noch spezifischerer Daten zu organischen und anorganischen Arsengehalten bei verschiedenen Lebensmitteln sowie zum Verhältnis zwischen Arsen-Aufnahmemengen und möglichen gesundheitlichen Auswirkungen.
10.11.2009Physiologie im Feldversuch: Was passiert, wenn Wildschwein und Damhirsch gentechnisch veränderten Mais naschen?
Hirschgulasch, Wildschweinbraten, Rehragout - im Herbst hat Wildfleisch in allen Variationen bei den Feinschmeckern Saison. Seit allerdings weltweit immer mehr gentechnisch veränderter Mais angebaut wird, ist kritischen Verbrauchern der Appetit etwas vergangen. Schließlich wusste man bislang nicht, wie Wildtiere transgenen Mais verdauen und ob sich Reste nicht etwa im Fleisch ablagern. Molekularbiologen der Technischen Universität München (TUM) können diese Sorge jetzt entkräften - und die Sorge über eine ungewollte Ausbreitung von gentechnisch verändertem Mais per Wildtierkot auch.
09.11.2009So funktioniert Europa in Sachen Lebensmittelsicherheit
Die staatlichen Strukturen der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit in 30 europäischen Staaten und in der Europäischen Union stellt der EU-Almanach Lebensmittelsicherheit dar, den das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) herausgegeben hat. „Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Akteuren in Europa stärkt die Lebensmittelsicherheit. Sind die Akteure und Strukturen in den europäischen Staaten allen Beteiligten bekannt, können wir effizienter zusammenarbeiten und Doppelarbeit vermeiden“ sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. In der Broschüre werden mit Länderprofilen kurz und übersichtlich die wesentlichen Behörden und Sachverständigenkommissionen in den 27 Mitgliedstaaten und den assoziierten Staaten Island, Norwegen und Schweiz, die für die Lebensmittelsicherheit arbeiten, mit ihren Funktionen im staatlichen Rechtssystem dargestellt.
07.11.2009SIG"s FSC certified drink cartons go on sale
SIG Combibloc claims to have launched the first Forest Stewardship Council (FSC) certified range of drink cartons for fruit juice drinks and ice teas in Europe.
06.11.2009Baby food recalled on botulism fears
Plum Organics has recalled a batch of baby food over fears it may be tainted with botulism. Plum Organics raised the alarm after the tests revealed the formulation was incorrect in one batch. The problem was triggered by a mixing error which resulted in an improper blend of carrots and apples, said company founder Gigi Lee Chang.
05.11.2009ISO/DIS 26000 - Erster Entwurf der Leitlinien für gesellschaftliche Verantwortung veröffentlicht
Mitte September 2009 wurden die Leitlinien für gesellschaftliche Verantwortung als erster Entwurf ISO/DIS 26000 veröffentlicht. Der Titel des englischen Originaltextes lautet "Guidance on social responsibility". Die Norm gibt  auf knapp 100 Seiten vor, welche gesellschaftliche Verantwortung Unternehmen und Organisationen jeglicher Art berücksichtigen und einhalten sollen. Damit legt sie die Grundlagen für ein international anerkanntes und abgestimmtes Verständniss von "gesellschaftlicher Verantwortung". Ein Zertifizierungsverfahren sieht die Norm nicht vor. Die Veröffentlichung der Schlussfassung der ISO 26000 ist für das Jahr 2010 geplant.
04.11.2009EU-Kommission erlaubt Gentech-Mais
Europäische Futtermittelhersteller und Mäster können aufatmen. Die EU-Kommission hat am Freitag, 30. Oktober 2009 den Import von drei gentechnisch veränderten Maissorten genehmigt. Mit dieser Zulassung dürfen die Maissorten Mon 88017, Mon 89034 und 59122 x NK603 in die EU importiert werden, wie agrarzeitung.de berichtet. Damit ist der Weg frei für Sojaeinfuhren aus den USA in die EU. Besonders in Spanien waren Sojaimporteure von der fehlenden Zulassung für Gentech-Mais betroffen, nachdem Spuren von Mon 88017 in der Ware gefunden wurden. 180"000 t Soja aus den USA sollen in spanischen Häfen festliegen. Nachdem die EU-Agrarminister Mitte Oktober sich nicht auf eine GVO-Zulassung einigen konnten, hatte nun die EU-Kommission das Recht zu entscheiden.
03.11.2009Keine Chance für Gammelfleisch
Vom Rindersteak bis zum Putengeschnetzelten: Professur Mess- und Sensortechnik der TU Chemnitz schlägt die Impedanzspektroskopie für die Qualitätsbeurteilung von Fleisch vor.
02.11.2009Keime in Duschgel
Bei einer Stichprobe hatte ein Landesuntersuchungsamt eine stark mit dem Keim Enterobacter gergoviae belastete Charge Duschgel identifiziert. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat für dieses Duschgel eine gesundheitliche Bewertung vorgenommen. Bislang liegen dem BfR keine Informationen über Infektionen durch den Gebrauch von Duschgelen vor. Laut dem europäischen Schnellwarnsystem für Verbraucherprodukte (RAPEX) hat in den vergangenen Jahren die Kontamination von Kosmetika wie Babyshampoo, Creme, Make-up, Zahnpasta oder Duschgel zugenommen. Aussagen zu der Exposition von Verbrauchern mit belasteten Kosmetika sind aber nicht möglich, da keine entsprechenden Daten vorliegen. Nach Ansicht des BfR sind stark mit Keimen belastete Kosmetika grundsätzlich nicht sicher und sollten nicht in den Handel gelangen.
30.10.2009Nanotechnologie in Lebensmitteln - Podiumsdiskussion am 18.11.2009
Am Mittwoch, 18. November 2009, 19.30 – 21.00, ETH Zürich, findet eine Podiumsdiskussion mit Erich Windhab, Professor für Lebensmittelverfahrenstechnik ETH Zürich, Maya Graf, Nationalrätin und Fraktionspräsidentin Grüne, Peter Wick, EMPA, und Vertreter/in aus der Lebensmittelindustrie, Beat Hodler, fial - Foederation der Schweizerischen Nahrungsmittel-Industrien, statt. Die Einführung erfogt durch Frau Dr. Ulrike Eberle, im Auftrag von TA-SWISS.
29.10.2009Hohes Niveau der Lebensmittelüberwachung gehalten - das BVL stellt die Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung im Jahr 2008 vor
Die Länder konnten im Jahr 2008 bei der Lebensmittelüberwachung das Niveau des Vorjahres halten. Die amtlichen Lebensmittelkontrolleure haben fast eine Million Inspektionen in rund 540.000 Betrieben durchgeführt. Das ist mehr als die Hälfte aller Betriebe in der Bundesrepublik Deutschland, die Lebensmittel herstellen, bearbeiten oder verkaufen. Bei knapp 130.000 Betrieben wurden Verstöße festgestellt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Die meisten Beanstandungen betrafen die Betriebshygiene, gefolgt von Mängeln im Hygienemanagement der Betriebe sowie bei der Kennzeichnung und Aufmachung der Lebensmittel. Außerdem haben die Überwachungsbehörden im vergangenen Jahr rund 407.000 Proben untersucht (plus 5.000 zu 2007). Davon wurden etwa 55.000 Proben (13,6 %) beanstandet.
28.10.2009Perfluorierte organische Verbindungen in unserer Ernährung (PERFOOD) - Forschungsprojekt des BfR vom 1. September 2009
Perfluorierte Verbindungen (perfluorinated compounds – PFCs) weisen eine hohe thermische und chemische Stabilität auf und werden hauptsächlich in der Textilindustrie zur Herstellung atmungsaktiver Bekleidung und in der Papierindustrie zur Herstellung von schmutz-, fett- und wasserabweisenden Papieren verwendet. Aufgrund ihrer besonderen chemischen Eigenschaften werden PFCs als langlebige organische Kontaminanten eingestuft, die in der Umwelt weltweit verbreitet sind. PFCs sind für Menschen und Tiere toxisch, reichern sich im Körper im Blut und im Organgewebe an und werden nur langsam ausgeschieden. Erst in den letzten Jahren konnten Nachweismethoden entwickelt werden, die zuverlässige Aussagen zur Gesamtbelastung mit PFCs erlauben. Diese Verbindungen gelangen meist durch die Eintragspfade der Industrie sowie kommunale Kläranlagen in die Umwelt. In einem über 3 Jahre laufenden von der EU geförderten Forschungsprojekt mit 10 Partnern aus 7 Ländern sollen nun die wesentlichen Eintragswege von PFCs in Lebensmittel und die daraus resultierende Belastung des Verbrauchers genauer charakterisiert werden. Das BfR ist dabei an der Untersuchung von Lebensmittelverpackungen sowie an der Berechnung der Gesamtexposition der Verbrauchenden mit PFCs beteiligt. 
27.10.2009Weisung Nr. 19: Spuren von gentechnisch veränderter Leinsaat FP967 in Lebensmitteln
Flachs (Lein, Linum usitatissimum L.) Linie FP967 ist durch eine gentechnische Veränderung gegen bestimmte Herbizide (Sulfonylharnstoffe) tolerant. Für die Verwendung von Leinsaat FP967 als Lebensmittel wurde in der Schweiz keine Bewilligung erteilt. Leinsaat FP967 ist auch in der Europäischen Gemeinschaft (EG) als Lebensmittel nicht zugelassen. Am 15. September 2009 meldete das Schnellwarnsystems der EG für Lebens- und Futtermittel (RASFF) , Backmischungen mit Spuren von gentechnisch veränderter Leinsaat seien auch in die Schweiz gelangt. Das BAG hat nach aktuellem Stand des Wissens keine Hinweise auf eine Gefährdung der Gesundheit von Konsumentinnen und Konsumenten beim Genuss von Lebensmitteln, die Spuren von Leinsaat FP967 enthalten. Nach Art. 23 des Lebensmittelgesetzes (LMG, SR 817.0) muss, wer Lebensmittel, Zusatzstoffe und Gebrauchs-gegenstände herstellt, behandelt, abgibt, einführt oder ausführt, im Rahmen seiner Tätigkeit dafür sorgen, dass die Waren den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Dies betrifft im vorliegenden Fall unter anderem die Pflicht, dafür zu sorgen, dass nicht bewilligte gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht in die Lebensmittelkette gelangen können. Wie die Selbstkontrolle zu erfolgen hat, wird in der Weisung Nr. 19 aufgeführt. (Auszüge aus Bulletin 44/09)
26.10.2009Verhandlungen Schweiz-EU über den Marktzugang für Agrarprodukte
Im Rahmen der bilateralen Verhandlungen in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittel- und, Produktsicherheit sowie öffentliche Gesundheit hat am Dienstag und Mittwoch in Brüssel ein Treffen zwischen der Schweiz und der EU zum Thema Marktzugang für Agrarprodukte stattgefunden. Die Verhandlungen dienten einer Vertiefung der Diskussionen über die Übergangsmodelle und -fristen (tarifärer Teil) sowie einer Konsolidierung der Erkenntnisse aus den Expertengesprächen bezüglich Vermarktungsnormen und Produktstandards (nicht-tarifärer Teil).
24.10.2009Globale Herausforderung mit lokalen Lösungen - Doris Leuthard an der ETH
Bundesrätin Doris Leuthard sprach im gefüllten ETH-Auditorium über globale Ernährungssicherheit und Schweizer Agrarpolitik. In der anschliessenden Podiumsdiskussion suchten Experten zwischen offenen Märkten, Schutzzöllen, nachhaltiger Produktion und Klimawandel nach Lösungen für zukünftige landwirtschaftliche Herausforderungen.
23.10.2009A FOODBORNE OUTBREAK OF NOROVIRUS GASTROENTERITIS ASSOCIATED WITH A CHRISTMAS DINNER IN PORTO, PORTUGAL, DECEMBER 2008
An outbreak of acute norovirus gastroenteritis was detected and epidemiologically linked to a Christmas dinner reunion of 22 recent graduate students in a restaurant in Porto, Portugal, in December 2008. A retrospective cohort study was carried out using online standardised questionnaires. Sixteen primary and three secondary cases were identified and the risk ratios with 95% confidence intervals for each food item were calculated. The response rate to the online questionnaires was 96%. The outbreak met all four Kaplan’s criteria and the attack rate was 73%. Norovirus GII.4 2006b was detected in stools and emesis samples of two primary cases. The ingestion of soup and lettuce salad was considered a risk factor for this norovirus outbreak, as determined by statistical analysis. Our investigation demonstrated two routes of transmission of norovirus starting with foodborne exposure followed by secondary person-to-person spread. To our knowledge this is the first study identifying norovirus as the causative agent of a foodborne outbreak in Portugal.
22.10.2009Kalkung zur Qualitätssicherung: Neues aid-Kompaktinfo
Einige Schwermetalle sind für Menschen und Tiere lebensnotwendige Spurenelemente. Zu ihnen gehören zum Beispiel Eisen und Zink. Andere Schwermetalle, wie Blei und Cadmium, können dagegen zu Gesundheitsschäden führen. Für schädliche Schwermetalle gelten Höchstgehalte in pflanzlichen Lebens- und Futtermitteln. Die Metalle können besonders bei niedrigen pH-Werten des Bodens in die Pflanzen gelangen. Acker- und Grünlandböden sollten daher immer ausreichend mit Kalk versorgt werden. Mit dem kostenlosen aid-Kompaktinfo "Kalkung zur Qualitätssicherung" erhalten Landwirte und Gärtner notwendiges Hintergrundwissen zur optimalen Kalkdüngung. Es beschreibt die Herkunft von Schwermetallen in Böden und ihre Wege in die Pflanzen. Die im Bundesbodenschutzrecht verwandten Begriffe "Vorsorge-, Prüf- und Maßnahmenwert" werden erläutert. Grafiken und Tabellen fassen dabei die wichtigsten Unterschiede zusammen. Welche zusätzlichen Maßnahmen auf besonders mit Schwermetallen belasteten Böden zur Sicherung der Pflanzenqualität beitragen können, wird ebenso dargestellt wie weitere Vorteile einer Kalkdüngung für den Boden.
21.10.2009Insektizid Amitraz in türkischen Birnen nachgewiesen
Im Rahmen einer gezielten Aktion wurden nach Auffälligkeiten im Vorjahr erneut Birnen auf den Wirkstoff Amitraz durch die baden-württembergische Lebensmittelüberwachung (D) untersucht, dabei waren alle Proben aus der Türkei mit Rückständen ganz erheblich über dem Grenzwert belastet. Die Birnen wurden, soweit noch vorhanden, von den Lebensmittelüberwachungsbehörden unverzüglich aus dem Handel genommen und vernichtet. Angesichts der Befunde muss derzeit vor dem Verzehr von Birnen mit Herkunft Türkei gewarnt werden.
20.10.2009Food pasteurization boosts safety and cuts energy use
Healthier and safer food products produced with 10 per cent lower energy consumption are claimed for a new pasteurization technology produced by Raytheon Company.
20.10.2009Forscher entdecken molekulare Antennen für den bittersten Naturstoff der Welt
Ein italienisch-deutsches Forscherteam hat entdeckt, wie die Zunge die bitterste Substanz der Welt wahrnimmt: Der Stoff namens Amarogentin, der aus Enzian gewonnen wird, dockt gleich an vier spezielle Antennenmoleküle an, die seine Anwesenheit dann ans Gehirn melden. Dieses System ermöglicht es, Amarogentin noch in einer Verdünnung von eins zu 58 Millionen zu schmecken – eine Konzentration, die entsteht, wenn man ein Schnapsglas des Bitterstoffs mit der Wassermenge von 5.800 Badewannen verdünnt.
19.10.2009Qualität und Preis sind entscheidend - Namhafte Fachleute diskutierten über die Märkte Russland und China
Expertinnen und Experten der Agrar- und Ernährungswirtschaft erörterten beim Symposium des Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO), am 12. Oktober, auf der Anuga in Köln, die Frage, ob Handelsmarken eine Strategie für deutsche Unternehmen sein können, um sich erfolgreich auf den Lebensmittelmärkten Russlands oder Chinas zu etablieren. Beide Länder gelten mit ihren Wachstumsmärkten auch für deutsche Hersteller und Händler als besonders interessant.
16.10.2009Gegen die Bevormundung beim Essen - Vorschriften für Kennzeichnung von Lebensmitteln stossen auf Widerstand
Gewerbe und Gastronomie lehnen die vom Bund vorgeschlagene Kennzeichnung von Lebensmitteln als «gesund» und «ungesund» ab. In der Vernehmlassung zur Revision des Lebensmittelgesetzes haben sie ihrem Ärger über die behördliche «Bevormundung» Luft verschafft.
16.10.2009Treffpunkt Nahrung und Essen - Veranstaltungsreihe «Treffpunkt Science City»
Essen, Ernährung und Nahrung: Am kommenden Sonntag beginnt eine neue Staffel von «Treffpunkt Science City»-Veranstaltungen der ETH, die sich um das dreht, was täglich Kopf, Mund und Magen beschäftigt.
15.10.2009Welternährungstag - Erinnerung an eine vergessene Krise
Am Welternährungstag vom kommenden Freitag macht die UNO mit Aktionen und einer internationalen Konferenz auf die andauernde Nahrungsmittelkrise aufmerksam. An der ETH Zürich findet an diesem Tag eine Podiumsdiskussion zum Thema «Global Food Security» mit Doris Leuthard statt. ETH Life warf vorab mit Professor Bernard Lehmann einen Blick auf aktuelle agrarökonomische Daten und Ereignisse.
14.10.2009FDA develops new ways to spread recall information
The Food and Drug Administration (FDA) has issued a strategic plan for risk communication that outlines ways in which it will let consumers and health professionals know about the products it regulates.
13.10.2009EFSA delivers its first series of opinions on "general function" health claims
EFSA published its first series of opinions on the list of "general function" health claims compiled by Member States and the European Commission. Experts on EFSA"s Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies evaluated the scientific evidence for more than 500 claims.
12.10.2009Microwaving frankfurters cuts Listeria risk - Study
Microwaving frankfurter sausages or hotdogs for 75 seconds at high power can boost protection from pathogens like Listeria that cause food-borne illnesses, a new study has found.
09.10.2009Risikomanagement - Das zukünftige "Killerthema" für Managementsysteme?
Ähnlich revolutionär wie seinerzeit die ISO 9001 – so schätzt Ian Campbell, Delegationsleiter der Schweiz zu ISO/TC 176, Experte in der ISO-Arbeitsgruppe „Risikomanagement“, die Wirkung des neuen Risikomanagement-Standard ISO 31000 ein, der noch 2009 publiziert wird. Vor allem gesetzliche und versicherungstechnische Anforderungen würden hier Druck ausüben, äußerte er am Rande der Praxistage Risikomanagement 2009. Die ONR 49001 mache diesen Standard de facto zertifizierbar und könne sich zu einer international angewendeten Norm entwickeln.
08.10.2009Protect food quality by preventing gas leaks from MAP packages
Producers and processors who use Modified Atmosphere Packaging (MAP) should guard against packaging leaks to protect food quality and shelf-life and avoid costly returns, warns gas equipment supplier, Witt based in Witten, Germany.
07.10.2009Umweltschutz beim Biertrinken: TUM-Brauingenieure erforschen Energieeinsparung im Brauprozess
Ein frisch gezapftes, kühles Bier - das ist für Viele ein Hochgenuss. Doch eigentlich müsste man beim Trinken ein schlechtes Gewissen haben: Denn Bier ist in der Herstellung eines der energieintensivsten Lebensmittel überhaupt. Brauingenieure der Technischen Universität München (TUM) arbeiten daran, die Energiebilanz des Gerstensaftes zu verbessern. Sie erforschen eine neue Verfahrenskombination, mit der man beim Brauen bis zu 20 Prozent Energie einsparen könnte. Auf der Fachmesse drinktec in München (14.-19. September) stellten die Weihenstephaner Wissenschaftler das Herzstück ihrer energiesparenden Idee aus.
06.10.2009Sehr geringer Mykotoxinbefall der Futtergetreideernte
Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP hat diesen Sommer wiederum den Mykotoxinbefall des Futtergetreides untersucht. Die warmen und trockenen Wetterbedingungen beim Ährenschieben führten zu einer Ernte mit sehr geringem Mykotoxinbefall.
05.10.2009Verführung zum Gesunden - Einführung eines gesamtschweizerischen Gesundheits-Labels
Das Bundesamt für Gesundheit will gesunde Lebensmittel kennzeichnen. Mit der Branche wird über die Einführung des internationalen Labels «Choices» verhandelt. Massgebend ist in diesem Bereich aber auch die EU.
04.10.2009Konsumentinnen und Konsumenten wollen schonend produzierte Lebensmittel
Lebensmittel sollten nach den Wünschen der Konsumenten möglichst aus der eigenen Region kommen, keine chemischen Zusatzstoffe enthalten und nicht aus Massentierhaltung stammen.
02.10.2009Toxic chemical in plastic pallets could be leaching into food
The use of plastic pallets containing the chemical decabromodiphenyl ether (Deca) that are used to ship, cool and store fruit and vegetables should be halted on safety grounds, a US environmental organisation has said.
01.10.2009BfR empfiehlt Maßnahmen zur Verringerung des Salzgehaltes in Lebensmitteln
Die tägliche Salzaufnahme der Deutschen ist zu hoch. Vor allem Männer, Kinder und Jugendliche neh-men übermäßig viel Salz auf. Dabei ist das zusätzliche Salzen von selbst zubereiteten Speisen das kleinere Problem. Aus den meisten Lebensmitteln ist Salz nicht mehr wegzudenken, denn erst durch das Salz bekommen sie offenbar „den richtigen Geschmack". Vor allem Lebensmittel wie Brot, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte und alkoholfreie Getränke sind salzreich. Hoher Salzkonsum kann den Blutdruck erhöhen und Erkrankungen am Herz bewirken. Zuviel Salz in der Nahrung geht mit einem er-höhten Risiko einher, an Nierenerkrankungen, Osteoporose oder Magenkrebs zu erkranken. Aus Sicht des BfR ist es wichtig, das Wissen der Verbraucher über den Zusammenhang zwischen Salzkonsum und Gesundheit zu verbessern, um die Eigenverantwortung zu stärken. Voraussetzung dafür ist auch eine verbesserte Kennzeichnung von Lebensmitteln hinsichtlich nährwert- und gesundheitsbezogener Angaben, einschließlich der Angaben zum Salzgehalt.
01.10.2009Kohlenhydrate im Fokus: Ernährungs- und gesundheitliche Aspekte
Kohlenhydrate sind unsere wichtigste Energiequelle und gehören zusammen mit den Fetten und Proteinen zu den Makronährstoffen. Bislang wurden Kohlenhydrate als «neutrale», nicht essenzielle Energielieferanten betrachtet. In den letzten Jahren wurden jedoch verschiedene neue Erkenntnisse über die gesundheitliche Bedeutung von kohlenhydratreichen Lebensmitteln gewonnen. Daher hat die Eidgenössische Ernährungskommission (EEK) auf Anfrage des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) einen Expertenbericht zum Thema Kohlenhydrate in der Ernährung verfasst und daraus Empfehlungen abgeleitet.
01.10.2009Referendum gegen Cassis-de-Dijon gescheitert
Das Referendum gegen die Einführung des Cassis-de- Dijon-Prinzips ist gescheitert. Die erforderlichen 50"000 Unterschriften seien nicht zusammengekommen, teilte die Grüne Partei am Donnerstag mit.
30.09.2009Gefahr von Schimmelpilzen: TU Dortmund will Lebensmittel sicherer machen
Etwa ein Viertel der weltweit produzierten Lebens- und Futtermittel enthalten sogenannte Mykotoxine, also Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die Getreidepflanzen im Feld und Erntegut befallen. Diese sind bereits in geringen Mengen gesundheitsschädigend für Mensch und Tier: Mykotoxine können das zentrale Nervensystem angreifen, krebserregend und erbgutschädigend sein - besonders kritisch ist die Tatsache, dass einige dieser Stoffe das Immunsystem schädigen können. Eine Forschergruppe unter der Führung der TU Dortmund nimmt sich nun dieser Gefahr an und untersucht den gesamten Herstellungsprozess von Nahrungsmitteln von der Ernte über die Verarbeitung bis hin zum Konsumenten. Ziel des Vorhabens ist es, einen Leitfaden zu entwickeln, der helfen soll, die Kontaminationen durch die toxikologisch bedenklichen Mykotoxine in Lebens- und Futtermitteln zu minimieren.
29.09.2009Wenn «intelligente Etiketten» im Abfall landen
Landen so genannte RFID-Tags - Funkchips - eines Tages massenhaft im Abfall, kann es ohne durchdachtes Vorsorgekonzept zu nicht rückholbaren Verunreinigungen der Recyclinggüter Glas und Plastik kommen. So lautet das Fazit einer Studie zu den Folgen der RFID-Technologie im Auftrag des deutschen Umweltbundesamts. Die Autoren der Studie, an der auch Empa-Forscher beteiligt waren, empfehlen einen Dialog zwischen Herstellern und Entsorgern.
28.09.2009Zukunft des Qualitätsmanagement Teil 2: Vom Spezialisten zum Generalisten
Die Normversion ISO 9001:2000, die das prozessorientierte Managementsystem in das Zentrum gestellt hat, hat auch die Rolle des Qualitätsmanagers neu definiert. Dadurch, dass das Qualitätsmanagement einen Querschnittsfunktion im Unternehmen eingenommen hat, muss sich die Qualiätsmanagerin oder der Qualitätsmanager aktiv im Unternehmen einbringen und in alle relevanten Projekte integriert sein. Die interne Positionierung muss als generalistisch erfolgen, wobei er gleichzeitig eine hohe soziale und kommunikative Kompetenz aufweisen sollte. Er oder sie muss in der Lage sein auf Menschen einzugehen und ihre Bedürfnisse und Befürchtungen zu erkennen und zu berücksichtigen.
28.09.2009Neue Vollzugshilfe "Umsetzung der Artikel 58 a-f (Kapitel 5a) Hygieneverordnung für fleischverarbeitende Lebensmittelbetriebe" ist online abrufbar
Die Umsetzung der Artikel 58 a-f von Kapitel 5a Hygieneverordnung ist eine komplexe Aufgabe, sowohl für die fleischverarbeitenden Lebensmittelbetriebe, wie auch für die mit der Überprüfung beauftragten Vollzugsbehörden. Eine breit abgestützte Arbeitsgruppe hat sich der Problematik angenommen und die vorliegende Vollzugshilfe zum Thema mikrobiologische Untersuchung und Probenahme in fleischverarbeitenden Lebensmittelbetrieben erarbeitet. Die Publikation liegt zur Zeit nur in deutscher Sprache vor.
26.09.2009EU erlaubt keine Rinderdarm-Importe aus Brasilien
Schlechte Nachricht an der Cervelat-Front: Nach Ansicht der European Food Safety Authority (EFSA) stellen brasilianische Rinderdärme nach wie vor ein Gesundheitsrisiko bezüglich BSE ("Rinderwahnsinn") dar. Deren Import bleibt deshalb verboten.
25.09.2009Allergene in Lebensmitteln innerhalb von Minuten nachweisen - BfR-Forschungsprojekt zur Entwicklung innovativer Analysemethoden
In der Abteilung Lebensmittelsicherheit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wird an der Entwicklung von Schnelltests zum Nachweis Allergie auslösender Stoffe in Lebensmitteln gearbeitet. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) geförderten Forschungsprojektes sollen bis Anfang 2012 Analysemethoden für die amtliche Lebensmittelüberwachung und die Lebensmittelindustrie entwickelt werden, mit Hilfe derer sich innerhalb von Minuten auch geringste Spuren von Allergenen in Lebensmitteln nachweisen lassen. "Wir schließen damit eine Lücke bei den wissenschaftlichen Methoden zur Kontrolle von Lebensmitteln", sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Denn die wichtigsten Allergene müssen seit 2005 zwar auf Lebensmitteln gekennzeichnet werden, doch gibt es bisher nur zwei offizielle Methoden, um sie im Labor nachzuweisen. Sie sind zeitaufwändig und können nur mit entsprechenden Analysegeräten erfolgen.
24.09.2009Carton packaging is the most eco-friendly claims
Cartons are the most environmentally friendly form of packaging cutting carbon dioxide emissions and fossil fuel consumption by up to 60 per cent compared with other forms of packaging, according to a study conducted by the Institute for Energy and Environmental Research.
23.09.2009DEET-Rückstände in Pfifferlingen aus Osteuropa sind kein Gesundheitsrisiko
In frischen Pfifferlingen aus Litauen, Russland und Weißrussland wurden bis zu 1 Milligramm DEET (N,N-Diethyl-3-methylbenzamid) je Kilogramm Pilze nachgewiesen. DEET wird in Biozidprodukten eingesetzt und dient unter anderem zur Abwehr von Mücken und Zecken. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat bewertet, ob von den belasteten Pilzen ein Gesundheitsrisiko für Verbraucher ausgeht. Das BfR hat bei seiner Abschätzung der akuten Exposition mit DEET durch Pfifferlinge den höchsten gemessenen Rückstand von 1 Milligramm je Kilogramm Pilze als Ausgangswert genommen und mittels deutscher und europäischer Verzehrsdaten (VELS-Modell und EFSA-Modell) die aufgenommene DEET-Menge ermittelt. Diese lag für Kinder bei 0,0018 mg/kg und für Erwachsene bei 0,0053 mg/kg KG /Tag. Der Sicherheitsabstand bis zu der Menge, bei der im Tierversuch eine schädliche Wirkung einsetzt, wird als bei weitem ausreichend angesehen. Eine Gesundheitsgefahr durch die beanstandeten Pfifferlinge besteht somit nicht.
22.09.2009EU warnt Schweiz vor Gentech-Leinsamen
In der Schweiz wird nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) geprüft, ob mit genmanipulierter Leinsaat verunreinigte Lebensmittel auf den Markt gelangt sind. In Deutschland waren Backwaren mit Spuren von Flachs-Lein FP 967 aufgetaucht.
21.09.2009Gewimmel in der Luft - Ungleichmässige Verteilung von Bakterien und Pilzen in der Atmosphäre
Forscher und Forscherinnen der Universität Zürich wollen herausfinden, ob es bei der Verteilung von Bakterien und Pilzen in der Luft bestimmte Muster gibt. Damit dringen sie schon fast wie Pioniere in einen über Jahrzehnte vernachlässigten Bereich der Mikrobiologie vor. «Im Vergleich zur Diversität im Wasser und im Boden weiss man von der Luft sehr wenig», sagt Helmut Brandl vom Institut für Umweltwissenschaften. Auch in den Lehrbüchern fehle meistens ein entsprechendes Kapitel.
20.09.2009Kellogg plant still closed but no listeria found
The Kellogg’s food plant shutdown earlier this month on listeria fears remains at a standstill, the company has confirmed.
19.09.2009Wie sich Bakterien durch Verstecken vor dem Abbau durch die Wirtszelle schützen
Forscher der Universität Gießen entschlüsseln mit Kollegen aus Japan und den USA den Abwehrmechanismus des gefährlichen Lebensmittelkeims Listeria monocytogenes - Publikation in "Nature Cell Biology".
18.09.2009Bewusste Ernährung schützt nicht vor Schadstoffen - Weichmacher im Essen
Phthalate, die Weichmacher von Kunststoffen, gerieten im vergangen Jahrzehnt vermehrt in die Schlagzeilen und wurden beispielsweise mit Missbildungen der männlichen Genitalien, Diabetes, Frühgeburten und Übergewicht in Verbindung gebracht. Dass man ihnen jedoch selbst mit einer gesunden Ernährung nur schwer entrinnen kann, zeigt eine Studie der ETH Zürich.
17.09.2009Kreuzreaktionen möglich: Ziegenmilch keine Alternative für Kuhmilchallergiker
Ziegenmilch ist keine Alternative für Menschen, die an einer Kuhmilchallergie leiden. Die könnten auch auf Bestandteile von Ziegenmilch allergisch reagieren, teilte jetzt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mit. Hersteller dürften Ziegenmilch daher nicht pauschal als ein Lebensmittel ausloben, das auch für Kuhmilchallergiker geeignet ist. Dies stellt wegen solcher Kreuzreaktionen eine potentielle Gesundheitsgefährdung dar.“ Das LGL überprüfte 2009 13 Ziegenmilchfertigpackungen hinsichtlich ihrer Kennzeichnung und beanstandete zwei Produkte, die als „Für Kuhmilchallergiker geeignet“ beworben wurden. Die Hersteller verpflichteten sich, die Auslobung umgehend zu korrigieren und Fertigpackungen mit falscher Kennzeichnung vom Markt zu nehmen.
16.09.2009FDA and USDA launch joint food safety website
The Food and Drug Administration (FDA) and the US Department of Agriculture (USDA) have launched a joint website in order to highlight the latest food safety and recall information to consumers. The new website is at www.foodsafety.gov .
15.09.2009An Krankheitsausbrüchen beteiligte Lebensmittel in Deutschland im Jahr 2008
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erfasst seit 2005 Daten zu Lebensmitteln, die an Krankheitsausbrüchen beteiligt waren. Das BfR hat für das Jahr 2008 Informationen zu 71 Krankheitsausbrüchen von 11 Bundesländern und der Bundeswehr zur Auswertung erhalten. Die gemeldeten Ausbrüche wurden hauptsächlich durch Salmonellen verursacht. Aber auch andere Erreger, Toxine und Amine ließen sich in untersuchten Proben nachweisen. Die Keime wurden vor allem durch Lebensmittel tierischer Herkunft, wie Fleischzubereitungen und Fleischerzeugnisse, Eier, Fischerei-zeugnisse und Rohmilch, übertragen. Festgestellt wurden die Ausbruchserreger aber auch in diversen anderen Speisen, beispielsweise in Desserts, Teigwaren und Backwaren. Verzehrt wurden die mit Keimen belasteten Lebensmittel sowohl in Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen als auch in Privathaushalten.
14.09.2009ISO FDIS 9004:2009: Schlussentwurf ist erschienen
Der neueste Entwurf der überarbeiteten ISO 9004, der sog. FDIS – Final Draft International Standard, liegt nun vor – in Englisch. Der neue Entwurf ISO FDIS 9004:2009 ist eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber dem Vorgängerentwurf, ohne grundsätzliche Veränderungen, aber mit inhaltlichen und sprachlichen Verbesserungen. Es bleibt abzuwarten, ob man bei ISO bis zum Abschluss der Arbeiten noch „einen drauf setzt“, so dass man schließlich doch noch von einer Konsistenz zwischen ISO 9001 und 9004 sprechen kann. Die Schlussfassung wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen.
12.09.2009Verband spielt «Bio-Bschiss» herunter
Ist Bio drin, wo Bio draufsteht? Der Branchenverband Bio Suisse spielt Missstände, die der Kanton Aargau aufdeckte, herunter. Und er bleibt dabei, Konsumenten nur auf Anfrage zu informieren.
11.09.2009Gütesiegel für hygienisches Equipment
In Reinräumen gelten strengste Hygienevorschriften - es dürfen keine Keime oder Verunreinigungen hineingelangen. Forscher testen Betriebsmittel nun auf ihre Reinraumtauglichkeit und listen geeignete Produkte in einer Online-Datenbank.
10.09.2009Kellogg plant halts production on listeria discovery
Kellogg has shutdown production at one of its US food plants after the discovery of listeria there by health inspectors.
09.09.2009Informationsschreiben Nr. 150: Zinkoxid als UV-Filter
In der Schweiz und in der Europäischen Union (EU) ist Zinkoxid (ZnO) als UV-Filtersubstanz in kosmetischen Mitteln bis jetzt nicht zugelassen. Deutschland hat als einziger Mitgliedstaat der EU auf nationaler Ebene beschichtetes mikrofeines ZnO als UV-Filtersubstanz in kosmetischen Mitteln befristet bewilligt. Die Bewilligung wurde seither jährlich verlängert. Das Scientific Committee on Consumer Products der EU (SCCP) hat im Januar 2009 eine Präzisierung zur Sicherheitsbewertung der Verwendung von ZnO in Sonnenschutzmitteln von 2003 vorgenommen und ZnO in der "Non nano-Form" ("pigment grade", mit Teilchengrössen über 100 nm) als sicher betrachtet. Die EU wird in nächster Zeit ihre Gesetzgebung entsprechend dieser Sicherheitsbewertung anpassen. Angesichts des positiven Resultats des SCCP über die "Non nano-Form" von ZnO und eines Beschwerdeentscheids hat sich das BAG entschlossen, bis zur definitiven Regelung im EG-Recht ZnO in der "Non nano-Form" auf begründetes Gesuch hin als UV-Filtersubstanz in kosmetischen Mitteln bis zu einer Höchstkonzentration von 25% zu bewilligen (gestützt auf Art. 2 Abs. 6 VKos). Die Bewilligung wird für 2 Jahre befristet.
08.09.2009EU proposal to add acrylamide to hazardous chemical list
The European Union has tabled a proposal to add chemical acrylamide to a list of Substances of Very High Concern.
07.09.2009China to launch new food safety standards
China is drafting a detailed new system of food safety standards in a bid to bring them line with international regulations and restore the country’s battered reputation on the issue.
04.09.2009EU-Förderung für mehr Lebensmittelsicherheit
Die EU hat ein Verbundprojekt bewilligt, das die Lebensmittelsicherheit im gesamten EU-Gebiet verbessern soll. Professor Dr. Günter Klein, Leiter des Instituts für Lebensmittelqualität und -sicherheit an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) wird das Projekt mit dem Namen "Baseline" mit 19 Partnern aus neun europäischen Staaten bearbeiten. Die TiHo erhält für ihren Beitrag 270.000 Euro.
03.09.2009Kreuzkraut-Fund: Rucola-Anbauer prüfen rechtliche Schritte wegen 1,5 Mio Euro Schaden
Wie die „Interessengemeinschaft Rucola Anbauer Pfalz“ jetzt mitteilte, beziffert sie den Schaden, der im August durch die Warnung vor giftigem Kreuzkraut in Rucola-Schalen verursacht wurde, auf aktuell rund 1,5 Mio Euro. Nun prüft sie rechtliche Schritte und eventuelle Schadensersatzansprüche.
02.09.2009Salmonella in ground beef less resistant to heat than whole cuts, says study
Writing in the Journal of Food Science, researchers at the Institute of Food Technologists said the results of its latest study suggest the structure of beef should be taken into account when assessing resistance to Salmonella. The scientists put forward tentative explanations for the differences based on their own and previous research. They suggested that the water status in meat may influence the effectiveness of Salmonella inactivation and that bacteria may be suspended in the liquid component of the food.
01.09.2009EFSA veröffentlicht Leitlinien zu "aktiven" und "intelligenten" Substanzen in Lebensmittelkontaktmaterialien
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Leitlinien für die Industrie veröffentlicht, in denen festgelegt wird, wie Anträge auf Sicherheitsbewertung von aktiven und intelligenten Substanzen in Materialien einzureichen sind, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen. n der Verordnung (EG) Nr. 450/2009 wird ein Zulassungsverfahren für die Verwendung von neuen aktiven oder intelligenten Substanzen in Lebensmittelkontaktmaterialien festgelegt. Die Gesetzgebung sieht vor, dass Hersteller, die eine derartige Zulassung beantragen, als erstes bei der EFSA einen Antrag auf Sicherheitsbewertung der betreffenden Substanz(en) einreichen müssen.
31.08.2009Gerichtsentscheid (Deutschland): Wein darf nicht als "bekömmlich" bezeichnet werden
Wein darf weder auf dem Etikett noch in der Werbung als "bekömmlich" bezeichnet werden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Eine Winzergenossenschaft aus der Pfalz verwendet auf den Etiketten ihrer Weine Dornfelder und Grauer/Weißer Burgunder und bei deren Bewerbung den Begriff "bekömmlich". Das Land Rheinland-Pfalz hält den Begriff wegen seiner gesundheitsbezogenen Aussage nach der EU-Verordnung Nr. 1924/2006 (Health-Claims-Verordnung) für unzulässig. Das Verwaltungsgericht wies die Klage der Winzergenossenschaft auf Feststellung, dass sie den Begriff verwenden dürfe, ab. Das Oberverwaltungsgericht bestätigte diese Entscheidung.
30.08.2009Food marketing deals threatened by waste reduction efforts
Supermarkets in the UK could be offering half-price deals on perishable food items instead of buy one, get one free offers in an effort to reduce food waste, according to a report in Advertising Age.
29.08.2009EFSA leistet wissenschaftliche Beratung zu marinen Biotoxinen
Wissenschaftler der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sind zu dem Ergebnis gelangt, dass der Verzehr von Schalentieren, die mit marinen Biotoxinen der Yessotoxin- oder Pectenotoxingruppe in Konzentrationen kontaminiert sind, die derzeit in der Europäischen Union zulässig sind, nicht mit Gesundheitsrisiken verbunden ist. Sachverständige des Gremiums für Kontaminanten in der Lebensmittelkette (CONTAM-Gremium) erklären allerdings in einem Gutachten, dass Menschen, die mit Toxinen der Okadainsäure-, Azaspiro-, Saxitoxin- oder Domoinsäuregruppe kontaminierte Schalentiere verzehren, einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt sein könnten.
28.08.2009Novel Food - Neue Regelungen im Anmarsch: Für Stevia vielleicht bald Land in Sicht
Noni-Saft hat es geschafft, Arganöl ebenfalls und bei den Phytosterinen scheint es schon fast von alleine zu gehen. Arakacha, ein kartoffelähnliches Wurzelgemüse aus Südamerika hingegen wartet noch, während Stevia-Kraut bereits einen zweiten Anlauf macht. Die Rede ist von einer Zulassung als Novel Food. Seit 1997 muss für Lebensmittel, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht in nennenswerten Mengen in Europa verzehrt wurden, bewiesen werden, dass sie die Gesundheit nicht schädigen. Erst dann dürfen sie auf den europäischen Markt. Das bestimmt die Novel Food-Verordnung. Mittlerweile wurden rund 35 solcher neuartigen Lebensmittel von der Europäischen Kommission genehmigt. 170 weitere sind als Novel Food notifiziert, das heißt sie sind geprüften Produkten so ähnlich, dass sie ebenfalls als sicher gelten. Vor allem für traditionelle Lebensmittel aus Drittländern, deren Verwendungsgeschichte belegt, dass ihr Verzehr nicht gesundheitsschädlich ist, wird eine leichtere Zulassung erwartet. Bisher liegen die neuen Regelungen aber erst im Entwurf vor, praktische Bedeutung werden sie frühestens im Jahr 2010 erlangen. Für Stevia zum Beispiel gelten daher noch die alten Bestimmungen. Das südamerikanische Kraut beschäftigt seit Jahren die Gemüter. Im Gegensatz zu Zucker hat er aber weder Nährwert, noch fördert er Karies. Was Stevia-Freunde gerne als Vorteil gegenüber synthetischen Süßstoffen sehen, ist gleichzeitig das Problem: seine natürliche Herkunft. Naturprodukte können sehr unterschiedlich zusammengesetzt sein, ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit lässt sich daher oft nicht eindeutig feststellen. Und was nicht eindeutig sicher ist, darf nicht auf den Markt. So auch bei Stevia. Ein erster Zulassungsantrag scheiterte im Jahr 2000, ein zweiter liegt der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zur wissenschaftlichen Bewertung vor. Die Schweiz gab im Jahr 2008 grünes Licht für Stevia. Allerdings auch nur bedingt: Das Gesundheitsamt erteilte Einzelgenehmigungen für drei Erfrischungsgetränke, die mit Stevia-Extrakten gesüßt sind. In Kräutertees darf außerdem bis zu zwei Prozent Stevia-Kraut enthalten sein. Der Verkauf von reinem Stevia-Kraut ist in der Schweiz wie hierzulande verboten. Ob die Schweizer Bewertung die Europäische Kommission beeinflusst und von der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Stevia überzeugt, bleibt abzuwarten. Klar ist hingegen, Stevia darf zurzeit auf dem europäischen Markt als Lebensmittel weder beworben noch vertrieben werden.
27.08.2009ETH- Forscher bringen Licht in die Art und Weise, wie Salmonellen mit der Zelle kommunizieren und dadurch Durchfall auslösen.
Salmonellen sind gerissen, wenn es darum geht, bei ihrem Wirt Durchfall auszulösen. ETH-Forscher klärten einen molekularen Mechanismus, der es den Bakterien erlaubt, die unspezifische Immunantwort in ihrer Wirtszelle zu aktivieren und so den Wirt krank zu machen. Ein einziger Virulenzfaktor genügt den Bakterien, um die Krankheit in Gang zu setzen.
26.08.2009Desinfizierendes Waschverfahren auf viruzide Wirksamkeit überprüft
Bis heute existieren mangels geeigneter Prüfmethoden keinerlei Vorgaben für die Überwachung der Wirksamkeit desinfizierender Waschverfahren gegenüber Viren (Viruzidie) unter Praxisbedingungen. Analog zu den Standardmethoden der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) zur Beurteilung der bakteriziden Wirkung chemischer Desinfektionsverfahren hat das Institut für Hygiene und Biotechnologie (IHB) an den Hohenstein Instituten im Mai 2009 erstmals Waschversuche mit Keimträgerläppchen durchgeführt, die mit dem Bakteriophagen MS2 (ein dem Norovirus vergleichbarer Erreger) beladen waren. Unter praxisnahen Laborbedingungen zeigte sich, dass die eingesetzten Bionindikatoren mit Bakterienviren wie MS2 geeignet sind, um desinfizierende Waschverfahren auf ihre virusabtötende Wirkung zu prüfen und diese zu belegen.
25.08.2009Deutsche Tierschutzorganisationen wollen Käfigeier auch in Industrie abschaffen
Nachdem praktisch alle deutschen Detailhändler beschlossen haben, keine Eier von Hühnern aus Käfighaltung mehr zu verkaufen, wollen neun Tierschutzorganisationen auch die Verarbeiter davon abbringen.
24.08.2009Informationsschreiben Nr. 149: Di-(2-ethylhexyl)maleat (DEHM) in Lebensmitteln
Das Kantonale Labor Zürich hat Trockenlebensmittel in Kartonverpackungen analysiert und dabei hohe Konzentrationen an Di-(2-ethylhexyl)maleat (DEHM) nachgewiesen (gemessener Höchstgehalt: 1500 ?g/kg). Bei DEHM handelt es sich vermutlich um eine Verunreinigung von Di-(2-ethylhexyl)sulfosuccinat (DEHSS), einem Zusatzstoff, der als anionischer Emulgator und als Netzmittel in Verpackungstinten verwendet wird.
23.08.2009Uniterre reicht Unterschriften für Lebensmittel-Unabhängigkeit ein
Am 25. August wird die Westschweizer Bauernorganisation Uniterre in Genf rund 1"200 gesammelte Unterschriften einreichen. Mit der Aktion soll die Genfer Regierung veranlasst werden, das Recht auf die nationale Unabhängigkeit im Lebensmittelbereich gesetzlich zu verankern.
22.08.2009Obligatorische Registrierung aller Pferde-, Fisch-, Bienen- und Geflügelhaltungen
Im Interesse einer verbesserten Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit hat der Bundesrat beschlossen, dass künftig sämtliche Tierhaltungen mit Nutztieren gemeldet werden müssen. Ab dem 1. Januar 2010 werden alle Betriebe, welche Pferde, Geflügel, Speisefische oder Bienen halten, zentral registriert - dies gilt auch für Hobbyhaltungen. Zusätzlich müssen bei den Schweinen ab dem 1. Januar 2011 alle Zugänge der Tierverkehrsdatenbank (TVD) gemeldet werden. Diese Änderungen der Tierseuchenverordnung werden es künftig erlauben, Tierkrankheiten effizienter zu bekämpfen und die Nachverfolgbarkeit von Lebensmitteln tierischer Herkunft zu verbessern.
21.08.2009Giftiges Kreuzkraut in Rucola
Lebensmittelchemiker in Detmold (D) haben bei einer Rucola-Salat-Probe das giftige Kreuzkraut entdeckt. Das meldet das Regionalstudio Bielefeld des WDR. Die Probe stammte aus einem Supermarkt. Die Überwachungsbehörde hatte 22 Proben von Erzeugern und Einzelhändlern in der Region analysiert.
21.08.2009Informationsschreiben Nr. 149: Di-(2-ethylhexyl)maleat (DEHM) in Lebensmitteln

Das Kantonale Labor Zürich hat Trockenlebensmittel in Kartonverpackungen analysiert und dabei hohe Konzentrationen an Di-(2-ethylhexyl)maleat (DEHM) nachgewiesen (gemessener Höchstgehalt: 1500 μg/kg). Bei DEHM handelt es sich vermutlich um eine Verunreinigung von Di-(2-ethylhexyl)sulfosuccinat (DEHSS), einem Zusatzstoff, der als anionischer Emulgator und als Netzmittel in Verpackungstinten verwendet wird.

20.08.2009Bewertung von Nitrat in Rucola, Spinat und Salat
Verschiedene Gemüsesorten wie Blattsalate, Spinat, Weißkohl, Grünkohl, Rote Rüben, Radieschen und Rettich können je nach Jahreszeit und Anbaugebiet natürlicherweise hohe Gehalte an Nitrat aufweisen. Auch Rucola gehört dazu und scheint Nitrat in besonderem Maße anzureichern. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat das gesundheitliche Risiko von Rucola mit hohem Nitratgehalt bewertet. Das Institut stellt fest, dass beim Verzehr größerer Mengen solcher Salate die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegte duldbare tägliche Aufnahmemenge (ADI-Wert) gelegentlich erheblich überschritten werden kann. Da aber nicht mit einer langfristigen Überschreitung der duldbaren täglichen Aufnahmemenge zu rechnen ist, ist nicht von einem gesundheitlichen Risiko für den Verbraucher auszugehen. Die EU plant derzeit die Nitrat-Höchstgehalte für Spinat und Salat anzuheben. Für Rucola soll ein Nitrat-Höchstgehalt erstmalig festgelegt werden.
19.08.2009Ganze Gesellschaft verantwortlich für Lebensmittelsicherheit
Der nächste Lebensmittelskandal kommt bestimmt, es fragt sich bloss wann. Dies sagte William Hueston vor Agrarjournalisten in Fort Worth, USA. Er bezeichnete den Begriff „Lebensmittelsicherheit“ als Unwort und Widerspruch in sich selbst, denn das habe es gar nie gegeben.
18.08.2009Übersicht aller Präsentationen zum siebten BfR-Forum Verbraucherschutz
Hier finden Sie, nach Veranstaltungstagen gruppiert, die Präsentationen zum siebten BfR-Forum Verbraucherschutz "Das Kind als Verbraucher"
17.08.2009Bio-Produkte nicht gesünder als konventionell hergestellte
Bio-Lebensmittel sind nicht gesünder als konventionelle Nahrung. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie, die 162 wissenschaftliche Artikel zu dem Thema aus den vergangenen 50 Jahren auswertete. Es seien einige wenige Differenzen beim Nährstoffgehalt feststellbar gewesen, teilte das Londoner Institut für Hygiene und Tropenmedizin am Donnerstag mit. Aber diese seien für die Gesundheit wohl von geringer Bedeutung. Daher gebe es derzeit kein Beweis dafür, warum Bio-Nahrung konventionellen Lebensmitteln vorzuziehen sei. Die Studie erschien im Fachmagazin «American Journal of Clinical Nutrition».
16.08.2009Schulden und Fettleibigkeit gehören oft zusammen
Zwischen Überschuldung und Fettleibigkeit gibt es laut einer neuen Studie aus Mainz einen eindeutigen Zusammenhang. Überschuldete Menschen in Deutschland haben demnach ein höheres Risiko, übergewichtig oder fettleibig zu sein als der Bevölkerungsdurchschnitt. Unklar ist aber noch, was Ursache ist und was Wirkung.
15.08.2009Massive beef recall linked to antibiotic-resistant salmonella outbreak
California firm Beef Packers Inc has recalled over 800,000 pounds (ca. 375"000 kg) of ground beef linked to an outbreak of antibiotic-resistant salmonella that has sickened people across nine states.
14.08.2009Technisches Risikomanagement
Der "technische" Aspekt des Risikomanagements wir immer noch sträflich vernachlässigt. Dabei können bei systematischem Vorgehen die teilweise sehr hohen Schadenerwartungen bereits durch geringe Investitionen deutlich reduziert werden. Aus der Neuerscheinung "Technisches Risikomanagement" erhalten Sie hierzu ein  Beispielkapitel und eine kostenlose Checkliste.
13.08.2009Deutschland hat einheitliches Logo für gentechfreie Lebensmittel
Seit dem 10. August 2009 gibt es in Deutschland ein einheitliches Logo zur Kennzeichnung von Lebensmitteln "ohne Gentechnik". Das Logo darf auf allen Lebensmitteln gedruckt werden, die ohne gentechnisch veränderte Futtermittel produziert wurden.
12.08.2009Migros-Rückruf: Listerien im Gorgonzola Dolce
In einem Migros Weichkäse Gorgonzola Dolce hat das firmeneigene Labor krankheitserregende Listerien-Bakterien nachgewiesen. Produkte dieser Marke werden sofort aus dem Verkauf zurückgezogen.
11.08.2009EFSA veröffentlicht Liste der für die Bewertung von Lebensmittelzusatzstoffen bereitzustellenden Informationen
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine von ihrem ANS-Gremium am 9. Juli 2009 verabschiedete Erklärung veröffentlicht, in der die Informationen aufgeführt werden, die die Industrie für die Sicherheitsbewertung von Lebensmittelzusatzstoffen bereitstellen muss.
10.08.2009Fusarienbefall an Weizen: Toxinbelastung ist sortenabhängig
Fusarien-Pilze können mit ihren Giften ganze Ernten verderben. Dennoch weiss man noch relativ wenig über ihr Vorkommen und ihre Bedeutung. Nun ha-ben Forschende von Agroscope Reckenholz-Tänikon ART eine erste Bestandesaufnahme der auf Mais vorkommenden Fusarien gemacht. Dabei zeig-te sich, dass das Artenspektrum viel grösser ist als bisher angenommen. Demnach befallen in der Schweiz bis zu 16 verschiedene Arten diese wichtige Nutzpflanze.
07.08.2009Reife Ananas und leckeres Schweinefleisch
Kunden wünschen frische Lebensmittel, die weder unreif noch verdorben sind. Ein neues System könnte die Sicherheit und die Qualität von Nahrungsmitteln zuverlässig, schnell und kostengünstig überprüfen. Ein Beispiel: der Reifegrad von Ananas. Künftig könnten Großlieferanten Abhilfe schaffen: Ein neuartiges System erkennt anhand von flüchtigen Komponenten, wann die Ananas reif ist und an den Supermarkt ausgeliefert werden kann.
06.08.2009Walmart Sustainability Guidelines
Walmart hat ein Labeling-Programm für umweltrelevante und soziale Standards entwickelt für seine weltweit 100,000 Zulieferer, um Transparenz für Produkte zu schaffen. Das erscheint wie die Schaffung eines Standards von Inhaltsangaben bei Corporate Social Responsiblitiy. Dieses Vorgehen hat enorme Auswirkungen, unabhängig davon, wie hoch oder niedrig die Standards umgesetzt werden können.
05.08.2009Übersicht der Präsentationen zum BfR-Statusseminar "Cadmium - Neue Herausforderungen für die Lebensmittelsicherheit"
Hier finden Sie die Präsentationen zum BfR-Statusseminar „Cadmium - Neue Herausforderungen für die Lebensmittelsicherheit“.
04.08.2009Neues BfR-Merkblatt: Campylobacter: Der häufigste Erreger von bakteriellen Durchfallerkrankungen
Über den Schutz vor Campylobacter-Infektionen durch Lebensmittel informiert ein neues Verbrauchermerkblatt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Infektionen mit diesen Bakterien werden in Europa besonders häufig gemeldet. In Deutschland werden pro Jahr mehr als 60.000 Fälle registriert. Besonders häufig infizieren sich Kinder unter fünf Jahren und junge Erwachsene. Die Folge sind Durchfallerkrankungen, in Einzelfällen aber auch schwerwiegende Nervenerkrankungen oder Gelenksentzündungen.
03.08.2009Many Americans misunderstand food allergies, finds survey
The American public’s understanding of food allergies is poor, with many confusing allergy and intolerance, believing that there is a cure, or misunderstanding current treatments, according to a new survey.
31.07.2009EFSA vollendet erste EU-weite Bewertung von Vitamin- und Mineralstoffquellen für Nahrungsergänzungsmittel
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die erste umfassende Bewertung von Stoffen abgeschlossen, die als Vitamin- und Mineralstoffquellen in den derzeit in der Europäischen Union verkauften Nahrungsergänzungsmitteln zum Einsatz kommen.
30.07.2009US giving too much food safety control to foreign countries
The United States is giving away too much control to some foreign countries over food safety as trade concerns over-ride health issues, a leading US politician has said.
29.07.2009Hilfsmittel zur Bewertung des Verbraucherrisikos durch Pflanzenschutzmittel
Für Experten aus Überwachungsbehörden, Qualitätskontrolllaboren, Beratungsdiensten, oder dem Risikomanagement ist es oft schwierig zu beurteilen, ob ein Pflanzenschutzmittel-Rückstand in einer Lebensmittelprobe ein akutes oder chronisches Risiko für Verbraucher darstellt. Dies liegt vor allem daran, dass die Experten nicht immer Zugang zu den erforderlichen Informationen haben, da diese zum Teil nur den am Zulassungs- und Bewertungsverfahren für Pflanzenschutzmittel beteiligten Behörden vorliegen. Um hier Unterstützung geben zu können, stellt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) verschiedene Instrumente erstmalig bzw. in aktualisierter Form auf seiner Internetseite bereit. (http://www.bfr.bund.de/cd/10196)
28.07.2009Höchstkonzentrationen für Pestizide Informationsschreiben 148/2009
Aufgrund der Beratungen der Expertengruppe und einer zusätzlichen Beurteilung der notwendigen Anwendung von Spinosad auf Küchenkräuter sowie im Hinblick auf die Angleichung des schweizerischen Rechts an dasjenige der EG beabsichtigt das Bundesamt für Gesundheit, auf den 1. Januar 2010 hin folgende Höchstkonzentrationen (Grenz- und/oder Toleranzwerte) in Liste 1 des Anhangs der Verordnung über Fremd- und Inhaltsstoffe aufzunehmen.
27.07.2009Leitfaden "Suche einer Rechtsvorschrift der Europäischen Union, auf welche im Schweizer Lebensmittelrecht verwiesen wird anhand eines Beispiels"
Das BAG hat den Auftrag das Schweizer Lebensmittelrecht an die Vorschriften der EU anzupassen,  um Handelshemmnisse im Bereich der Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände abzubauen. Für die Übernahme von Höchstwerten, technischen Normen und Vorschriften, Definitionen etc. wird im Schweizer Verordnungsrecht zum Teil statisch auf die Vorschriften der EU verwiesen. Die Suche nach einer europäischen Rechtsakte ist nicht trivial. Zudem liefert die Übersichtsseite einer EG-Vorschrift viele Informationen und ist deshalb nicht sehr leicht überschaubar. Daher soll mittels detaillierten Schritt-für-Schritt-Beispiele das Nachschlagen einer solchen Vorschrift aufgezeigt werden.
24.07.2009Kugelrunde L-Form von Listerien entdeckt

Das BAG hat den Auftrag das Schweizer Lebensmittelrecht an die Vorschriften der EU anzupassen, um Handelshemmnisse im Bereich der Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände abzubauen. Für die Übernahme von Höchstwerten, technischen Normen und Vorschriften, Definitionen etc. wird im Schweizer Verordnungsrecht zum Teil statisch auf die Vorschriften der EU verwiesen. Die Suche nach einer europäischen Rechtsakte ist nicht trivial. Zudem liefert die Übersichtsseite einer EG-Vorschrift viele Informationen und ist deshalb nicht sehr leicht überschaubar. Daher soll mittels detaillierten Schritt-für-Schritt-Beispiele das Nachschlagen einer solchen Vorschrift aufgezeigt werden.

23.07.2009EU?Schnellwarnsystem RASFF wird 30 und ist so effizient wie noch nie
Das Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF), ein wichtiges EU?Instrument zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit, wird dieses Jahr 30 und ist den Zahlen zufolge so effizient wie noch nie. Im veröffentlichten RASFF?Jahresbericht für 2008 ist zu lesen, dass die Warnmeldungen im Vergleich zu 2007 um die Hälfte zurückgegangen sind. Die Gesamtzahl der Meldungen (etwa 7 000) blieb indes stabil. Das bedeutet also nicht, dass es 2008 weniger zu meldende Probleme gegeben hätte. Vielmehr zeigt sich, dass die RASFF-Mitglieder die Vorfälle heute genauer untersuchen und nur dann eine „Warnmeldung“ verschicken, wenn ein „ernstes“ Problem vorliegt und das Produkt bereits auf dem Markt ist. In solchen Fällen wird von den Mitgliedstaaten schnelles Handeln zur Senkung des Risikos erwartet. Im Jahr 2008 waren unter den insgesamt 3 000 Meldungen 528 Warnungen. Die Kommission erhielt darüber hinaus 4 000 Nachfolge­meldungen, die sie an alle Mitgliedstaaten weiterleitete.
22.07.2009EU‑Schnellwarnsystem RASFF wird 30 und ist so effizient wie noch nie

Das Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF), ein wichtiges EU‑Instrument zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit, wird dieses Jahr 30 und ist den Zahlen zufolge so effizient wie noch nie. Im veröffentlichten RASFF‑Jahresbericht für 2008 ist zu lesen, dass die Warnmeldungen im Vergleich zu 2007 um die Hälfte zurückgegangen sind. Die Gesamtzahl der Meldungen (etwa 7 000) blieb indes stabil. Das bedeutet also nicht, dass es 2008 weniger zu meldende Probleme gegeben hätte. Vielmehr zeigt sich, dass die RASFF-Mitglieder die Vorfälle heute genauer untersuchen und nur dann eine „Warnmeldung“ verschicken, wenn ein „ernstes“ Problem vorliegt und das Produkt bereits auf dem Markt ist. In solchen Fällen wird von den Mitgliedstaaten schnelles Handeln zur Senkung des Risikos erwartet. Im Jahr 2008 waren unter den insgesamt 3 000 Meldungen 528 Warnungen. Die Kommission erhielt darüber hinaus 4 000 Nachfolge­meldungen, die sie an alle Mitgliedstaaten weiterleitete.

22.07.2009Freihandelsabkommen Schweiz-EFTA rückt näher
Nach den letzten Verhandlungen in Kolumbien scheint ein Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und EFTA-Staaten näher zu rücken. Bundesrätin Doris Leuthard rechnet damit, dass es schon im kommenden Jahr in Kraft treten könnte.
21.07.2009EFSA publishes its first report on pesticide residues in food
The Annual Report on Pesticide Residues published today provides an overview on the pesticide residues in food observed throughout EU during 2007 and assesses the exposure of consumers through their diets. The report showed that the majority of the 74.000 samples complied with the legal maximum residue levels of pesticides.
20.07.2009Vielfalt von Pilzarten in der Luft
Die Menge und Artenvielfalt an Pilzsporen in der Luft ist wesentlich höher als bisher angenommen. Dies haben Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für Chemie und des Geocycles-Programms der Universität in Mainz festgestellt. Mittels DNA-Analyse identifizierten sie mehrere 100 Pilzarten in der Luft. In jedem Kubikmeter Luft schweben zwischen 1000 und 10000 Pilzsporen. Diese erste systematische Studie über Pilz-Erbgut in der Luft zeigt, dass die Vielfalt der Pilze, die Allergien auslösen, Pflanzen schädigen und Krankheiten erregen können, größer ist als bisherige Untersuchungen zugrunde legten.
17.07.2009Cadmium: Neue Herausforderung für die Lebensmittelsicherheit?
Auf dem Status-Seminar "Cadmium- Neue Herausforderungen für die Lebensmittelsicherheit?" des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) diskutierten Experten verschiedener Fachrichtungen mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Futter- und Lebensmittelindustrie und Verbraucherverbänden die Bedeutung des Schwermetalls für die Lebensmittelsicherheit. Sie verfolgten den Weg von Cadmium durch die gesamte Nahrungsmittelkette: Vom Boden und durch Düngemittel in Pflanzen, die zu Lebensmitteln oder Futtermitteln verarbeitet werden, vom Futtermittel zum Tier, das wiederum zum Lebensmittel verarbeitet wird, und schließlich über das Lebensmittel bis zum Menschen. "Wir halten Anstrengungen auf allen Ebenen für erforderlich, den Eintrag von Cadmium in die Nahrungsmittelkette und damit die Belastung von Verbrauchern zu reduzieren", sagt BfR- Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. "Auch wenn Verbraucher durch die derzeitigen Cadmiumgehalte in Lebensmitteln nicht gefährdet sind, bleibt der Stoff in Lebensmitteln unerwünscht. Es gilt weiterhin, die Eintragsquellen zu verstopfen."
16.07.2009Täglich 2000 illegale Importe von Tieren und tierischen Produkten
Ein Forschungsprojekt des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET) in Zusammenarbeit mit den Zollbehörden schätzte die Gesamtmenge der pro Jahr in die Schweiz geschmuggelten Tiere und tierischen Produkte.
15.07.2009Kinder sind keine kleinen Erwachsenen
Risiken für Kinder müssen anders bewertet werden als Risiken für Erwachsene. Geht es um Risiken, die von chemischen Stoffen ausgehen können, müssen Risikobewerter berücksichtigen, dass Kinder im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht eine größere Hautoberfläche haben, mehr Nahrung aufnehmen und häufiger atmen als Erwachsene. Sie haben eine, vom Lebensalter abhängig, erhöhte Stoffwechselrate, der Körper nimmt über den Magen-Darm-Trakt bestimmte Stoffe schneller und in größeren Mengen auf. "Wir dürfen Kinder nicht als kleine Erwachsene betrachten, sondern müssen sie als eigene Verbrauchergruppe in den Mittelpunkt stellen", sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Inwieweit die Wissenschaft spezielle Risiken für Kinder bisher angemessen bewertet und die Politik daraus ausreichende Maßnahmen zum Schutz von Kindern abgeleitet hat, diskutierten rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem siebten BfR-Forum Verbraucherschutz in Berlin.
14.07.2009Fahrplan für Initiativen zur Förderung der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft in Europa
Die EU-Kommission hat am 6. Juli einen Fahrplan vorgelegt, wie die europäische Agrar- und Lebensmittelwirtschaft gefördert werden soll.
13.07.2009Codex issues new standards on bacteria and chemicals for food manufacturers
New guidelines and codes of practice on acrylamides, follow-on baby formula and listeria testing in ready–to-eat foods were just some of the 30 standards adopted by Codex this week. The Codex Alimentarius Commission (CAC) said the new principles would make a positive impact on the lives of people across the globe and that it working faster than ever to address a raft of “the most pressing food safety challenges”.
10.07.2009Deutsche Agrarministerin gegen Schinken- und Käsefälschungen
Die deutsche Agrarministerin kritisierte die Verarbeitungsindustrie und den Detailhandel: Käseimitate und falsch deklarierter Schinken seien eine Gefahr für die Absatzmärkte von Agrarprodukten.
09.07.2009Bundesrat will Gentech-Moratorium verlängern
Bis zum 27. November 2010 ist das Moratorium für Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft noch gültig. Nun will der Bundesrat die Frist um drei Jahre verlängern. Falls das Parlament der Gesetzesänderung zustimmt, wird das Moratorium bis zum 27. November 2013 verlängert. Damit möchte der Bundesrat sicherstellen, dass fehlende wissenschaftliche Grundlagen erarbeitet werden können. Das Nationale Forschungsprogramm über „Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen" (NFP 59) ist seit dem Jahr 2005 im Einsatz, der Schlussbericht ist aber erst auf Mitte 2012 geplant, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation mitteilt.
08.07.2009Wissensbeschleuniger in Sachen Risiko an der ETH Zürich
Klimawandel, Nahrungsmittelknappheit, Finanzkrise – an Risikobotschaften mangelt es wahrlich nicht. Die ETH Zürich will zusammen mit Partnern ein weltweit führendes Zentrum für Integratives Risikomanagement aufbauen. Gemeinsam mit der ETH Zürich Foundation stellte sie am gestrigen Lokaltermin des ETH-Präsidenten ihr Projekt Donatoren und Freunden der ETH vor.
07.07.2009Verpackung kann Ihre Gesundheit gefährden
Zehntausende von Substanzen können von Verpackungen in die Nahrungsmittel übergehen.  «Die Leute kaufen Bio-Lebensmittel, weil sie denken, die seien weniger belastet als herkömmlich produzierte», so der Lebensmittelchemiker vom Kantonalen Labor Zürich. «Dabei rührt die grösste Verunreinigung von Esswaren von der Verpackung. Mengenmässig überschreiten sie die Pestizidrückstände um ein Hundert- bis Tausendfaches.» Bei der Analyse und Kontrolle von Pestiziden wurde in der Vergangenheit viel Aufwand betrieben, die Verunreinigung durch Verpackungsmaterialien wurde und wird dagegen sträflich vernachlässigt. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass es sich um rund 100-mal mehr Substanzen handelt und die komplexen Substanzgemische entsprechend komplexe Untersuchungsmethoden verlangen. Zudem wissen über weite Strecken weder Forscher noch Kontrolleure, wonach sie überhaupt suchen sollen.
06.07.2009Neue EU-Rückstandshöchstmengen-Verordnung - Fortschritt für Arzneimittel- und Lebensmittelsicherheit
Am 16.Juni 2009 wurde die europäische Rückstandshöchstmengenverordnung 470/2009 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Ziel der Verordnung ist es, den Verbraucher vor gesundheitlich bedenklichen Rückständen von Tierarzneimitteln zu schützen, betont das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Dazu haben Experten die Verfahren zur Festlegung der Grenzwerte verbessert. Zudem wurden die Maßnahmen bei einem Nachweis von pharmakologisch wirksamen Substanzen in Lebensmitteln europaweit vereinheitlicht.
05.07.2009EU-Klonfleisch-Regelung soll geprüft werden
Fleisch von Nachkommen geklonter Tiere ("Klonfleisch") soll in der EU unter gewissen Bedingungen auf den Teller kommen. Die Schweiz müsste die Anwendbarkeit des EU-Rechts prüfen. Bis dahin werde noch einige Zeit vergehen, heisst es beim Bundesamt für Gesundheit.
04.07.2009Bundesgericht bestätigt Busse für PMO Ostschweiz
Die vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) verhängte Rekord-Busse über 575"000 Franken gegen die Milchgenossenschaft PMO Ostschweiz ist definitiv.
03.07.2009Kleine Babys, hohe Weichmacherkonzentrationen
Chinesische Studie deutet auf einen Zusammenhang des Geburtsgewichts mit der Phthalatbelastung hin. Die vieldiskutierten Weichmacher im Kunststoff könnten ein Risikofaktor für Untergewicht bei Neugeborenen sein. Darauf deuten die Ergebnisse einer kleinen Studie chinesischer Forscher hin, in der ein sehr niedriges Geburtsgewicht mit einer überdurchschnittlichen Belastung des Kindes durch sogenannte Phthalate, eine Gruppe weitverbreiteter Weichmacher, einherging.
02.07.2009Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens zur Revision des Lebensmittelgesetzes
Der Bundesrat hat das Vernehmlassungsverfahren zur Revision des Lebensmittelgesetzes eröffnet. Mit den vorgeschlagenen Änderungen soll die Schweiz zukünftig an den Systemen der Lebensmittel- und Produktsicherheit der Europäischen Union (EU) teilnehmen können. In einem globalisierten Markt ist dies eine wichtige Voraussetzung für die Gewährleistung des Gesundheitsschutzes. Die Angleichung, welche der Bundesrat vorschlägt, soll gleichzeitig zur Vereinfachung des Warenverkehrs mit der EU und zur Senkung des Preisniveaus in der Schweiz beitragen.
01.07.2009Nestle USA recalls all raw dough products on E.coli contamination fears
Nestle USA has issued a voluntary recall of its Toll House refrigerated cookie dough amid fears that it may be contaminated with the bacteria E.coli 0157:H7. The food giant said it had recalled 46 of its refrigerated cookie dough products as a precautionary measure after the Food and Drug Administration (FDA) and Centers for Disease Control (CDC) notified it an investigation had been launched following an outbreak of E.coli illnesses linked to eating raw cookie dough. The bodies said most of those affected reported eating refrigerated prepackaged Nestle Toll House cookie dough products raw.
30.06.2009Neues Institut in Veterinary Public Health gegründet
Die Vetsuisse-Fakultät Bern und das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) gründen auf den 1. Juli 2009 ein neues Institut für ,Veterinary Public Health" (VPH). Diese europaweit einmalige Kooperation von universitärer Forschung und öffentlichem Veterinärdienst soll wesentlich zu gesunden Tieren, sicheren Lebensmitteln und damit zur öffentlichen Gesundheit in der Schweiz beitragen.
29.06.2009Sind 150 alte Kartoffel-Sorten bald verschwunden?
Die Schweiz ist bis heute europaweit führend beim Schutz der Vielfalt von Nutzpflanzen. Die Vielfalt an Gemüse- und Kartoffelsorten ist aber jetzt bedroht: Eine mögliche Illegalisierung der bisherigen Praxis «Erhaltung durch Nutzung» könnte dazu führen, dass bereits nächstes Jahr rund 150 beliebte alte Sorten wie die Kartoffel «Corne de Gatte» vom heimischen Markt verbannt sind.
27.06.2009Kooperation zwischen BfR und russischen Schwesterbehörden
Das BfR hat am 9. Juni 2009 einen Kooperationsvertrag mit den russischen Schwesterbehörden für Hygiene und Epidemiologie sowie für Ernährung unterzeichnet. Der Kooperationsvertrag zwischen BfR, FGUS und RAMN sieht den gegenseitigen Austausch von Informationen und Erfahrungen vor, um die Deutsch-Russische Zusammenarbeit in den Bereichen Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz zu stärken. Ziel sind beispielsweise die Gründung eines Netzwerks aus Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zum Austausch von Forschungsergebnissen, eine gemeinsame Arbeitsgruppe bei internationalen Organisationen sowie die Durchführung von gemeinsamen Trainingsveranstaltungen für die Bereiche Forschung und Laboratorien.
26.06.2009Wissenschaftliche Sachverständige der EFSA setzen sich mit Antragstellern für gesundheitsbezogene Angaben (health claims ) an einen Tisch
Am 15. Juni trafen sich Sachverständige des Gremiums der EFSA für diätetische Produkte, Ernährung und Allergien (NDA) mit Antragstellern für gesundheitsbezogene Angaben und Sachverständigen der Industrie in Brüssel zu einem Gedankenaustausch über die Vorlage von Anträgen auf Zulassung von gesundheitsbezogenen Angaben. Die Teilnehmer diskutierten verschiedene Aspekte des Verfahrens, so z. B. die Entscheidungsfindung des Gremiums hinsichtlich der Frage, wie substantiiert die einzelnen Angaben erfolgen, die Gewichtung des Beweismaterials, die zusammen mit dem Antrag vorzulegenden Daten und einschlägigen Studien und die von der EFSA für die Formulierungen von gesundheitsbezogenen Angaben vorgeschlagenen Grundlagen. Die EFSA wird die Transparenz der Gutachten in Bezug auf diese Gesichtspunkte überprüfen und gegebenenfalls weiter verbessern.
25.06.2009Studie zu Fleischverzehr und Sterblichkeit in den USA
Im März diesen Jahres wurde in der Tagespresse eine amerikanische Studie zum Zusam-menhang zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch und einer erhöhten Sterblichkeitsrate durch Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislaufleiden diskutiert. In der Studie hatten Vielverzehrer von Rotfleisch und Wurst-waren eine um 31 % (Männer) bzw. 36 % (Frauen) höhere Sterberate als Wenigverzehrer. Bei weißem Fleisch war ein umgekehrter Effekt zu beobachten, d.h. bei größerem Verzehr von Geflügel und Fisch nahm das Sterberisiko im untersuchten Zeitraum ab. Ob die Ergebnisse auf Verbraucher in Deutschland übertragen werden können, muss auf-grund unterschiedlicher Verzehrsgewohnheiten und einer möglicherweise unterschiedlichen Herstellung und Zubereitung des Fleisches noch geklärt werden.
24.06.2009EFSA bewertet die Antibiotikaresistenz von Staphylococcus aureus
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMEA) haben heute einen gemeinsamen wissenschaftlichen Bericht über Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) bei Nutztieren, Haustieren und Lebensmitteln veröffentlicht. Lebensmittel können zwar durch MRSA kontaminiert sein, aber es gibt gegenwärtig keinen Nachweis dafür, dass der Konsum oder die Handhabung von derart kontaminierten Lebensmitteln zu einem erhöhten Gesundheitsrisiko für Menschen führen kann. In dem Bericht wurde auch festgestellt, dass Menschen, die mit lebenden Tieren in Berührung kommen, die den MRSA-Stamm CC398 tragen, ein Infektionsrisiko eingehen. Dieser spezielle MRSA-Stamm wird bei Menschen, allerdings nur in seltenen Fällen, mit schwerwiegenden Haut- und Bindegewebeinfektionen, Lungenentzündungen und Blutvergiftungen in Verbindung gebracht.
23.06.2009Grenzwerte für die gesundheitliche Bewertung von Pflanzenschutzmittelrückständen in der EU
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellt aus praktischen Gründen der allgemeinen Verfügbarkeit die Veröffentlichung der Liste mit toxikologischen Grenzwerten (ADI, ARfD) für die gesundheitliche Bewertung von Pflanzenschutzmittelrückständen im Internet ein. Im nationalen Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel in Deutschland werden mittlerweile praktisch ausschließlich die auf EU-Ebene festgesetzten Grenzwerte umgesetzt. Diese EU-Grenzwerte können unter http://ec.europa.eu/sanco_pesticides/public/index.cfm abgerufen werden. Sollten Grenzwerte für Wirkstoffe nicht gelistet sein, kann im Einzelfall unter poststelle@bfr.bund.de auch weiterhin eine entsprechende Anfrage an das BfR gerichtet werden.
22.06.2009Referendum gegen Cassis de Dijon

Eine Gruppe von Westschweizer Bauern um den Genfer Winzer Willy Cretegny will das Referendum gegen Handelsregeln nach dem Cassis-de-Dijon-Prinzip ergreifen. Unterstützt wird Cretegny von der Westschweizer Bauernorganisation Uniterre. Das Cassis-de-Dijon-Prinzip sein ein Eingriff in die Ernährungssouveränität, die von Uniterre langfristig angestrebt werde.

19.06.2009Kupfer gegen Keime im Krankenhaus: Erwartungen wurden übertroffen
Türgriffe und Lichtschalter aus Kupfer sind ein wirksames, zusätzliches Mittel um die Verbreitung von gefährlichen Keimen in Krankenhäusern zu stoppen. Das ist das Ergebnis eines weltweit beachteten Feldversuchs in der Asklepios Klinik Wandsbek in Hamburg. Dabei wurden jeweils über mehrere Monate hinweg im Sommer 2008 und im Winter 2008/2009 zwei Krankenhausstationen mit Türgriffen, Türplatten und Lichtschaltern aus speziellen Kupferlegierungen ausgestattet.
18.06.2009GFSI Furthers Food Safety Harmonisation Effort
The Global Food Safety Initiative (GFSI) Board of Directors announced that another key milestone in the harmonization of food safety schemes has been reached. The FSSC scheme, managed by the Foundation for Food Safety Certification based in The Netherlands, has been benchmarked by the GFSI, against the requirements laid out in the GFSI Guidance document Version 5. The FSSC scheme is based on the internationally recognized standard ISO 22000 and the British Standards Institute (BSI) specification PAS 220, and integrates additional auditing protocol required to meet GFSI requirements.
17.06.2009BfR-Delphi-Studie zur Nanotechnologie - Expertenbefragung zum Einsatz von Nanomaterialien in Lebensmitteln und Verbraucherprodukten
In der Studie prognostizierten die Expertinnen und Experten für alle derzeit eingesetzten Nanomaterialien einen moderaten bis starken Anstieg des Verbrauchs. Luftgetragene Nanomaterialien wurden von den Expertinnen und Experten eindeutig als Gruppe mit besonders hohem Gefährdungspotenzial identifiziert. Eine inhalative Exposition gegenüber Nanomaterialien sei zu vermeiden. Risikopotenziale von Nanomaterialien lassen sich nach Ansicht der Mehrheit der Experten jedoch nur im Einzelfall identifizieren und bewerten. Dazu wurden in der Delphi-Studie neun allgemeine Prüfkriterien auch für Nanomaterialien und neun zusätzliche nanospezifische Prüfkriterien erarbeitet.
16.06.2009Arbeitsgruppe legt die Schwerpunkte der Begleitmassnahmen fest
Die vom Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD) eingesetzte Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung von Begleitmassnahmen im Rahmen eines allfälligen Abkommens Schweiz-EU im Agrar- und Lebensmittelbereich (FHAL) oder eines möglichen WTO-Abschlusses hat am 12. Juni 2009 letzte offene Punkte geklärt und die Schwerpunkte der Massnahmen festgelegt. Der Bericht der Arbeitsgruppe zuhanden des EVD wird Anfang Juli veröffentlicht.
15.06.2009EFSA aktualisiert wissenschaftliche Beratung zu 4-Methylbenzophenon in Frühstückszerealien
Das EFSA-Fachgremium für Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, (CEF-Gremium) ist der Auffassung, dass bei einem kurzzeitigen Verzehr von Frühstückszerealien, die mit 4-Methylbenzophenon in den vor einigen Monaten bekannt gewordenen Konzentrationen kontaminiert sind, keine Gesundheitsgefahren bestehen.
14.06.2009EU health claim rules blamed for R&D brain drain
At a health claims meeting attended by regulators, politicians and regulators, held in Brussels, one of the major concerns voiced was the stifling effect on innovation the process was having.
13.06.2009Unerwünschte Wirkungen des Nahrungsergänzungsmittels Hydroxycut
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weist darauf hin, dass die Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels Hydroxycut schwere Leberschädigungen verursachen kann. Wie einer Veröffentlichung Finnlands zu entnehmen ist, wird das Erzeugnis unter den Markennamen "Iovate" und "Muscle Tech" von dem Unternehmen Iovate Health Sciences in Oakville, Ontario, her-gestellt. Die Produkte werden durch das Unternehmen Iovate Health Sciences, USA Inc., vertrieben. In Finnland werden die Erzeugnisse über Online Shops angeboten und als Produkte gepriesen, die die Fettverbrennung steigern sollen.
12.06.2009Das Parlament bereinigt die Vorlage zum Cassis-de-Dijon-Prinzip
Die Schweiz nimmt den Kampf gegen das hohe Preisniveau auf. Gemäss der vom Parlament gutgeheissenen Vorlage zum Cassis-de-Dijon-Prinzip sollen Waren, die in der EU frei gehandelt werden, auch in der Schweiz ohne weitere Kontrollen und Einschränkungen zugelassen werden.
11.06.2009Deklarationspflicht für Kaninchen aus Käfighaltung
Wer importiertes Kaninchenfleisch aus Käfighaltung verkaufen will, muss die Haltungsbedingungen künftig deklarieren. Der Ständerat ist dem Nationalrat gefolgt und hat stillschweigend eine entsprechende Motion an den Bundesrat überwiesen.
10.06.2009Weitere Änderungen in der ISO 9000 er Normen in Sicht
Die ISO-Regeln erfordern periodische, systematische Bewertungen auf Aktualität. Die ISO Norm 9000:2005 Qualitätsmanagementsysteme-Grundlagen und Begriffe ist einer systematischen Bewertung unterzogen worden. Die ISO Norm 9004:2000 Leitfaden zur Leistungsverbesserung ist revidiert worden.
09.06.2009Herkunftsangabe für Lebensmittel bleibt auch mit dem Cassis-de-Dijon-Prinzip
Lebensmittel sollen weiterhin mit dem Herkunftsland gekennzeichnet werden – auch nach Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips. Der Nationalrat hat mit diesem Entscheid ein Referendum der Bauern verhindert.
08.06.2009Bedauerlich: Presse feiert Lebensmittel-Ampel als gesund
Große Presse für die Lebensmittel-Ampel: Nachdem der erste Lebensmittelhersteller in Deutschland eine Ampelkennzeichnung für einige seiner Produkte eingeführt hat, feiert die Bild-Zeitung die angebliche “Gesundheitsampel” für Lebensmittel als “Revolution im Supermarkt”. Doch was soll revolutionär sein an einem Kennzeichnungssystem, dessen gesundheitlicher Nutzen zumindest fragwürdig ist und das wissenschaftlich längst überholte Ansichten über gesunde Ernährung zementiert?
05.06.2009Verhandlungen Schweiz-EU im Agrar-, Lebensmittel und Gesundheitsbereich: Dritte Verhandlungsrunde
Die dritte Verhandlungsrunde zwischen der Schweiz und der Europäischen Union in den Bereichen Agrar-, Lebensmittel- und Produktesicherheit sowie im Gesundheitsbereich hat stattgefunden. Die dritte Verhandlungsrunde diente der Konsolidierung der Erkenntnisse aus dem Vergleich der Rechtslage zwischen Gemeinschaftsrecht und Schweizer Recht (Acquis-Screening) in den einzelnen Themenbereichen.
04.06.2009US Senate Panel Suggests Tax on Sweet Drinks to Pay for Health Care Overhaul
To pay for an expansion of health insurance to nearly every US American, lawmakers are considering taxing beverages believed to be unhealthy—alcohol and, for the first time, sweetened beverages such as sports drinks, fruit punch, and soda.
03.06.2009Irish food safety system condemned after pork dioxin scandal
The current system for monitoring and tracing Irish pork is inadequate and should be overhauled urgently, a highly critical report from the country’s Parliament has said. The report declared that the present traceability regime operating for Irish pork products was simply not working. It said an effective traceability system would have been able to ensure only contaminated meat was recalled after dioxin-tainted animal feed was given to pigs on just 10 of Ireland’s 500 pig farms.
02.06.2009Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe: ADI-Werte und gesundheitliche Trinkwasser-Leitwerte
Das BfR stellt eine Tabelle der ADI-Werte, der gesundheitlichen Trinkwasser-Leitwerte und der Trinkwasser-Maßnahmewerte von Wirkstoffen bereit, die in der Bundesrepublik Deutschland als Pflanzenschutzmittel zugelassen sind. Die Tabelle wird regelmäßig aktualisiert.
29.05.2009Kein Gesundheitsrisiko durch den Cocaingehalt in Red Bull Simply Cola
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat eine Risikobewertung des Cocain-Gehalts eines Kokablattextrakthaltigen Erfrischungsgetränkes vorgenommen. Das BfR kommt zu dem Ergebnis, dass aufgrund des geringen Gehalts an Cocain keine Gesundheitsgefährdung durch den Verzehr des Produktes zu erwarten ist.
29.05.2009Kokainspuren im Red Bull
Nach dem Fund von Kokainspuren in einer Cola des Kultherstellers Red Bull wird das Getränk in immer mehr deutschen Bundesländern vom Markt genommen. Man sei mit der Firma in Kontakt und bearbeite den Vorgang intensiv, sagte das bayerische Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
28.05.2009Großrazzia auf Öko-Geflügelhof in Deutschland
Wie ein Sprecher der Bielefelder Staatsanwaltschaft bestätigte, wird gegen den größten Bio-Geflügel-Produzent Berthold F. wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Verstoßes gegen das Ökolandbaugesetz ermittelt. Es bestehe der Verdacht, dass in F.s Betrieben Geflügel über das zulässige Maß hinaus mit konventionellem Futter aufgezogen wurde. Die Produkte hätten deshalb vermutlich nicht mit dem Bio-Etikett versehen werden dürfen.
27.05.2009BfR und Afssa schließen Kooperationsvereinbarung
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Französische Agentur für Lebensmittelsicherheit (Afssa) haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel dieser deutsch-französischen Kooperation ist es, die gemeinsame Arbeit auf dem Feld der Lebensmittelsicherheit auch im europäischen Rahmen noch besser und effizienter als bisher zu gestalten.
26.05.2009Giftiges Jakobskreuzkraut auf dem Vormarsch: Risiko für Mensch und Tier
Das für Menschen und Tiere gefährliche Jakobskreuzkraut breitet sich stark in Deutschland aus. Das gelb blühende Gewächs besitzt Giftstoffe, die schon in geringen Mengen die Leber nachhaltig schädigen können. Das Jakobskreuzkraut profitiert von der Zunahme von Brachflächen und dem Rückgang von Pflanzenschutzmitteln. Wissenschaftler der Universität Bonn untersuchen derzeit, ob die Toxine auch in die Lebensmittelkette gelangen können. In Bienenhonig konnte der Giftstoff bereits nachgewiesen werden.
25.05.2009Weisung Nr. 17 des BAG: Vollzug der Höchstkonzentrationen für Dioxine und dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle
Mit der Änderung der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung (FIV, SR 817.021.23) vom 26. November 2008 wurden die EU-Höchstgehalte für polychlorierte Dibenzo-p-Dioxine und Dibenzofurane (PCDD/F) und die Summe PCDD/F und cPCB (dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle) gemäss den aktuell gültigen EG-Verordnungen in die Schweizer Gesetzgebung überführt und auf den 1. Januar 2009 in Kraft gesetzt. Die Weisung Nr. 17 bezweckt den einheitlichen Vollzug und ermöglicht durch die Meldepflicht für die Untersuchungsresultate eine schweizweite Beurteilung der Rückstandssituation.
22.05.2009Die EFSA bewertet Bakteriophagen
Das BIOHAZ-Gremium der EFSA kommt in einem jüngst veröffentlichten Gutachten zu dem Ergebnis, dass Bakteriophagen unter speziellen Bedingungen auf sehr wirksame Weise bestimmte Krankheitserreger aus Lebensmitteln entfernen können. Auf der Grundlage der zurzeit verfügbaren Daten aus nach der Peer-Review-Methode begutachteter wissenschaftlicher Literatur konnte das Gremium jedoch nicht abschließend beurteilen, ob Bakteriophagen im Falle einer Neukontaminierung von Lebensmitteln gegen Bakterien schützen können. Die Wirksamkeit von Bakteriophagen bei einer Neukontaminierung hängt von den Eigenschaften des Lebensmittels selbst, von der Art des bzw. der Bakteriophagen, von der Art und Weise seiner bzw. ihrer Verwendung sowie von Umweltfaktoren ab.
20.05.2009Die Zürcher Wirte wollen sich von Schmuddel-Gastronomen distanzieren
Vier Stadtzürcher Gastronomie-Verbände lancieren gemeinsam ein Testat für Betriebe, die hygienisch einwandfrei arbeiten. Weil den Wirten regelmässig vorgeworfen wird, sie arbeiteten unsauber, ergreifen sie jetzt die Flucht nach vorn: Einwandfrei geführte Gastro-Betriebe sollen künftig mit einem «Hygiene-Testat» werben können. Fachleute wehren sich nicht dagegen, halten Labels aber für unnötig.
19.05.2009Revision Lebensmittelrecht: Aktualisierung und Anpassungen ans EG-Recht
Der Bundesrat hat Änderungen der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung LGV verabschiedet. Gleichzeitig revidieren das Departement des Innern EDI und das Bundesamt für Gesundheit BAG zahlreiche Verordnungen des Lebensmittelrechts. Die Anpassungen stehen im Zeichen der Angleichung an das EG Recht im Lebensmittelbereich und erfolgen im Hinblick auf die Erleichterung des freien Warenverkehrs mit der EU. Die Änderungen der LGV traten am 1. Mai in Kraft. Die Inkraftsetzung der anderen Anpassungen erfolgt am 25. Mai.
18.05.2009EU: Runder Tisch zur nachhaltigen Lebensmittelversorgung
Vertreter der europäischen Lebensmittelketten und der EU-Kommission haben kürzlich einen runden Tisch zur Nachhaltigkeit der Lebensmittelversorgung gegründet. Die Ziele des runden Tisches sind es, bis 2011 wissenschaftlich zuverlässige und einheitliche Methoden der ökologischen Einschätzung von Nahrungsmitteln und Getränken zu etablieren und geeignete Möglichkeiten der Konsumenteninformation zu finden.
14.05.2009Welt Hypertonie Tag warnt vor zu hohem Salzkonsum
Salz, die weiße Gefahr? Der Welt Hypertonie Tag macht auf Risikofaktoren für Bluthochdruck aufmerksam und hebt in diesem Jahr den begünstigenden Einfluss von hohem Salzkonsum auf die Entstehung von Bluthochdruck hervor. Der 17. Mai steht unter dem Motto "Versalzen Sie sich nicht Ihre Gesundheit!"
13.05.2009BfR und aid infodienst vereinbaren Kooperation - Intensivere Zusammenarbeit bei der Kommunikation gesundheitlicher Risiken von Lebensmitteln
Das BfR und der aid infodienst haben am 11. Mai 2009 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. "Wir möchten den gefühlten Risiken künftig zusätzlich gemeinsam objektive Informationen über die tatsächliche Größe von Risiken entgegensetzen", sagte BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung in Berlin. "Schnellere Kommunikationswege vom Verbraucher zu den Wissenschaftlern und umgekehrt werden dabei helfen, Verunsicherungen vorzubeugen."
12.05.2009100 Jahre Lebensmittelsicherheit
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) - im Einsatz für sichere Lebensmittel Die Auswahl an Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen scheint in der Schweiz nahezu grenzenlos. Seit 100 Jahren sorgt unser Lebensmittelrecht dafür, dass diese Produkte gezielt auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit und den Täuschungsschutz kontrolliert werden können. Zu diesem Anlass finden im 2009 verschiedene Veranstaltungen statt. Vom 15. - 24. Mai wird die Abteilung Lebensmittelsicherheit des Bundesamts für Gesundheit (BAG) mit dem Kantonalen Laboratorium Bern an der BEA/PFERD mit einem Stand vertreten sein.
11.05.2009Schafleber kann stark mit Dioxinen und PCB belastet sein
Die Leber von Schafen ist eines der am stärksten mit Dioxinen belasteten Lebensmittel von an Land lebenden Tieren. Unter dem Sammelbegriff Schafleber werden Lamm-, Schaf- und Hammelleber gefasst. In Deutschland essen nur wenige Menschen Schafleber, Hauptver-zehrer sind Menschen mit türkischer oder griechischer Herkunft. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) liegen 140 Messergebnisse über Schafleberproben aus 6 verschiedenen Bundesländern vor. Die Dioxin- und PCB-Gehalte waren in den meisten Proben sehr hoch und überstiegen mehrheitlich die in der EU gültigen Höchstgehalte.
10.05.2009Ölpalmen vernichten Regenwald
Palmölplantagen sind in Ostasien eine wichtige Einkommensquelle – die bewirtschaftete Fläche geht jedoch oft zulasten des Regenwaldes. Dieser Verlust könnte durch Entgelten der ökologischen Dienste von Wäldern in Form von Kohlendioxid-Kompensationen eingeschränkt werden. Doch bis heute verdienen Bauern mit den Palmölplantagen bis zu 15 Mal mehr als sie mit dem Schutz des Regenwaldes erzielen könnten. 
09.05.2009Freihandelsabkommen mit Kanada ab Juli
Das Freihandelsabkommen zwischen der EFTA und Kanada tritt am 1. Juli in Kraft. Kanada ist bezüglich Handelsvolumen der drittwichtigste Freihandelspartner der Schweiz nach der Europäischen Union und Japan. Das Freihandelsabkommen mit Kanada werde die Zölle auf Industrieprodukten und verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten beseitigen beziehungsweise reduzieren, teilte das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement am 5. Mai mit.
08.05.2009EFSA-ECDC-Bericht für das Jahr 2007: Salmonella-Bakterien nach wie vor häufigste Ursache für lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche
Aus dem Bericht geht hervor, dass Salmonella-Bakterien nach wie vor die häufigste Ursache lebensmit-telbedingter Krankheitsausbrüche sind, gefolgt von Lebensmittelviren und Campylobacter-Bakterien. Für das Jahr 2007 wurden insgesamt 5 609 Ausbrüche gemeldet, von denen fast 40 000 Menschen be-troffen waren und die in 19 Fällen zum Tode führten. Der Bericht beruft sich auf ein neues robustes Meldesystem, das zwischen möglichen und nachgewiesenen Krankheitsausbrüchen unterscheidet. Un-geachtet der erheblichen Datenschwankungen zwischen Mitgliedstaaten ist eine hohe Anzahl gemelde-ter Ausbrüche nicht zwingend ein Anzeichen für eine besondere Lebensmittelsicherheitsgefährdung, sondern könnte vielmehr darauf hinweisen, dass ein wirksames nationales Kontrollsystem implementiert ist.
07.05.2009Wie süss ist unser Grundwasser?
Der künstliche Süssstoff Acesulfam ist in zahlreichen Light-Produkten enthal-ten. Die Substanz wird weder im menschlichen Körper noch später in den Kläranlagen abgebaut. Wissenschafter der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW konnten Acesulfam erstmals in zwei Dritteln der untersuchten Grundwasserproben nachweisen. Anhand von Acesulfam ist es daher möglich, den Weg von häuslichem Abwasser über Kläranlagen und Flüsse bis ins Grundwasser zu verfolgen und die Qualität des Grundwassers zu überprüfen.
06.05.2009Fälscher von Pflanzenschutzmitteln wegen Gesundheitsgefährdung verurteilt
In einem von Bayer CropScience angestrengten Prozess hat der Strafgerichtshof von Murcia, Spanien, drei Fälscher von Pflanzenschutzmitteln schuldig gesprochen. Sie hatten verschiedene in Spanien nicht zugelassene und nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnete Produkte vertrieben. Das Gericht machte deutlich, dass die vom illegalen Einsatz ausgehenden möglichen Gesundheitsgefahren bei der Urteilsfindung eine große Rolle gespielt hätten. Die Angeklagten wurden wegen Vergehen gegen die öffentliche Gesundheit und gegen den Verbraucherschutz zu einer Geldstrafe verurteilt.
05.05.2009Offenbar Verzicht auf eine VO über Hygieneausbildung, Revision 2008 vor dem Abschluss
Eine der beiden in der Vernehmlassung vorgeschlagenen Verordnungen betraf die Ausbildungsanforderungen in Lebensmittelhygiene. Konkret war eine Ausbildung von mindestens acht Unterrichtsstunden für alle Personen, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten oder behandeln, gefordert. Der Entwurf ist offensichtlich auf eine derart breite Opposition gestossen, dass nun dem Vernehmen nach auf diese VO doch verzichtet wird.
04.05.2009Fragen und Antworten zu Glycidol-Fettsäureestern
Die Überwachungsbehörden in Baden-Württemberg haben bei der Untersuchung von raffinierten pflanzlichen Speiseölen Glycidol-Fettsäureester nachgewiesen. Am höchsten waren die Gehalte dieser Fettsäureester in Palmöl. Bei der Verdauung kann Glycidol aus den Glycidol-Fettsäureestern abgespalten werden. Glycidol ist von internationalen Gremien als krebsauslösende Substanz eingestuft worden. Da raffinierte Speiseöle und insbesondere Palmöl in verschiedenen Lebensmitteln enthalten sind, unter anderem auch in Säuglingsanfangs- und Säuglingsfolgenahrung, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung eine erste Einschätzung des möglichen gesundheitlichen Risikos der nachgewiesenen Gehalte vorgenommen.
02.05.2009Nikotin in getrockneten Steinpilzen: Ursache der Belastung muss geklärt werden
Kürzlich wurde Nikotin in Lebensmittelproben von getrockneten Steinpilzen nachgewiesen. Nikotin ist in hohen Dosen ein starkes Nervengift und natürlicher Bestandteil der Tabakpflan-ze. Es ist aber auch in Lebensmittel liefernden Pflanzen wie Kartoffeln, Tomaten, Auberginen und Blumenkohl in sehr geringen Mengen enthalten. Bisher ist unklar, wieso sich Nikotin in den getrockneten Steinpilzen befindet. Denn als natürlicher Bestandteil von Pilzen ist Nikotin bisher nicht nachgewiesen worden. Ob es sich um Rückstände einer Anwendung von Nikotin als Pflanzenschutzmittel handelt, ist derzeit nicht geklärt.
01.05.2009An Krankheitsausbrüchen beteiligte Lebensmittel in Deutschland im Jahr 2007
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erfasst seit 2005 Daten zu Lebensmitteln, die an Krankheitsausbrüchen beteiligt waren. Die gemeldeten Ausbrüche wurden hauptsächlich durch Salmonellen verursacht. Nachgewiesen wurden die Krankheitserreger in sehr unterschiedlichen Lebensmitteln, unter anderem in Fleisch und Fleischerzeugnissen, Desserts sowie Backwaren. Diese Lebensmittel wurden vor allem in der Gemeinschaftsverpflegung und in Privathaushalten verzehrt. Faktoren, die zur Kontamination der ursächlich beteiligten Lebensmittel geführt haben könnten, waren nach Auffassung der zuständigen Behörden häufig der Umgang von infizierten Personen mit Lebensmitteln oder die Verwendung von kontaminierten Zusätzen wie rohe Eier und rohes Fleisch.
30.04.2009Nationalrat will Cassis-de-Dijon-Prinzip übernehmen
Produkte, die in einem EU-Land zugelassen sind, sollen auch in der Schweiz vermarktet werden dürfen. Der Nationalrat hat sich am Mittwoch, 29. April 2009 wie zuvor der Ständerat für die Übernahme des Cassis-de-Dijon-Prinzips ausgesprochen, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet. Die Akzeptierung des in der EU geltenden Prinzips gehöre zum Kampf gegen die "Hochpreisinsel Schweiz". Mit einer Revision des Bundesgesetzes über die technischen Handelshemmnisse (THG) sollen Behinderungen des Warenverkehrs abgebaut werden. Allerdings werden 19 Ausnahmen statuiert.
29.04.2009Schweinegrippe: Schweinefleisch und daraus hergestellte Lebensmittel sind keine Infektionsquelle
Im Zuge der Berichterstattung wurde das BfR häufig gefragt, ob das Virus über den Verzehr von Lebensmitteln, die vom Schwein stammen, auf den Menschen übertragen werden kann. Im Folgenden hat das BfR die Antworten auf diese und andere häufig gestellten Fragen zur Schweinegrippe zusammengefasst
29.04.2009Schweinegrippe: Mortalität besser verstehen
Letzte Woche hat noch niemand von der Schweinegrippe geredet. Jetzt läuten weltweit Alarmglocken. Am Dienstagmorgen erhöhte die WHO ihre Pandemie-Warnung auf die vierte Stufe. Sebastian Bonhoeffer, Professor für theoretische Biologie, über die Mechanismen der Grippe und was dagegen getan werden kann.
28.04.2009Verbot von Pestiziden wegen Bienensterben gefordert
Die Umweltorganisation Pro Natura hat im Kampf gegen das Bienensterben einen Zulassungsstopp für bienengefährliche Pestizide gefordert. In Deutschland seien den Mais-Beizmitteln von Bayer und Syngenta tausende Bienenvölker zum Opfer gefallen, teilte die Umweltschutzorganisation am Dienstag mit.
27.04.2009Studies link packaging chemical to childhood obesity
Researchers found children in New York"s East Harlem are three times more likely than other children in the US to be overweight, and they said that high levels of the packaging chemicals found in the children"s urine may play a role in obesity by disrupting hormones that regulate growth and development.
26.04.2009Mit Wandfarbe gegen Mikroben
Amerikanische Forscher haben eine neue Art von Stickstoffverbindungen entwickelt, die eine Reihe von Viren, Pilzen und sogar resistente Bakterien unschädlich macht. Unter handelsübliche Farbe gemischt und auf die Wand aufgetragen, hält die Wirkung bei normalem Gebrauch über ein Jahr an. Die neu entwickelten Stickstoffverbindungen gehören zu den sogenannten N-Halaminen. Ihre keimabtötende Wirkung verdanken sie dem in der Verbindung enthaltenen Chlor, das nach und nach freigesetzt wird. N-Halamine sind ähnlich wirksam wie Chlorbleiche, jedoch wesentlich stabiler: Chlorbleiche reagiert relativ leicht mit organischen Substanzen und setzt Halogenkohlenwasserstoffe frei, die im Verdacht stehen, krebserregend zu wirken. N-Halamine rufen zudem bei den bekämpften Erregern keine Resistenzen hervor.
25.04.2009Deutsche Studie: Omega-3-Fettsäuren nach Herzinfarkt ohne Wirkung
Die Behandlung mit Omega-3-Fettsäuren nach einem Herzinfarkt bringt keinen messbaren Nutzen. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie zum Thema "Fischöl und die Prognose nach einem Herzinfarkt", die auf der 75. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) vorgestellt wurde.
24.04.2009Development of a new nomenclature for Salmonella Typhimurium multilocus variable number of tandem repeats analysis (MLVA)
Multilocus variable number of tandem repeats analysis (MLVA) has recently become a widely used highly discriminatory molecular method for typing of the foodborne pathogen Salmonella Typhimurium. This method is based on amplification and fragment size analysis of five repeat loci. A set of reference strains is developed that can be used for easy normalisation of fragment sizes in each laboratory
23.04.2009Nur selten Salmonellen in Hackfleisch und rohen Fleischzubereitungen
Hackfleisch und rohe Fleischzubereitungen scheinen weitgehend frei von Salmonellen zu sein. Allerdings waren 5 von 179 Pouletfleischprodukten kontaminiert. Dies zeigt das aktuelle Bulletin des BAG 17/09. Diese Ergebnisse sind bezüglich der Lebensmittelsicherheit erfreulich.
22.04.2009Der Salzgehalt in Lebensmitteln soll sinken
Die EU-Kommissare wollen den Salzgehalt von Backwaren auf 10 Gramm pro Kilo Mehl limitieren, sofern der Bäcker eine gesundheitsfördernde Wirkung seines Produkts verspricht. Bäcker, die mehr Salz in den Teig geben oder auf die Brezel streuen, müssten in ihrer Werbung auf Heilsversprechen verzichten. Die EU-Kommission wie auch das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) halten den zu hohen Salzkonsum ihrer Bürger für eine der Hauptursachen von Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Todesursache Nummer eins in westlichen Industrieländern.
21.04.2009Arsen und Selen in Lebensmitteln - eine unterschätzte Gefahr?
Arsenverbindungen wirken krebserregend, beim Spurenelement Selen verschwimmt die Grenze zwischen Gut und Böse: Es gilt als essenziell, aber in erhöhter Dosis greift es in die DNA-Reparatur ein. Die richtige Balance zwischen Über- und Unterversorgung ist hier entscheidend. Bisher sind Arsen und Selen noch zu wenig erforscht. Wie schädlich sind Arsenverbindungen in Sushi und nützen selenhaltige Nahrungsmittelergänzungskapseln wirklich?
20.04.2009BfR bewertet Untersuchungsergebnisse zu Mineralwasserproben mit hormonähnlicher Wirkung
Medienberichte über Untersuchungsergebnisse von Wissenschaftlern der Goethe-Universität Frankfurt zu Mineralwasserproben mit hormonähnlicher Wirkung aus Plastikflaschen haben in den vergangenen Tagen die Verbraucher verunsichert. In der Studie wurden in 12 von 20 Mineralwässern derartige Wirkungen festgestellt. Die Wissenschaftler vermuten, dass diese östrogenähnliche Wirkung von Substanzen ausgeht, die aus den Kunststoffflaschen stammen, in denen die Mineralwässer abgefüllt waren. Bei seiner Bewertung der Studie kommt das BfR zu dem Schluss, dass die Ergebnisse keinen Rückschluss auf die Herkunft derartiger hormonell wirkender Substanzen aus PET-Flaschen zulassen.
19.04.2009Calls for market withdrawal of nano products
Products containing nanotechnology which are already on the market should be withdrawn until safety assessments can be made, claims the European Parliament’s environment committee.
18.04.2009Deutsche Konsumentenschützer warnen vor Käse-Imitat
In Deutschland werde echter Käse immer häufiger ersetzt durch billige Imitate. Echten Käse ohne Kennzeichnung durch Imitate zu ersetzen, sei eine "Täuschung der Konsumenten". Es wird eine eindeutige und gut sichtbare Kennzeichnung gefordert, dass es sich nicht um Käse handelt. Auch im Namen des Produktes dürfe nicht das Wort "Käse" vorkommen, den Konsumenten dürfe nicht mit Bilden "vorgegaukelt" werden, dass es sich um echten Käse handelt. In vielen Fertiggerichten, Pizzen oder Käsebrötchen, aber auch in Gaststätten wird das Käse-Imitat bereits häufig verwendet.
17.04.2009Pistachio recall takes lessons from peanuts
The pistachio industry has learned lessons from the previous peanut-related salmonella recall - and so has the FDA, says the Western Pistachio Association. The back-to-back recalls related to salmonella in peanuts and pistachios are very different, with no confirmed illnesses yet linked to pistachios, and no deaths, compared to at least 691 reported illnesses and nine deaths caused by salmonella in tainted peanut products. But the executive director of the Western Pistachio Association (WPA) told that the pistachio industry has taken lessons from the peanut product recall, allowing it to deal better with the discovery of salmonella-tainted products at Setton Pistachio, and helping to protect industry and consumers.
16.04.2009Erste Einschätzung zur Bewertung der in raffinierten pflanzlichen Fetten nachgewiesenen Gehalte von Glycidol-Fettsäureestern
Das BfR kommt auf dieser Berechnungsgrundlage zu dem Ergebnis, dass Säuglinge, die ausschließlich mit industriell gefertigter Säuglingsmilchnahrung ernährt werden, gesundheitlich bedenkliche Mengen an Glycidol aufnehmen würden. Da es für nicht gestillte Säuglinge keine Alternative zu Säuglingsmilchnahrung mit raffinierten Fetten gibt, müssen Hersteller dieser Produkte alle Anstrengungen unternehmen, um die Gehalte an Glycidol-Fettsäureestern weitest möglich zu reduzieren. Um belastbare Expositionsdaten für eine zuverlässige Risikobewertung zu erhalten, hält das BfR die Entwicklung und Validierung einer geeigneten Nachweismethode für Glycidol-Fettsäureester für dringend erforderlich. Ebenso sind Untersuchungen zur Umwandlung von Glycidol-Fettsäureester in Glycidol im menschlichen Körper notwendig.
15.04.2009Schwellenwerte zur Allergenkennzeichnung von Lebensmitteln (EU)
Zutaten, die zur Rezeptur eines Lebensmittels gehören und bekanntermaßen Allergien auslösen können, müssen bereits jetzt auf dem Etikett bzw. der Verpackung des fertigen Lebensmittels gekennzeichnet werden. Gelangen jedoch Spuren bekannter Allergene unbeabsichtigt in das Lebensmittel, bleibt die Kennzeichnung dem Hersteller überlassen und ist nicht gesetzlich geregelt.
14.04.2009EU-Parlament legt neue Grenzen für Pharmarückstände in Lebensmitteln tierischen Ursprungs fest
Die Vorschriften für die Festsetzung von Höchstmengen für Rückstände pharmakologisch wirksamer Stoffe in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs werden überprüft und ergänzt. Auf diese Weise soll die Verfügbarkeit von Tierarzneimitteln in der EU verbessert werden. Ebenso soll ein hohes Schutzniveau für die Gesundheit des Menschen gewährleistet werden. 
11.04.2009Warnung vor Sesam-Samen mit krankmachenden Salmonellen
Die Firma Hira Feinkost warnt vor Sesam-Samen, die auch im rheinland-pfälzischen Handel angeboten wurden. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz hat in den Samen gesundheitsschädliche Salmonellen nachgewiesen. Die Sesam-Samen wurden in durchsichtigen Plastikgefäßen mit rotem Deckel verkauft.
11.04.2009Eifarbe: Ostern ohne Schadstoffe
Kein Ostern ohne farbenfrohe Eier. Je bunter, desto besser. Doch nicht mit allen Farben und Stiften gelingt das perfekte Osterei: Einige verlaufen, werden zäh oder machen die Eier klebrig. Andere färben gleichmäßig oder lassen die Ostereier glitzern. Im Test: Zehn Eierfarben und -stifte. Kein Produkt schadet der Gesundheit.
10.04.2009Evaluierung der Kommunikation über die Unterschiede zwischen "risk" und "hazard"

Ein Ziel des Projektes bestand darin, festzustellen, ob es Unterschiede in der Wahrnehmung, Bewertung und im Umgang mit Risiken und Gefährdungen bei den an einer Risikobewertung Beteiligten gibt. Eine zentrale Frage war, wie die Begriffe „risk“ und „hazard“ im wissenschaftlichen Bereich verstanden und angewendet werden und ob Menschen, die keine Experten für Risikoabschätzung sind, tatsächlich nicht zwischen „hazard“ und „risk“ differenzieren, oder ob sie nicht doch eine - zumindest intuitive - Vorstellung vom Unterschied zwischen „hazard“ und „risk“ besitzen. Englische Version.

09.04.2009Salmonellen: Rückruf für türkische Süßigkeit in Deutschland
Der Lebensmittelgroßhändler BAK Kardesler mit Sitz in Mannheim ruft die türkusche Süßigkeit „BAKTAT Helva mit Vanillegeschmack, Zuckerware mit Sesampaste, 350 Gramm“ zurück. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurden bei Ware mit der Chargennummer „PNO L 15“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum bis September 2010 Salmonellen nachgewiesen. Das Unternehmen rief die Verbraucher auf, das bundesweit vertriebene Produkt in den Einkaufsmärkten umzutauschen.
08.04.2009EFSA has published the first in a series of opinions on flavouring products which are added to foods to give a "smoked" flavour.
EFSA’s CEF Panel concluded that the use of the flavouring product Smoke Concentrate 809045 was not of safety concern, however, it expressed safety concerns over the use of two other flavouring products-Unismoke and Zesti Smoke Code 10. These findings were based on exposure estimates for all of the smoke flavourings which are used in the European Union, which were also published in a separate opinion today.
07.04.2009Schadstoffe in Kinderspielzeug sicher nachweisen
Immer wieder geraten Spielzeuge in die Schlagzeilen, weil sie verbotene Farbstoffe, giftige Weichmacher oder Schwermetalle enthalten und so die Gesundheit von Kleinkindern gefährden. Welche Schadstoffe in Spielzeug vorkommen können, wie man diesen Substanzen auf die Spur kommt, und warum Grenzwerte alleine nicht ausreichen.
06.04.2009CO2-Bilanz der einheimischen Spargel ist unschlagbar
Spargel aus Übersee hat eine schlechte Ökobilanz. Am Institut für Umweltingenieurwissenschaften der ETH Zürich liegen jetzt Untersuchungsergebnisse vor, die zeigen, wo es ökologisch sinnvoll ist, das Verkaufssortiment anzupassen.
05.04.2009ISM Conference 2009.Worldwide Mycotoxin Reduction in Food and Feed Chains
The aim of this conference is to facilitate discussion and collaboration between scientists, opinion leaders, decision-makers and industry in the specific research area of mycotoxin reduction in the food and feed chains. Participants from within and outside the European Union will extend the already existing linkages on reduction of mycotoxin contamination within continental and national networks to a global level.
03.04.2009EFSA evaluates risk of MRSA in food and animals
The European Food Safety Authority (EFSA) has published an opinion on the public health significance of meticillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA) in animals and foods. EFSA’s Panel on Biological Hazards (BIOHAZ) found that while food may be contaminated by MRSA, there is currently no evidence that eating or handling contaminated food may lead to an increased risk of humans becoming healthy carriers or infected with this bacterium. The Panel also concluded that where MRSA prevalence in food-producing animals is high, people in contact with live animals, especially farmers, veterinarians and their families, are at greater risk than the general population.
02.04.2009"glutenfrei"-Kennzeichnung : Für Lebensmittel jetzt verbindlich geregelt
Mit einer neuen europäischen Verordnung wurden verbindliche Grenzwerte für die Bezeichnungen "glutenfrei" und "sehr geringer Glutengehalt" festgelegt. Während einige bereits auf Spuren von Gluten reagieren und sich komplett glutenfrei ernähren müssen, ist bei anderen Patienten eine glutenarme Diät bereits ausreichend. Wichtig sind daher verbindliche Kennzeichnungs- und Verarbeitungsvorschriften für entsprechende Lebensmittel. Die europaweit geltenden Anforderungen an Lebensmittel, die für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit geeignet sind, regelt künftig die EG-Verordnung Nr. 41/2009 der europäischen Kommission. Die Angabe "sehr geringer Glutengehalt" darf nur verwendet werden, wenn der Glutengehalt des Lebensmittels maximal 100 Milligramm pro Kilogramm beträgt. Enthält das Erzeugnis weniger als 20 Milligramm pro Kilogramm Gluten, darf es den Hinweis "glutenfrei" tragen. Die Verordnung gilt ab dem 1. Januar 2012 verbindlich.
01.04.2009Höchstkonzentrationen für Pestizide angepasst
Gestützt auf die Reevaluation der akuten Referenzdosis von Tebuconazol durch die EFSA im September 2008 wird das Informationsschreiben Nr. 141 vom 17.07.2008 aufgehoben und durch das Informationsschreiben Nr. 141: Höchstkonzentrationen für Pestizide (Änderung vom 06.03.2009) Stand 18.03.2009, ersetzt.
31.03.2009Cassis de Dijon: Nationalratskommission folgt Ständerat
Die Wirtschafts- und Abgabenkommission (WAK) des Nationalrates folgt dem Ständerat und spricht sich mehrheitlich für die autonome Einführung des Cassis de Dijon-Prinzips aus.Damit sollen in der Schweiz Produkte in Verkehr gebracht werden können, die nach den Vorschriften eines der EU-Mitgliedländer rechtmässig in Verkehr sind. Mit 11 zu 12 Stimmen unterlagen die Kommissionsmitglieder, die forderten, dass der Bundesrat mit der EU die Gegenseitigkeit des Cassis de Dijon-Prinzips aushandelt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.
30.03.2009Schwere Leberschäden durch Nahrungsergänzungsmittel aus dem Internet
Die Präparate heißen "Miradin", "Fortodol","Leppin Miridin formerly" oder "Re-Lev-it 90 capsules" und werden derzeit auf britischen Online-Shops noch als harmlose Nahrungsergänzung aus Kurkuminextrakt beworben. "Machen Sie mit, wie tausende Menschen weltweit, die von chronischen Schmerzen befreit wurden, ohne die Nebenwirkungen von verschreibungspflichtigen Schmerzkillern", heißt es dort. Der Kurkuminextrakt soll entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken und das Ganze für umgerechnet nur 14 Euro. Dass derartigen Versprechen nicht zu trauen ist, zeigt nun die Warnmeldung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Wie das Amt mitteilte, besteht beim Verzehr des Präparates die Gefahr schwerer Leberschädigung. Das Präparat enthält die Substanz Nimesulide. Dieser Stoff ist in Europa nicht zugelassen. In einigen Kapseln wurden bis zu 50 Milligramm nachgewiesen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind in Schweden und Norwegen bislang neun Personen betroffen, eine Person mit Todesfolge. Deshalb wurde in Schweden und Norwegen die Öffentlichkeit bereits vor dem Erzeugnis gewarnt. Dieses Produkt sei ein Beispiel für die Herausforderungen, die ein globaler Lebensmittelhandel mit sich bringe, sagte der Präsident des BVL, Dr. Helmut Tschiersky-Schöneburg auf dem 22. Deutschen Lebensmittelrechtstag in Wiesbaden. Die Zutaten des Präparates stammen vermutlich aus Indien, es wurde in Mexiko hergestellt, in den USA abgefüllt und in Schweden verkauft.
29.03.2009Shanghai probes waterlogged beef food scare
Shanghai authorities are planning citywide inspections of farm products after shoppers complained about finding beef saturated with water in a local market, an official said Tuesday. The investigation highlights China"s struggle to enforce higher food safety standards following a string of scandals over substandard and tainted foods and medicines. The widespread practice of injecting water into meat increases its weight, enabling sellers to earn more money, but it also raises the likelihood of spoilage or contamination with chemicals or industrial waste.
29.03.2009Marked decrease in reporting incidence of salmonellosis driven by lower rates of Salmonella Enteritidis infections in Germany in 2008-a continuing trend
In Germany, since the enactment of the Protection Against Infection Act (IfSG) in 2001, notification of cases of salmonellosis is based on a stable case definition, facilitating comparability of data. The annual incidence of notified cases of salmonellosis has declined from over 90 per 100,000 population in 2001 to 60-70 per 100,000 in 2004 through 2007. After very little change from 2005 through 2007, a marked decrease of the number of notified cases (22.6% compared to 2007) was observed in 2008. This drop, as well as the overall decline since 2001 was almost entirely due to the dwindling number of notifications of infections with Salmonella enterica subsp. enterica of serotype Enteritidis (SE).
28.03.2009Nanotechnologie: Der Wirkung von Nanopartikeln auf der Spur
Ceriumoxid ist ein keramisches Nano-Schleifmaterial. Was passiert, wenn es eingeatmet und auf der Lungenoberfläche deponiert wird, überprüften Wissenschaftler unter realitätsnahen Bedingungen. Das Ergebnis war fürs Erste eher beruhigend.
27.03.2009Schweizer Nahrungsmittel-Industrie begrüsst Swissness-Grundsatzentscheid
Die Foederation Schweizerischer Nahrungsmittel-Industrien (fial) begrüsst den vom Bundesrat getroffenen Grundsatzentscheid, beim Swissness-Gesetzgebungsprojekt für Lebensmittel anstelle des in der Schweiz anfallenden Wertanteils der Herstellungskosten auf den Gewichtsanteil der aus der Schweiz stammenden Rohstoffe abzustellen. Die Umstellung vom Wert- auf das Gewichtskriterium verhindert, dass bei stark schwankenden Rohstoffpreisen das gleiche Produkt herkunftsrechtlich einmal als "Swiss Made" gilt und ein anderes Mal nicht. Die Konsequenz dieses Grundsatzentscheides ist ein zu schaffender Katalog, der genau festhält, welche Zutaten von der Berechnung des über die Swissness bestimmenden Gewichtsanteils auszunehmen sind. Darin sind in der Schweiz gar nicht produzierte Rohstoffe (z.B. Kakao, Olivenöl) und solche aufzulisten, die zwar in der Schweiz hergestellt werden, indessen wegen Ernteschwankungen oder aus anderen Gründen nicht jederzeit in genügenden Mengen verfügbar sind (z.B. Kartoffeln, Zucker).
27.03.2009«Swissness» soll auch für Lebensmittel gelten
Der bessere Schutz für die Bezeichnung «Schweiz» und das Schweizerkreuz soll nach dem Willen des Bundesrates auch für Lebensmittel gelten. Künftig sollen mindestens 80 Prozent des Gewichts der Rohstoffe aus der Schweiz stammen, wenn sie als Schweizer Produkt angepriesen werden. Der Bundesrat stützt sich bei dem Entscheid auf die Ergebnisse einer interdepartementalen Arbeitsgruppe, wie das Eidgenössische Justiz und Polizeidepartement (EJPD) am Mittwoch mitteilte. Sie musste prüfen, wie die präzisierten Herkunftsvorschriften und die lebensmittelrechtlichen Deklarationspflichten nebeneinander Bestand haben können. Mit dem Entscheid soll verhindert werden, dass lebensmittelrechtlich korrekte Angaben werbemässig als Label für ein Produkt verwendet werden, welches die strengeren Kriterien für die werbemässige Kennzeichnung als «Schweizer Produkt» nicht erfüllt.
26.03.2009Salt replacements could be deadly, say renal specialists
Renal specialists have called for clear labeling on products that use potassium chloride as a salt replacer because it could pose a hidden risk for dialysis patients. It has been claimed that Americans get up to 80 percent of their sodium intake from packaged foods, so manufacturers have been under pressure to reduce salt content in their products. However, this presents challenges in terms of consumer acceptability, as well as in replicating the functionality of salt as a preservative or stabilizer. Potassium chloride has been seen as a potential candidate for salt replacement because it is as salty as salt, and although it does not have salt’s functionality, it has not been connected to the health problems associated with salt.
25.03.2009Die Produzenten von Muschelgift sind entlarvt
Deutsche Forscher haben den Produzenten eines Nervengifts in Muscheln entlarvt. Eine winzige, neu entdeckte Alge mit dem Namen Azadinium spinosum aus der Nordsee produziert das Gift Azaspirazid. Die Forscher entwickelten auch eine Methode, um die giftigen Algen im Wasser nachzuweisen.
24.03.2009Are dietary recommendations for the use of fish oils sustainable?
People in developed countries have been encouraged in recent years to increase their intakes of fatty fish by at least 2–3-fold. The goal is to consume adequate amounts of the long-chain polyunsaturated omega-3 fatty acids, eicosapentaenoic acid (EPA) and docosahexaenoic acid (DHA) for optimal health and prevention of major chronic diseases. Health agencies now recommend that the current average intake of 100 mg/d of omega-3 fish oils, reported in the National Health and Nutrition Examination Survey III, should be raised to 1000 mg (2 servings of oily fish) per week for prevention of chronic disease. Amounts of 250 mg/d to as high as 1000 mg/d are suggested for secondary prevention of coronary artery disease, and amounts of 2000–4000 mg/d are recommended for the management of elevated triglyceride levels. The main problem with this advice is that, even at current levels of fish consumption, fisheries globally have reached a state of severe crisis. Already, the demand from affluent and developing economies, particularly newly affluent China, cannot be met by the world"s fisheries. Moreover, declining catches are increasingly diverted toward affluent markets rather than local ones, with dire consequences for the food security of poorer nations, islands and coastal communities.
23.03.2009BAG-Weisung zur Umsetzung der Artikel 12 und 13 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegen-ständeverordnung (Melde- und Bewilligungspflicht)
Mit der Übernahme des EG-Hygienerechts wird im schweizerischen Recht eine generelle Meldepflicht für Betriebe, die mit Lebensmitteln umgehen sowie eine Bewilligungspflicht für Betriebe, die Lebensmittel tierischer Herkunft herstellen, verarbeiten, behandeln, lagern oder abgeben, eingeführt. Diesbezüglich stellt sich die Frage, wie die neuen Bestimmungen auszulegen sind. In der Weisung 007/2006 sind die Interpretationen zu den Artiklen 12 und 13 (Stand 17. März 2009).
22.03.200944. Kulmbacher Woche - Sigma Chain-Projekt schützt Verbraucher
Vom 5. bis zum 6. Mai lädt das Max Rubner-Institut (MRI) an seinem Standort in Kulmbach zur "Kulmbacher Woche". In 16 Vorträgen berichten die Wissenschaftler über neue Erkenntnisse aus der Fleischforschung. Von ersten Erfolgen bei der "Jagd auf tote Bakterien", um den Verbraucher vor Gammelfleisch-Betrug zu schützen, über Forschung zur Steigerung von Qualität und Genuss durch eine optimierte Herstellung von Brühwürsten bis hin zum Beitrag der Kulmbacher Forscher für die Sicherheit der Verbraucher durch professionelle Unterstützung der europäischen Referenzlabore für die Lebensmitteluntersuchung werden aktuelle Fragestellungen präsentiert und diskutiert. Direkt an die Kulmbacher Woche schließt sich ein internationaler Workshop zum Verbundprojekt "Sigma Chain" an (6.-7.5.2009). Im Rahmen des Projektes wird ein Leitfaden für die Rückverfolgbarkeit innerhalb der Futter- und Lebensmittelkette entwickelt. Ziel ist es, im Falle einer Kontamination mit gefährlichen Agenzien und Substanzen schnell und sicher die Schwachstelle erkennen und das Problem zeitnah beseitigen zu können. Sigma Chain ist ein EU-Projekt an dem wissenschaftliche Partner aus 11 Ländern teilnehmen.
22.03.2009Studie: Mehr Darmkrebs bei Vegetariern
Vegetarier haben ein um 30 Prozent gesteigertes Risiko für Darmkrebs, obwohl man diese Krebsform für gewöhnlich mit häufigem Verzehr von Schweine- und Rindfleisch in Verbindung bringt. Zu diesem Ergebnis kommt eine prospektiven Beobachtungsstudie, die jetzt im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde. Für die Studie hatten britische Forscher der Universität Oxford die Daten von 53.000 Männern und Frauen – darunter Vegetarier, Fleisch- und Fischkonsumenten - seit den 90er-Jahren analysiert. Vegetarier und Fischkonsumenten erkranken tendenziell seltener als Fleischesser an anderen Krebsformen, ohne dass der Unterschied als statistisch signifikant abgesichert werden konnte. Dieses Ergebnis hatte das Team um Timothy Key von der Universität Oxford nicht erwartet und kann es auch nicht so recht erklären. „Das generell geringe Krebsaufkommen bei Vegetariern und Fischkonsumenten ist interessant. Aber was wir jetzt genau unter die Lupe nehmen müssen, ist das Darmkrebsresultat“, sagte der Studienleiter gegenüber Medienvertretern. „Wir müssen hier vielleicht die Rolle von Fleisch überdenken.“
21.03.2009Frankreich: "abgelaufene"-Lebensmittel als Verkaufsschlager
In Frankreich haben im Zuge der Wirtschaftskrise derzeit Lebensmittelgeschäfte Konjunktur, die fast oder vollständig abgelaufene Ware zu Discountpreisen anbieten. Die Märkte würden derzeit wie Pilze aus dem Boden spriessen, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. Angst um ihre Gesundheit haben die Franzosen dabei kaum - was zählt, ist das gesparte Geld. In Frankreich dürfen Lebensmittel nach dem Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums noch verkauft werden. Ist dieses Datum überschritten, können die Lebensmittel an Qualität und Geschmack verlieren, gefährden aber nicht automatisch die Gesundheit.
21.03.2009ETH Zürich in Bundesbern: Kompetenz für genügendes und gesundes Essen
Die Zukunft der globalen Nahrungsmittelversorgung: Wie die ETH diese Herausforderung anpacken will, stellte das Departement für Agrar- und Lebensmittelwissenschaften (D-AGRL) Vertretern aus Bundespolitik, Verwaltung und Wirtschaft vergangene Woche vor. Der Auftritt in Bern interessierte und verlief erfolgreich.
20.03.2009Fernsehen Info-Nacht zum Wassertag 2009.
Sauberes Wasser ist lebensnotwendig. Deshalb haben die Vereinten Nationen Ende 1992 den 22. März zum Weltwassertag erklärt. Seit 1993 findet er jedes Jahr statt. Der ZDfinfokanal widmet dem Thema eine Info-Nacht mit Dokumentationen, Magazinen und Hintergründen. Zu sehen sind die zweiteilige Dokumentation "Rückkehr der Sintflut", in der es um die Folgen des Klimawandels und um die Gefahren steigender Meeresspiegel geht, eine Folge von "Abenteuer Wissen" zum Thema "Wasser: Bis auf den letzten Tropfen" sowie die ARTE-Dokumentation "Meer zum Trinken" über neue Möglichkeiten, Süßwasser zu gewinnen. Ergänzt werden diese Dokumentationen mit vier Eigenproduktionen des ZDFinfokanals zum Wassermangel weltweit und zum Leben am zweitlängsten Fluss der Welt, dem Amazonas.  
19.03.2009Obama startet Initiative für mehr Lebensmittelsicherheit in den USA
Das derzeitige System zur Nahrungsmittel-Sicherheit sei veraltet und eine "Gefahr für das Gesundheitswesen". Deshalb müsse es dringend reformiert werden, sagte Obama am 14. März in seiner wöchentlichen Radioansprache. Er nominierte zu diesem Zweck die Ärztin Margaret Hamburg als neue Leiterin der Lebensmittel-Kontrollbehörde (FDA). Laut Obama soll eine neue Arbeitsgruppe für Lebensmittel-Sicherheit gegründet werden, die landesweit Gesetze und Richtlinien koordinieren und die Regierung beraten soll. Zahlreiche dieser Regelungen seien gemäss Obama seit ihrer Verabschiedung unter der Regierung des damaligen Präsidenten Theodor Roosevelt Anfang des 20. Jahrhunderts nicht geändert worden, wie der Agrarpressedienst AIZ eine Meldung der Agentur AP zitiert.
18.03.2009EU: Lebensmittel-Kennzeichnung lässt auf sich warten
Das Europäische Parlament hat den Streit um die Kennzeichnung von Lebensmitteln vorerst auf Eis gelegt.Der zuständige Ausschuss für Verbraucherschutz beschloss am 16. März, die Beratung bis nach der Europawahl auszusetzen. Damit wird die geplante Verordnung, die detaillierte Angaben über die Zusammensetzung von Lebensmitteln vorsieht, vermutlich erst im Herbst weiter diskutiert. Es handle sich um ein "kompliziertes, umfassendes und heikles " Vorhaben, sagte Berichterstatterin Renate Sommer laut dem Agrarpressedienst AIZ. Die mehr als tausend eingereichten Änderungsanträge zeigten, dass derzeit kein Konsens in Sicht sei.
16.03.2009Der Druck auf die Ressource Wasser wächst
In den letzten Jahren hat sich die Trinkwasserversorgung global verbessert, wie einem neuen Bericht der Uno zu entnehmen ist. Doch der Druck auf die Ressource Wasser wächst. Eine wichtige Rolle spielen dabei Bevölkerungswachstum und veränderte Lebensstandards. In Zeiten der weltweiten Finanzkrise geraten andere Krisen – der Energie, der Nahrung und des Wassers – leicht in Vergessenheit. Doch für die wirtschaftliche Entwicklung sind sie mindestens ebenso wichtig wie Konjunkturprogramme und Regulierungsbemühungen. Dies will die Uno den obersten Entscheidungsträgern in Erinnerung rufen, bevor am Montag 16. März in Istanbul das fünfte Weltwasserforum beginnt. Sie präsentierte deshalb in New York den neuen Weltwasser-Entwicklungsbericht, an dem 26 Uno-Agenturen mitgearbeitet haben.
15.03.2009Eisen in Lebensmitteln
Seit einigen Jahren wird in Deutschland ein Teil der Frühstückszerealien mit Eisen angereichert; auch werden verschiedene eisenhaltige Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Da nach derzeitigem Stand des Wissens bei einer dauerhaft hohen Versorgung mit Eisen das Risiko für die Entstehung von Herz- und Krebserkrankungen steigt, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) von der Anreicherung von Lebensmitteln mit Eisen ab. Die Einnahme von eisenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln sollte aus Sicht des BfR nur bei einem erhöhten Eisenbedarf nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.
14.03.2009Bilanz: Acrylamidgehalte konnten binnen sechs Jahren gesenkt werden
Kartoffelchips, Cornflakes und gerösteter Kaffee enthalten heute weniger Acrylamid als vor sechs Jahren. Auch bei Gebäck und Backwaren für Kleinkinder und Diabetiker konnten die Acrylamidgehalte vermindert werden. Diese positive Bilanz stellte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Deutschland (BVL) vor.
13.03.2009Nanomaterialien in Lebensmitteln EFSA-Gutachten veröffentlicht
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am 5. März 2009 ihre wissenschaftliche Stellungnahme zu Nanomaterialien in Lebens- und Futtermitteln veröffentlicht. Sie beschäftigt sich darin mit den allgemeinen Risiken, die zum Einsatz nanotechnologischer Verfahren in Lebens- und Futtermitteln diskutiert werden. Eine Bewertung bestimmter Produktgruppen oder spezifischer Anwendungen der neuen Technologie enthält die Stellungnahme nicht. Die EFSA kommt in ihrer Stellungnahme zu dem Ergebnis, dass insgesamt bislang zu wenige Informationen über Nanomaterialien vorliegen. Es fehlten verlässliche Analyseverfahren, Methoden der Risikocharakterisierung sowie Daten zur Toxikologie, insbesondere darüber wie sich Nanomaterialien im Körper verhalten.
12.03.2009Nationwide outbreak of STEC O157 infection in the Netherlands, December 2008-January 2009: continuous risk of consuming raw beef products
The Netherlands experienced a nationwide outbreak of Shiga toxin-producing Escherichia coli (STEC) O157 with onset of symptoms from the end of December 2008 until the end of January 2009. A total of 20 laboratory-confirmed cases were linked to the outbreak strain, serotype O157: H-, stx1, stx2, eae and e-hly positive. The investigation into the source of this outbreak is still ongoing, but evidence so far suggests that infection occurred as a result of consuming contaminated raw meat (steak tartare).
11.03.2009Ständerat will Cassis-de-Dijon-Prinzip einführen
Waren, die nach den technischen Vorschriften der EU hergestellt worden sind und in der EU rechtmässig in Verkehr sind, sollen grundsätzlich auch in der Schweiz zugelassen sein. Der Ständerat will jedoch nach Entscheid vom Donnerstag den Lebensmittelbereich vom Cassis-de-Dijon-Prinzip ausnehmen.
10.03.2009Fachbroschüre: ISO 9001:2008 - Interpretation der Anforderungen
Die Fachbroschüre "ISO 9001:2008 - Interpretation der Anforderungen" richtet sich an Auditoren, Managementbeauftragte, Unternehmer und Berater sowie alle, die am Aufbau und der Pflege eines Qualitätsmanagementsystems beteiligt sind. Die aktuelle 5. Auflage wurde anlässlich der ISO-Revision vollständig überarbeitet.
09.03.2009Keine Massnahmen erforderlich im Thema: PCB in Rindfleisch
Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP hat 2008 in Zusammenarbeit mit vier verschiedenen Bundesämtern das Projekt SIBEPRO (sichere beef-Produktion oder Sicherheit in der Rindfleischproduktion) durchgeführt. Es liessen sich keine genauen Ursachen für eine allfällige Kontamination von Rindfleisch mit Dioxinen und PCB benennen. Empfehlungen an die Produzentinnen und Produzenten über besondere Massnahmen sind nicht erforderlich. Die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten ist nicht gefährdet.
08.03.2009""Italienischer Babymilch-Skandal"" im Jahre 2005: Nestlé Italien und Tetrapack verurteilt
2005 haben zwei italienische Mädchen mit einer Chemikalie verseuchte Nestlé-Babymilch getrunken. Die Herstellerfirmen der Milch und der Verpackung sind jetzt von einem italienischen Friedenrichter zu Schadenersatzzahlungen verurteilt worden. Wie die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag berichtete, machte der Richter die beiden Firmen für den “psychologischen Schaden“ verantwortlich, welche die Eltern nach dem Vorfall erlitten hatten. Gemäss der Agentur handelte es sich um die erste Verurteilung im Zusammenhang mit dem Babymilch-Skandal von 2005, der in Italien hohe Wellen geschlagen hatte. Damals war die Chemikalie Isopropylthioxanthon (ITX) in Nestlé-Babymilch aufgetaucht. Die Behörden beschlagnahmten darauf 30 Millionen Liter Milch.
07.03.2009Intelligentes Energiemanagement senkt Kosten
Energieeffizienz steht heute weit oben auf der Agenda von Unternehmen. Dennoch können viele ihren tatsächlichen Energieverbrauch nur grob abschätzen. Ein Assistenzsystem für intelligentes, standortübergreifendes Energiemanagement im Kälteanlagensegment bietet Unternehmen jetzt die Möglichkeit, den Verbrauch exakt zu ermitteln, Fehler zu erkennen und sogar Prognosen für die Zukunft zu erstellen. Das intelligente Energiemanagementsystem (iEMS) wurde vom Technologie- Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen in Kooperation mit der mittelständischen netDV Unternehmensberatung entwickelt. Für die Erprobung in der Praxis wurden Sensoren in ausgewählten Lebensmittelmärkten installiert. Das Ergebnis: zwischen 15 und 20 Prozent Energieeinsparung bei den Großkühlanlagen. Der Return of Investment ist dabei schnell erreicht.
06.03.2009Bio-Milch - neues Verfahren unterstützt Echtheitsprüfung
Ein deutscher Wissenschaftler hat ein zuverlässiges Verfahren gefunden, um Etikettenschwindel bei Bio-Milch zu entlarven: Ökologisch erzeugte Milch lässt sich anhand des Gewichtsverhältnisses der enthaltenen Kohlenstoffatome von konventionell produzierter unterscheiden.
05.03.2009Erstmals Methicillin-resistente Staphylokokken bei Nutztieren in der Schweiz entdeckt
Lausanner Forschende haben erstmals Methicillin-resistente Staphylokokken, kurz MRSA, bei einem Schwein und zwei Kühen in Betrieben der Westschweiz entdeckt. Dies ist der erste Nachweis des in anderen europäischen Ländern weit verbreiteten Keimes bei Nutztieren in der Schweiz.
04.03.2009Mit gutem Gefühl essen: Hygiene-TÜV für Lebensmittelbetriebe
Gammelfleisch, altes, ranziges Frittierfett oder halbverwelkter Salat. So etwas möchte keiner auf dem Teller haben. Woher weiß man aber, dass der kleine Imbiss um die Ecke oder der gemütliche Italiener einwandfreie Lebensmittel anbietet? Seit Januar 2009 beispielsweise an einem lachenden Smiley im Berliner Bezirk Pankow. Dieser Smiley weist auf überdurchschnittliche Qualitäts- und Hygienestandards hin und zwar beim Bäcker, Fleischer, Imbiss oder im Restaurant. Das Pankower Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt bietet allen Lebensmittelbetrieben die Teilnahme an diesem Smiley-System an. Um sich von der Überwachungsbehörde bewerten zu lassen, müssen Lebensmittelbetriebe zuvor freiwillig eine schriftliche Vereinbarung unterzeichnen, in der sie sich mit den Prüfkriterien der unangemeldeten Kontrollen einverstanden erklären.  
03.03.2009Großbritannien: Sämereien mit Salmonellen und E. Coli
Getrocknete verzehrsfähigen Sämereien wie Sonnenblumen - und Kürbiskerne, Leinsamen, Seesamsaat, Hanfsamen und Mohn sind häufig mit Salmonellen und Fäkalbakterien ( E. Coli) infiziert. Das hat eine Untersuchung der britischen „Health Protection Agency und von „LACORS“ (Local Authorities Co-ordinators of Regulatory Services) ergeben. Die Sämereien werden häufig ohne Erhitzung in Lebensmittel verarbeitet oder als gesunde „Snacks“ verzehrt. Die Autoren der Studie mahnen Handel und Industrie, die Hygiene bei der Ernte und Trocknung der Produkte zu verbessern. Die Samereien wurden vermutlich insbesondere in Drittweltländern beim Trocknen in der Sonne infiziert. Als Quelle für die Fäkalbakterien (Keime aus dem Kot) wird Schlamperei beim Hände – Waschen angenommen.
03.03.2009Seuchengefahr: Immer mehr ""bushmeat"" in Großbritannien
In Großbritannien wird immer häufiger sogenanntes „bushmeat“ verkauft. Hierbei handelt es sich um illegal importiertes Fleisch von afrikanischen Wildtieren. Wie die Zeitung „The Independent“ berichtet, sollen täglich bis zu 10 Tonnen afrikanisches Fleisch auf die Insel gelangen.
02.03.2009Bisphenol A in Kunststoffverpackungen - kein Risiko für den Konsumenten gemäss der Einschätzung des BAG
Viele Verpackungen und Gefässe aus Kunststoff werden unter Verwendung von Bisphenol A hergestellt. Bisphenol A kann deshalb in Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen nachgewiesen werden, zum Beispiel auch in Schoppenflaschen aus Polycarbonat. Das BAG hat die wissenschaftlichen Berichte verschiedener Lebensmittelsicherheitsbehörden ausgewertet und ist der Meinung, dass die Einnahme von Bisphenol A durch Lebensmittel kein Risiko für den Konsumenten darstellt. Dies gilt auch für Neugeborene und Säuglinge.
01.03.2009Milch und Fleisch für alle: Kann man die Weltbevölkerung mit tierischen Lebensmitteln versorgen?
Auf der Erde leben zurzeit etwa 6,5 Mrd. Menschen. Im Jahr 2050 werden es rund 9 Mrd. sein, die sich bei ihrer Ernährung in einem Punkt einig sind: sie wollen mehr Eiweiß aus Fleisch, Milch und Eiern essen. Heute stehen etwa 30 Gramm tierisches Eiweiß pro Einwohner und Tag zur Verfügung, wobei die Variationsbreite zwischen den Ländern, aber auch zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen immens ist. Bis 2050 steigt dieser Wert nach seriösen Schätzungen auf 40 Gramm an.
01.03.2009Rohmilch - ein unterschätztes Risiko?
Eine der “Zehn Goldenen Regeln” der WHO zur Vermeidung lebensmittelbedingter Infektionskrankheiten lautet “always buy pasteurized as opposed to raw milk”. Also: Kaufe stets pasteurisierte Milch anstelle von Rohmilch. Der Nährwert von pasteurisierter oder hocherhitzter Milch ist vergleichbar mit dem der rohen Milch, da die heutigen Erhitzungsmöglichkeiten sehr schonend sind. Trotzdem wird der Verzehr von Rohmilch von Teilen der Bevölkerung bevorzugt, da es sich hierbei um ein naturbelassenes Lebensmittel handelt, dem ein besonderer vollmundiger und aromatischer Geschmack zugeschrieben wird.
28.02.2009Forschungsprojekt zur umfassenden Bewertung von RFID-Investitionen abgeschlossen
Am 31.12.2008 wurde das durch die Stiftung Industrieforschung geförderte und vom International Performance Research Institute durchgeführte Forschungsprojekt "RFID-spezifische Extended Performance Analysis zur umfassenden Bewertung von RFID-Investitionen (RFID-EPA)" erfolgreich abgeschlossen. Projektergebnis ist ein Bewertungsverfahren, welches neben den direkt monetär erfassbaren Größen auch zunächst nicht direkt quantifizierbare Nutzenpotenziale einer RFID-Investition in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mit einbezieht. Dieses Bewertungsverfahren wurde in einem IT-Tool umgesetzt, welches bei IPRI bezogen werden kann. Weitere Informationen finden sie unter http://www.rfid-epa.de.
27.02.2009Gefälschtes ""Halal""-Fleisch überschwemmt Kuwait
Der islamkonforme Lebensmittelmarkt wächst so schnell, dass immer mehr Fälschungen auf den Markt geworfen werden. In Kuwait hat ein Wissenschaftler jetzt mit Billigung der Regierung öffentlich Alarm geschlagen. Dr. Hani Al-Mazidi, Mitarbeiter am Institut für wissenschaftliche Forschung (KISR), schrieb in der Kuwait Times: „Unsere lokalen Märkte sind voll von importierten Fleisch mit gefälschten Bescheinigungen. Tatsächlich ist dieses Fleisch nicht nach islamischen Halal-Vorschriften geschlachtet worden.“
26.02.2009China illegal additives still blight food-official
Chinese dairy products, flour, meat and other foods remain dangerously tainted with illegal additives despite a crackdown..
25.02.2009EFSA to provide advice on the risks of 4-methylbenzophenone in food
The European Commission has asked EFSA to evaluate the risk of the presence of 4-methylbenzophenone in food. This follows notification by the German authorities of this chemical having been found to migrate from packaging into a cereal product.
24.02.2009Delhaize (Belgian supermarket group) halts Unilever products in pricing row
Belgian supermarket group Delhaize has halted orders for 300 Unilever products from its stores in Belgium after price negotiations with the consumer goods giant ended in deadlock.
23.02.2009Consumers choose kosher for safety reasons
Three in five people who buy kosher food do so because they perceive it to be better quality, in contrast with only 14 percent of consumers who said they bought it because they adhere to kosher religious rules.
22.02.2009Lebensmitteleinzelhandel: Verbraucher verlangen nach sehr viel mehr als nur Öko-Labels
Sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch bei den Verbrauchern ist der Nachhaltigkeitstrend längst angekommen. 83 Prozent der Unternehmen und 77 Prozent der Verbraucher messen dem Thema einen hohen bis sehr hohen Stellenwert bei.
21.02.2009Frankreich hält an Genmais-Embargo fest
Die französische Regierung hält gegenüber der Europäischen Union am Verbot des Anbaus genetisch modifizierter Maissorten fest. Eine neue Expertise ändert Haltung nicht. Dies, obschon in Paris die Behörde für Lebensmittelhygiene (AFSSA) in einem Gutachten zum Ergebnis gekommen ist, dass der Genmais «MON 10» kein Gesundheitsrisiko darstelle.
20.02.2009GLOBALGAP und Global Food Safety Initiative (GFSI) bilden neue Partnerschaft
Die Global Food Safety Initiative (GFSI) und GLOBALGAP gaben bekannt, dass sie ein gemeinsames Benchmarkingverfahren für Standardeigentümer von landwirtschaftlichen Qualitätssicherungssystemen entwickeln.
19.02.2009Antimikrobielle Behandlungen bei Geflügelschlachtkörpern bleibt in der EU verboten
Der Vorschlag der Kommission zur Verwendung von antimikrobiellen Stoffen zur Entfernung von Oberflächenverunreinigungen bei Geflügelschlachtkörpern wird abgelehnt.
18.02.2009Lebensmittelinfektion über Obst und Gemüse oft unterschätzt
Rohes Obst und Gemüse mögen grundsätzlich der Gesundheit förderlich sein. Im Einzelfall können sie aber als Auslöser von Lebensmittelinfektionen fungieren. Dieser Tatsache sind sich aber Verbraucher, Handel, Verarbeitung und Überwachungsbehörden oft nicht bewusst.
17.02.2009Neuer Chip zeigt Mindesthaltbarkeit abhängig von Zeit und Temperatur an
Ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf einer Verpackung, das klingt nicht revolutionär. Die elektronische Variante gibt dem Verbraucher jedoch wesentlich genauere Auskunft als ein aufgedruckter Stempel: Sie berücksichtig neben der Lagerzeit auch die Temperatur. Wird die Kühlkette beim Transport unterbrochen, sieht der Kunde bislang nichts von diesem Verstoß, zumindest nicht im Supermarkt. Erst nach dem Öffnen der Verpackung könnte eine böse Überraschung auf ihn warten.
16.02.2009EU-Kommission geht gegen Österreichs GVO-Verbot vor
Die EU-Kommission in Brüssel hat wieder einmal vorgeschlagen, das österreichische Verbot der gentechnisch veränderten und in der EU zugelassenen Maissorten MON810 und T25 aufzuheben.
15.02.2009Swissaid: Agrotreibstoffe verschärfen den Hunger
Agrotreibstoffe werden als Wundermittel im Kampf gegen Klimaerwärmung und Erdölverknappung gepriesen. Laut Swissaid ist dies ein Irrweg, sowohl aus entwicklungspolitischer wie aus ökologischer Sicht.
14.02.2009Uran in Mineralwasser
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatte in der Vergangenheit mögliche gesundheitliche Risiken bewertet, die insbesondere Urangehalte in Mineralwasser bergen können, das für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ausgelobt ist. Für diese Wässer hatte das Institut einen Uran-Höchstgehalt vorgeschlagen, der zwischenzeitlich in die Verordnung über natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser aufgenommen wurde. Da auch das BfR im Zusammenhang mit der jüngsten Medienberichterstattung zahlreiche Anfragen zu Uran in Trink- und Mineralwasser erhalten hat, haben wir im Folgenden häufig gestellte Fragen beantwortet.
13.02.2009Auswertung von unterschiedlichen Kontaminanten im Trinkwasser
Das Vorhandensein zahlreicher unbekannter Substanzen im Trinkwasser stellt für alle ein beträchtliches Problem dar. Wie sollen diese Kontaminanten beurteilt werden? Um den Vorrang der Stoffe festzulegen, welche toxikologisch ausgewertet werden müssen, hat das BAG das Vorgehen des TTC-Konzepts (Threshold of Toxicological Concern) vom ILSI (International Life Science Institute Europe) anerkannt.
12.02.2009Recall of Peanut-Containing Products in the USA
A combination of epidemiological analysis and laboratory testing by state officials in Minnesota and Connecticut, the Food and Drug Administration (FDA), and the Centers for Disease Control and Prevention (CDC) have enabled FDA to confirm that the sources of the outbreak of illnesses caused by Salmonella Typhimurium are peanut butter and peanut paste produced by the Peanut Corporation of America (PCA) at its Blakely, Georgia processing plant.
11.02.2009Deutscher Honig im Test
Honig ist ein Naturprodukt. Von Bienen gesammelt, von Menschen geerntet. Ohne Zusätze und naturbelassen soll er in den Handel. So schreibt es die Honigverordnung vor. Leider erfüllt nicht jeder Honig diese Anforderung. Die Stiftung Warentest hat 35 Honige geprüft. Nur neun waren gut.
10.02.2009Mehr Transparenz statt mehr Beanstandungen - Resultate der Lebensmittelkontrollen sollen öffentlich gemacht werden
Die Zahlen schrecken auf: Im Kanton Bern weist jeder fünfte Lebensmittelbetrieb erhebliche Mängel auf, im Kanton Zürich wurden im vergangenen Jahr 89 Gastrobetriebe verzeigt. Die Stiftung für Konsumentenschutz fordert, dass mit der anstehenden Revision des Lebensmittelgesetzes endlich mehr Transparenz geschaffen wird. Konsumenten sollen erfahren, welche Betriebe tadellos arbeiten und welche es an Hygiene mangeln lassen.
09.02.2009ISO 26000 Social Responsibility - Nützliches Hilfsmittel oder zusätzliche Belastung?
In einer Wirtschaft mit global vernetzten Handelsketten wird von Unternehmen zunehmend erwartet, dass Sie sich an der Lösung von sozialen Problemen beteiligen. Dies gilt besonders, wenn ein Zusammenhang zur Geschäftstätigkeit hergestellt werden kann. Werden diese Erwartungen ignoriert, droht eine Beschädigung des Markenwertes. Mittlerweile existieren zahlreiche Konzepte, die die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen fassbar machen sollen, z. B. Unternehmensethik, Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Corporate Citizenship usw. Nimmt man die zahlreichen Verhaltensrichtlinien und -kodizes hinzu, wird es nahezu unmöglich, die Leistung von Unternehmen im Feld der sozialen Verantwortung zu vergleichen. Aus diesem Grund hat die ISO einen Normierungsprozess initiiert, bei dem alle Anspruchsgruppen Unternehmen, Regierungen, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen (NGO) sowie Wissenschaft/Beratung beteiligt sind. Die definitive Version der ISO 26000 wird voraussichtlich 2010 verabschiedet. (Anmerkung der iqfs-Redaktion: Zum Thema SOZIALE VERANTWORTUNG Strategie - Standards - Umsetzung im Licht der geplanten Norm ISO 26000 findet am 7.5.2009 ein SNV-Seminar in Zürich statt, die Seminarleitung hat Herr Herbert Winistörfer, Dozent der ZHAW am Institut für Nachhaltige Entwicklung/School of Engineering)
07.02.2009Nahrungsmittelallergie - Vorsicht Ei!
Was den Ei-Allergikern das Leben wirklich schwer macht, sind die vie